Gaggia Classic Evo
Gaggia Classic GT

Welche Siebträgermaschine passt besser zu dir?Vergleich und KI-Analyse

erstellt vom Bluepick-Team

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Die wichtigsten Unterschiede
Gaggia Classic Evo

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Was kann die Gaggia Classic Evo besser?

  • Kompaktes Format: Mit 23 cm Breite und einer Tiefe von nur 24 cm benötigt die Classic Evo deutlich weniger Stellfläche als die GT und passt auch auf schmale Arbeitsplatten sowie unter niedrige Hängeschränke.

  • Geringes Gewicht: Mit 7,3 kg ist sie deutlich leichter und einfacher zu transportieren oder umzustellen – beim Einspannen des Siebträgers sollte man sie jedoch mit einer Hand fixieren.

  • Schnelle Nutzungsbereitschaft: Nach etwa 7 Minuten ist die Evo bereit für den ersten Espresso; die GT braucht dafür nur 5 Minuten, allerdings ist der Vorsprung minimal und beide sind nach rund 15 Minuten komplett aufgeheizt.

Fazit

Die Gaggia Classic Evo ist eine ideale Wahl für alle, die vor allem Espresso pur genießen und nur gelegentlich Milchschaum benötigen. Ihre kompakten Maße und das geringe Gewicht machen sie besonders geeignet für kleine Küchen oder Arbeitsflächen mit wenig Platz.

Wer mit einem einfachen Einkreiser-System und manuellen Abläufen zurechtkommt, also auf Temperaturkonstanz per PID, programmierbare Portionierung und einen integrierten Timer verzichten kann, bekommt hier eine klassische, robuste Espressomaschine für den täglichen Einzelbezug.

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Was kann die Gaggia Classic GT besser?

  • Dualboiler-System: Ermöglicht gleichzeitiges Brühen und Dampfbezug ohne Wartezeiten, ideal für Milchgetränke in Serie.

  • Sehr gute Temperaturstabilität: Dank des kompakten, direkt auf der Brühgruppe montierten Messingkessels in Kombination mit der PID-Steuerung bleiben die Temperaturen auch bei einem einzelnen Bezug äußerst konstant – Schwankungen sind minimal. Das erleichtert die Extraktion heller Röstungen.

  • Deutlich bessere Leistung bei mehreren Bezügen: Meistert problemlos fünf bis sechs Espressi hintereinander mit gleichbleibender Temperatur, während die Classic Evo hier schnell an ihre Grenzen stößt und ohne „Temperature Surfing“ kaum konsistente Ergebnisse liefert.

  • Bessere Milchschaumqualität: Der 0,9 Liter große Edelstahl-Dampfkessel liefert kraftvollen, trockenen Dampf und ermöglicht das Aufschäumen mehrerer Kännchen nacheinander ohne Druckabfall. Der Milchschaum wird besonders feinporig und cremig.

  • Präzise Temperatureinstellung über PID: Die Brühtemperatur lässt sich in 1-Grad-Schritten regeln und auf dem Touch-Display überwachen – die Classic Evo bietet dagegen keinerlei elektronische Temperaturkontrolle.

  • Automatische und manuelle Pre-Infusion: Drei nach Röstgrad voreingestellte Modi sowie eine manuelle Option ermöglichen eine optimale Vorbrühung bei reduziertem Pumpendruck.

  • Integrierter Shottimer: Der Timer startet automatisch mit dem Bezug und zeigt die Brühzeit in Sekunden auf dem Display an – inklusive Pre-Infusions- und Pausenzeit.

  • Brühdruckmanometer: Zeigt den Druck während der Extraktion an und erlaubt so die Kontrolle des Mahlgrads und der Puck-Vorbereitung.

  • Leicht einstellbares Expansionsventil: Lässt sich seitlich mit einem Schlitzschraubenzieher verstellen, ohne die Maschine zu demontieren – erleichtert das Experimentieren mit dem Brühdruck.

  • Programmierbare volumetrische Portionierung: Die Wassermenge für den Espresso kann eingestellt werden; die Maschine stoppt den Bezug automatisch, sobald diese Menge erreicht ist.

  • Etwas leiser: Dank gummierten Pumpenhalterungen bleibt die Classic GT mit etwa 60 Dezibel während des Brühens spürbar leiser als die Classic Evo.

  • Abschaltautomatik bei niedrigem Wasserstand: Schützt den Boiler vor Überhitzung, indem sich die Maschine selbstständig abschaltet.

  • Separater Heißwasserauslass: Die Entnahme von heißem Wasser für Americano oder zum Vorspülen erfolgt unabhängig von der Dampflanze.

  • Höhenverstellbare Abtropfschale: Lässt sich auf 7,4 cm oder 11,5 cm Tassenhöhe einstellen, sodass auch große Tassen oder eine Waage darunter Platz finden.

  • Hochwertiger Edelstahl-Tamper mit Holzgriff: Stabile, langlebige Ausführung für einen gleichmäßigen Anpressdruck – die Classic Evo hat einen einfachen Kunststoff-Tamper.

  • Hohes Eigengewicht von 17,6 kg: Sorgt für einen sehr stabilen Stand beim Ein- und Ausspannen des Siebträgers; kein Festhalten nötig.

  • Integrierter Eco-Modus mit einstellbarem Timer: Die Standby-Zeit kann individuell in Minuten eingestellt werden; zudem lässt sich die Dampffunktion separat deaktivieren, um Energie zu sparen.

  • Isolierter Kessel: Der Edelstahlkessel ist isoliert, was die Wärmeabgabe reduziert, den Energieverbrauch senkt und die Temperaturstabilität verbessert.

  • Kessel und Leitungen aus Edelstahl: Robuster gegenüber äußeren Einflüssen und kalkbeständiger im Vergleich zu Aluminium- oder Kupferbauteilen.

Fazit

Die Classic GT ist eindeutig die leistungsstärkere und durchdachtere Siebträgermaschine der beiden Modelle. Ihr Dualboiler-System mit zwei getrennten Kreisläufen hebt sie klar von der Einkreiser-Classic Evo ab: Die Zubereitung von Espresso und Milchschaum ist gleichzeitig möglich, die Temperatur bleibt dank PID-Steuerung über mehrere Bezüge hinweg stabil, und der große Dampfkessel erzeugt einen feinporigen, cremigen Milchschaum auch für mehrere Getränke in Folge.

Die umfangreichen Einstellmöglichkeiten bei Pre-Infusion, Brühdruck (via Manometer und Expansionsventil) und der programmierbaren volumetrischen Portionierung machen sie zur ersten Wahl für anspruchsvolle Kaffeeliebhaber, die verschiedene Röstgrade optimal extrahieren und mit ihrem Setup experimentieren möchten.

Wer bereit ist, den höheren Preis, das deutlich größere Gewicht und den Mehrplatz in der Küche zu akzeptieren, erhält eine professionell ausgelegte Maschine mit hervorragender Performance und langlebigen Komponenten – ideal für alle, die regelmäßig mehrere Getränke hintereinander zubereiten und dabei reproduzierbare Ergebnisse erwarten.

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Geeignet für mehrere Bezüge hintereinander

Die Classic Evo ist als klassischer Einkreiser mit einem kleinen 0,12-Liter-Boiler ausgestattet. Das sorgt zwar f6r eine kurze Aufheizzeit, f6hrt aber bei mehreren Bez6gen am St6ck zu Schwankungen in der Temperaturkonstanz. Da einstr6mendes Frischwasser den kompakten Kessel z6gig abk6hlt, ist oft eine Routine wie das Temperature Surfing n6tig, um reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Zus6tzliche Verz6gerungen ergeben sich bei Milchgetr6nken. Nach dem Dampfbezug muss das System erst m6hsam durch Entl6ften und Sp6len auf die richtige Temperatur f6r den n6chsten Espresso gebracht werden, was die Bewirtung vieler G6ste am St6ck deutlich erschwert. Die Classic GT zeigt sich hingegen souver6ner, wenn mehrere Tassen gefragt sind. Dank ihres Dualboiler-Konzepts entf6llt das Warten zwischen Espressobezug und Milchsch6umen komplett. Die enge Verbindung von Br6hgruppe und Kessel garantiert eine bemerkenswerte Temperaturstabilit6t, sodass auch f6nf bis sechs Bez6ge kurz hintereinander ohne Einbu6en beim Geschmack gelingen. Zudem verf6gt sie 6ber eine separate Pumpe f6r den Dampfbereich. Damit l6sst sich Milch nahezu unterbrechungsfrei aufsch6umen, was besonders effizient ist, wenn z6gig viele Milchmischgetr6nke serviert werden sollen oder Latte Art ge6bt wird.

Kompaktheit

Die Gaggia Classic Evo besticht durch ihr äußerst platzsparendes Design, das sich hervorragend für schmale Arbeitsplatten eignet. Mit einer Breite von lediglich 23 cm und einer bemerkenswert geringen Tiefe von 24 cm beansprucht sie deutlich weniger Stellfläche als der Durchschnitt ihrer Geräteklasse. Die Höhe bleibt mit 38 cm in einem üblichen Rahmen.

Die Gaggia Classic GT nimmt hingegen etwas mehr Raum in Anspruch. Ihre Breite von 26 cm entspricht dem gängigen Standard, während sie mit einer Höhe und Tiefe von jeweils etwa 42 cm spürbar mehr Platz benötigt. Aufgrund dieser Abmessungen sollte bei der Aufstellung ein ausreichender Abstand zu Oberschränken eingeplant werden.

Da beide Siebträgermaschinen ohne integriertes Mahlwerk auskommen, muss bei der Wahl des Standortes zusätzlich Platz für eine externe Kaffeemühle berücksichtigt werden.

Mögliche Alternativen

Lautstärke

Die Gaggia Classic Evo liefert ein solides akustisches Resultat, bei dem technische Anpassungen im Inneren für eine verbesserte Laufruhe sorgen. Obwohl die verbaute Vibrationspumpe stets präsent bleibt, wird durch eine optimierte Aufhängung verhindert, dass zu viele Schwingungen auf das Gehäuse übertragen werden. Dadurch wird das früher typische, blecherne Klappern effektiv minimiert. Dennoch ist die Siebträgermaschine beim Brühvorgang oder beim Nachfüllen des Wassers deutlich zu vernehmen. Zudem wird oft angemerkt, dass die Dampflanze beim Aufschäumen eine recht kräftige Geräuschkulisse entwickelt. Bei der Gaggia Classic GT fällt das Betriebsgeräusch noch etwas sanfter aus. Mit etwa 60 Dezibel während der Espresso-Zubereitung bewegt sich die Lautstärke in einem Bereich, der mit einer gewöhnlichen Unterhaltung vergleichbar ist. Ein wesentlicher Grund für die angenehme Akustik ist die interne Entkopplung der Pumpe durch gummierte Halterungen. Diese Dämpfung sorgt dafür, dass Schwingungen kontrolliert abgefangen werden, wodurch das Arbeitsgeräusch keineswegs aufdringlich wirkt und für ein Gerät dieser Bauart überraschend ruhig bleibt.

Milchschaum

Die Classic Evo liefert mit ihrer professionellen Edelstahllanze und der Zwei-Loch-Düse eine solide Grundlage für die Milchschaumzubereitung. Bei der richtigen Handhabung lässt sich damit ein feiner Mikroschaum erzeugen, der sich gut für Latte Art eignet. Ein Vorteil ist die geringe Bildung von Kondenswasser, was für einen angenehm trockenen Dampf sorgt.

Allerdings stößt diese Siebträgermaschine durch ihre Bauweise als Einkreiser mit kleinem Kessel an ihre Leistungsgrenzen. Bei längerer Nutzung nimmt der Dampfdruck spürbar ab, was die Zubereitung verzögert. Zudem ist die Dampflanze in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt, was den Bedienkomfort etwas mindert.

Im Gegensatz dazu bietet die Classic GT dank ihres Dualboiler-Systems eine deutlich höhere Performance, da Dampf- und Espressobezug getrennt voneinander arbeiten. Der 0,9 Liter große Dampfkessel ermöglicht eine hohe Ausdauer, wobei der Druck über den gesamten Vorgang hinweg stabil bleibt.

Eine Portion Milch lässt sich in dieser Siebträgermaschine in etwa 20 Sekunden aufheizen, und es können problemlos mehrere Kännchen nacheinander geschäumt werden. Die bewegliche Dampflanze mit ihrer Ein-Loch-Düse erlaubt dabei eine präzise Steuerung beim Rollen der Milch. Das Ergebnis ist ein besonders cremiger und feinporiger Schaum, der sich geschmeidig mit dem Kaffee verbindet.

Mögliche Alternativen

Temperaturstabilität (1 Bezug)

Die Classic Evo weist spürbare Defizite bei der Temperaturstabilität auf. Da es sich um eine Einkreiser-Maschine ohne elektronische Steuerung handelt, lässt sich eine gleichbleibende Hitze über die gesamte Bezugsdauer kaum gewährleisten.

Sobald die Extraktion etwas länger andauert, bricht die Temperatur im kleinen Boiler häufig ein, was bei anspruchsvollen Bohnen zu einem säuerlichen Geschmack führen kann. Um konsistente Ergebnisse zu erzielen, ist meist mühsames Temperature Surfing erforderlich, um den passenden Startmoment für den Bezug abzupassen.

Im Gegensatz dazu glänzt die Classic GT mit einer sehr hohen Verlässlichkeit. Das Zusammenspiel aus der Dualboiler-Bauweise und einem präzisen PID-System sorgt dafür, dass die gewählte Temperatur elektronisch überwacht und konstant gehalten wird.

Die Montage des Messing-Kessels unmittelbar auf der Brühgruppe minimiert Wärmeverluste und garantiert eine stabile Wärmeübertragung. Dies erlaubt eine harmonische Aromaentfaltung ohne manuelle Korrekturen, was die Siebträgermaschine besonders für die Extraktion heller Röstungen prädestiniert.

Mögliche Alternativen

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Technische Grundlagen

Nur Unterschiede anzeigen

Maschinen-Typ

Die Gaggia Classic Evo nutzt ein Einkreiser-System mit nur einem Kessel und Wasserkreislauf. Das bedeutet, dass Espresso und Milchschaum nicht gleichzeitig zubereitet werden können. Die Maschine eignet sich besonders für Nutzer, die hauptsächlich Espresso trinken und nur gelegentlich Milchschaumgetränke zubereiten möchten. Wer viele Milchgetränke hintereinander machen will, muss mit einem höheren Aufwand rechnen. Die Aufheizzeit fällt etwas kürzer aus als bei klassischen Zweikreisern, ist jedoch nicht so schnell wie bei Thermoblock-Systemen.

Die Gaggia Classic GT ist mit einem Dualboiler-System ausgestattet, das zwei unabhängig voneinander beheizbare Kessel besitzt. Damit ist es möglich, gleichzeitig Espresso zu beziehen und Milch aufzuschäumen, was besonders praktisch ist, wenn mehrere Getränke in kurzer Zeit benötigt werden. Diese Bauweise ist optimal für die Zubereitung vieler Espressi und Milchgetränke hintereinander. Allerdings muss man sich auf eine deutlich längere Aufheizzeit einstellen.

Aufheizzeit (min)

Classic Evo erreicht nach etwa 7 Minuten eine Temperatur, bei der der erste Espresso zubereitet werden kann. Für eine vollständige Erwärmung aller Teile und eine optimale Betriebstemperatur sollte sie jedoch rund 15 Minuten vorheizen.

Classic GT ist bereits nach 5 Minuten bereit für den ersten Bezug, wobei die Temperatur zu diesem Zeitpunkt noch etwas schwankt und mehrere Espressi hintereinander noch nicht optimal gelingen. Nach spätestens 15 Minuten sind jedoch alle Komponenten vollständig aufgeheizt, wobei die Maschine bereits ab etwa 10 Minuten eine konstante Temperatur erreicht.

Expansionsventil

Bei der Gaggia Classic Evo ist ein Expansionsventil vorhanden, dessen Einstellung allerdings recht umständlich ist. Wer den Auslösedruck des Ventils verändern möchte, muss auf einen schwer zugänglichen Mechanismus zurückgreifen, was nur im Ausnahmefall praktikabel erscheint.

Die Gaggia Classic GT bietet hingegen ein seitlich angebrachtes, einstellbares Expansionsventil. Die Anpassung kann mit einem Schlitzschraubenzieher vorgenommen werden und erfordert keine Demontage der Maschine. Dadurch lässt sich der Brühdruck schnell und unkompliziert an individuelle Vorlieben anpassen, was auch das Experimentieren mit verschiedenen Druckwerten erleichtert.

Manometer: Brühdruck

Bei der Gaggia Classic Evo fehlt ein Manometer, sodass der Brühdruck während der Zubereitung nicht direkt kontrolliert werden kann.

Die Gaggia Classic GT hingegen ist mit einem Manometer ausgestattet, das eine genaue Überwachung des Brühdrucks ermöglicht. Dadurch lässt sich unmittelbar erkennen, ob die gewünschte Druckstärke erreicht wird und wie sich der Mahlgrad des Kaffees auf den Druck auswirkt.

Manometer: Kesseldruck

Weder bei der Classic Evo noch bei der Classic GT ist ein Manometer zur Anzeige des Kesseldrucks vorhanden.

Milchschaum und Espresso Zubereitung gleichzeitig

Bei der Gaggia Classic Evo verhindert das Einkreiser-System die parallele Zubereitung von Espresso und Milchschaum, da beide Vorgänge denselben Wasserkreislauf nutzen. Nach dem Bezug eines Espressos ist eine kurze Wartezeit erforderlich, um die Temperatur für das Aufschäumen der Milch anzupassen.

Die Gaggia Classic GT arbeitet mit einem Dualboiler-System, wodurch Espresso und Milchschaum gleichzeitig zubereitet werden können. Ein Wechsel zwischen den beiden Funktionen ist ohne Verzögerung möglich.

Siebträger - Durchmesser (mm)

Sowohl die Gaggia Classic Evo als auch die Gaggia Classic GT besitzen einen Siebträger mit einem Durchmesser von 58 mm, was dem gängigen Standard entspricht. Dies erleichtert es, Zubehör wie Tamper, Siebträger oder alternative Siebe nachträglich zu beschaffen.

Pumpentyp

Vibrationspumpe

Vibrationspumpe

Sowohl die Classic Evo als auch die Classic GT setzen auf eine Vibrationspumpe. Diese Pumpenart ist zwar nicht so robust wie eine Rotationspumpe, zeichnet sich jedoch durch eine erwartete Lebensdauer von mehreren Jahren aus.

Brühgruppe

Ringbrühgruppe

Bei der Classic Evo kommt eine Ringbrühgruppe zum Einsatz, bei der das Wasser spiralförmig direkt über dem Brühkopf geführt wird. Dies führt dazu, dass die Brühgruppe besonders zügig aufgeheizt wird.

Die Classic GT ist mit einer eigenen, speziell vom Hersteller entwickelten Brühgruppe ausgestattet.

Grunddaten & Abmessungen

Nur Unterschiede anzeigen

Heißwasserbezug

Über Dampflanze

Über extra Auslass

Bei der Classic Evo erfolgt die Entnahme von heißem Wasser, indem sowohl der Espresso- als auch der Dampfknopf gleichzeitig betätigt werden. Anschließend wird über den seitlichen Drehregler das Wasser über die Dampflanze ausgegeben. Damit lässt sich beispielsweise ein Americano zubereiten.

Die Classic GT verfügt über einen separaten Auslass für heißes Wasser, sodass der Bezug unabhängig von der Dampflanze möglich ist. Die Dampflanze wird ausschließlich zum Aufschäumen von Milch verwendet.

Tassen-Höhe (cm)

Bei der Classic Evo beträgt der Abstand zwischen Auslauf und Abtropfschale etwa 7 cm. Für größere Espressotassen reicht dieser Platz nicht aus. Wird zudem eine Waage verwendet, passen nur noch flachere Tassen unter den Auslauf.

Die Classic GT verfügt über eine höhenverstellbare Abtropfschale, wodurch sich der Abstand auf 7,4 oder 11,5 cm einstellen lässt. Diese Anpassungsmöglichkeit erlaubt es, sowohl kleine als auch größere Tassen bequem zu verwenden. In der höheren Einstellung finden auch größere Tassen Platz, und in der niedrigeren bleibt zusätzlich Raum für eine Waage unter der Tasse. Die flexible Höheneinstellung macht die Maschine besonders vielseitig.

Design

Die Gaggia Classic Evo präsentiert sich mit einem eher minimalistischen Erscheinungsbild.

Die Gaggia Classic GT hingegen ist durch ihr modernes Design geprägt.

Dampflanze

Die Gaggia Classic Evo verfügt über eine Dampflanze auf der rechten Seite, mit der Milch aufgeschäumt werden kann. Sie ist mit einer Zwei-Loch-Düse ausgestattet. Da die Dampflanze nicht als Cool-Touch ausgeführt ist, empfiehlt es sich, sie ausschließlich an der gummierten Stelle anzufassen.

Bei der Gaggia Classic GT kommt eine Dampflanze mit 1-Loch-Düse zum Einsatz, was besonders für Anfänger vorteilhaft ist, da das langsamere Erhitzen der Milch mehr Zeit für das Schäumen lässt. Auch hier fehlt eine Cool-Touch-Funktion, weshalb die Lanze während des Gebrauchs sehr heiß wird und nur an der vorgesehenen Stelle angefasst werden sollte.

Gewicht (kg)

Die Gaggia Classic Evo wiegt lediglich 7,3 kg und gehört damit zu den besonders leichten Modellen. Beim Einspannen oder Lösen des Siebträgers empfiehlt es sich, die Maschine mit einer Hand zu fixieren, da sie ansonsten leicht verrutschen oder sich mitdrehen kann.

Die Classic GT bringt hingegen 17,6 kg auf die Waage und ist dadurch deutlich schwerer. Dank dieses hohen Gewichts steht sie sehr stabil, sodass beim Ein- und Ausspannen des Siebträgers kein Festhalten notwendig ist.

Größe Wasserbehälter (l)

Die Gaggia Classic Evo verfügt über einen Wassertank mit einem Volumen von 2,1 Litern, wodurch auch bei mehreren zubereiteten Getränken selten ein Nachfüllen erforderlich ist.

Bei der Gaggia Classic GT beträgt das Tankvolumen 2 Liter. Auch hier reicht die Wassermenge in der Regel für mehrere Getränke aus, bevor ein Nachfüllen notwendig wird.

Leitungsmaterial

Bei der Classic Evo sind die Leitungen aus Kupfer gefertigt.

Die Classic GT verwendet hingegen hauptsächlich Edelstahl für die Leitungen.

Tamper-Material

Bei der Gaggia Classic Evo besteht der mitgelieferte Tamper aus Kunststoff. Aufgrund des Materials fehlt es ihm an Stabilität, was das Verdichten des Kaffeepulvers erschwert. Die Tamping-Fläche kann zudem gelegentlich uneben sein, was das Ergebnis beeinträchtigen kann.

Die Gaggia Classic GT wird hingegen mit einem Tamper aus Edelstahl geliefert, der zusätzlich einen Holzgriff besitzt. Das robuste Edelstahl sorgt für eine hohe Stabilität und Langlebigkeit. Durch die solide Bauweise lässt sich ein gleichmäßiger und konstanter Druck auf das Kaffeemehl ausüben.

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Einstellungen

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PID-Einstellung

Gaggia Classic Evo verfügt über keine PID-Steuerung zur Regelung der Temperatur. Dadurch ist es nicht möglich, eine bestimmte Temperatur exakt einzustellen und konstant zu halten.

Bei der Gaggia Classic GT ist hingegen eine PID-Temperatursteuerung integriert, die eine präzise Einstellung der Brühtemperatur auf das Grad genau erlaubt. Über das Touch-Display lassen sich sowohl die Temperatur für Espresso als auch für Dampf separat anpassen. Die Brühtemperatur kann in 1-Grad-Schritten gewählt werden, während die Dampftemperatur in vier festen Stufen einstellbar ist.

Das Display zeigt jederzeit sowohl die gewünschte Zieltemperatur als auch die aktuelle Temperatur an, was für eine genaue Kontrolle beim Bezug sorgt. Diese exakte Steuerung erleichtert es, die Maschine optimal auf verschiedene Kaffeesorten und deren Röstgrade abzustimmen.

Pre-Infusion

Die Gaggia Classic Evo unterstützt keine Pre-Infusion, das heißt, ein Vorbefeuchten des Kaffeepucks vor dem Start der Extraktion ist nicht möglich.

Bei der Classic GT stehen sowohl automatische als auch manuelle Pre-Infusion zur Verfügung. Automatisch kann zwischen drei voreingestellten Modi gewählt werden, die sich nach dem Röstgrad richten und jeweils unterschiedliche Vorbrühzeiten bieten. Für noch mehr Einfluss lässt sich die Pre-Infusion auch manuell aktivieren, wobei die Dauer individuell bestimmt werden kann. In beiden Fällen erfolgt die Vorbrühung mit reduziertem Pumpendruck.

Shottimer

Die Gaggia Classic Evo bietet keinen eingebauten Shottimer. Wer die genaue Extraktionszeit messen möchte, muss auf eine separate Uhr oder einen externen Timer zurückgreifen.

Die Gaggia Classic GT verfügt dagegen über einen integrierten Shottimer, der beim Start des Bezugs automatisch aktiviert wird. Die Brühzeit lässt sich in Sekunden direkt auf dem Touch-Display ablesen, was eine exakte Überwachung der Extraktion ermöglicht.

Zusätzlich zeigt das System auch die Dauer der Pre-Infusion sowie eventuelle Pausen während dieses Vorgangs an, sofern diese manuell durchgeführt werden.

Art der Portionierung

Bei der Classic Evo erfolgt der Espressobezug ausschließlich manuell. Der Nutzer muss den Bezug selbst starten und wieder stoppen, da keine automatische Portionierung vorhanden ist.

Die Classic GT verfügt dagegen über eine programmierbare volumetrische Portionierung. Hier kann die gewünschte Wassermenge für den Espresso eingestellt werden, und die Maschine stoppt den Bezug automatisch, sobald diese Menge erreicht ist. Dadurch wird eine gleichbleibende Menge bei jedem Bezug gewährleistet, was die Bedienung komfortabler macht und für eine konstante Reproduzierbarkeit sorgt.

Abschaltautomatik

Die Gaggia Classic Evo verfügt über keine automatische Abschaltung bei niedrigem Wasserstand. Deshalb ist es wichtig, stets darauf zu achten, dass der Tank ausreichend gefüllt ist, um eine Überhitzung und mögliche Schäden zu verhindern.

Bei der Gaggia Classic GT ist hingegen eine Abschaltautomatik integriert. Sinkt der Wasserstand zu stark ab, schaltet sich die Maschine selbstständig ab und schützt damit den Boiler vor Überhitzung.

Eco-Modus

Die Gaggia Classic Evo schaltet sich nach 20 Minuten automatisch aus. Diese Abschaltzeit ist fix und kann nicht verändert werden. Wer möchte, kann den Eco-Modus jedoch komplett ausschalten, sodass die Maschine dauerhaft eingeschaltet bleibt.

Bei der Classic GT lässt sich die Standby-Zeit individuell in Minuten einstellen, bevor sich das Gerät automatisch abschaltet. Darüber hinaus gibt es eine spezielle Energiesparfunktion, bei der gezielt nur die Dampffunktion deaktiviert wird. In diesem Modus wird der Kessel nicht mehr vollständig aufgeheizt, sodass zwar kein Dampf, aber weiterhin heißes Wasser entnommen werden kann.

Kessel: Größe und Material

Nur Unterschiede anzeigen

Kesselgröße (l)

Bei der Gaggia Classic Evo ist der Kessel mit 0,12 Litern recht kompakt. Das führt dazu, dass Dampf und heißes Wasser sehr schnell zur Verfügung stehen. Für einzelne Getränke reicht das Volumen problemlos aus. Allerdings kann es bei der Zubereitung mehrerer Getränke hintereinander oder beim ausgiebigen Milchaufschäumen zu Einschränkungen kommen: Die Dampfleistung lässt dann nach, und die Brühtemperatur schwankt, wenn keine Pausen eingelegt werden.

Die Gaggia Classic GT besitzt mit 0,9 Litern einen deutlich größeren Kessel. Damit bleibt die Dampfleistung auch bei mehreren Milchgetränken stabil, und das Zubereiten mehrerer Getränke hintereinander ist problemlos möglich. Allerdings dauert das erste Aufheizen des Kessels etwas länger.

Isolierter Kessel

Bei der Classic Evo fehlt eine Isolierung des Kessels, wodurch Wärme an die umliegenden Teile abgegeben wird. Mit der Zeit führt dies zu einer deutlich wärmeren Tassenablage. Außerdem steigt der Stromverbrauch, da häufiger nachgeheizt werden muss.

Die Classic GT besitzt hingegen eine isolierte Kesselwand, wodurch die Wärmeabgabe an die Umgebung verringert wird. Das senkt nicht nur den Energieverbrauch, sondern erleichtert auch eine stabilere Temperaturhaltung.

Kesselmaterial

Bei der Gaggia Classic Evo ist der Kessel aus Aluminium gefertigt. Diese Bauweise ist ungewöhnlich und bringt mit sich, dass säurehaltige Entkalker vermieden werden sollten, da sich sonst Aluminium lösen und ins Espressowasser gelangen könnte.

Die Gaggia Classic GT verwendet einen Kessel aus Edelstahl. Zwar dauert es etwas länger, bis dieser komplett aufgeheizt ist, jedoch ist er robuster gegenüber äußeren Einflüssen und weniger anfällig für Kalkablagerungen.

Mühle und Mahlwerk

Nur Unterschiede anzeigen

Datenblatt

Eigenschaft
Abschaltautomatik
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Ja
Art der Portionierung
Gaggia Classic Evo
Nicht anwendbar
Gaggia Classic GT
Mengenbasiert (Volumetrisch)
Breite (cm)
Gaggia Classic Evo
23
Gaggia Classic GT
26
Brühgruppe
Gaggia Classic Evo
Ringbrühgruppe
Gaggia Classic GT
Hauseigene
Brühkesselgröße (l)
Gaggia Classic Evo
Nicht anwendbar
Gaggia Classic GT
0,12
Brühkesselmaterial
Gaggia Classic Evo
Nicht anwendbar
Gaggia Classic GT
Messing
Dampfboiler abschaltbar
Gaggia Classic Evo
Nicht anwendbar
Gaggia Classic GT
Ja
Dampflanze
Gaggia Classic Evo
Ja
Gaggia Classic GT
Ja
Dampflanze Cool-Touch
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Nein
Design
Gaggia Classic Evo
Minimalistisch
Gaggia Classic GT
Modern
Eco-Modus
Gaggia Classic Evo
Ja
Gaggia Classic GT
Ja
Eco-Modus einstellbar
Gaggia Classic Evo
On/Off
Gaggia Classic GT
Vorgegebene Zeitschritte
Expansionsventil
Gaggia Classic Evo
Ja
Gaggia Classic GT
Ja
Expansionsventil einstellbar
Gaggia Classic Evo
Schwer
Gaggia Classic GT
Leicht
Gewicht (kg)
Gaggia Classic Evo
7,3
Gaggia Classic GT
17,6
Größe Wasserbehälter (l)
Gaggia Classic Evo
2,1
Gaggia Classic GT
2
Heißwasserbezug
Gaggia Classic Evo
Über Dampflanze
Gaggia Classic GT
Über extra Auslass
Höhe (cm)
Gaggia Classic Evo
38
Gaggia Classic GT
42,3
Isolierter Kessel
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Ja
Kesselgröße (l)
Gaggia Classic Evo
0,12
Gaggia Classic GT
0,9
Kesselmaterial
Gaggia Classic Evo
Aluminium
Gaggia Classic GT
Edelstahl
Leitungsmaterial
Gaggia Classic Evo
Kupfer
Gaggia Classic GT
Edelstahl
Manometer: Brühdruck
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Ja
Manometer: Kesseldruck
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Nein
Maschinen-Typ
Gaggia Classic Evo
Einkreiser
Gaggia Classic GT
Dualboiler
Max. Wartezeit: Brüh-Dampf-Bezug (min)
Gaggia Classic Evo
1
Gaggia Classic GT
Nicht anwendbar
Min. Aufheizzeit (min)
Gaggia Classic Evo
7
Gaggia Classic GT
5
Mit PID
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Ja
Mühle integriert
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Nein
PID-Einstellung
Gaggia Classic Evo
Nicht anwendbar
Gaggia Classic GT
Grad
Portionsgröße einstellbar
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Ja
Pre-Infusion
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Automatisch
Pumpentyp
Gaggia Classic Evo
Vibrationspumpe
Gaggia Classic GT
Vibrationspumpe
Shottimer
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Ja
Siebträger - Durchmesser (mm)
Gaggia Classic Evo
58
Gaggia Classic GT
58
Tamper-Material
Gaggia Classic Evo
Kunststoff
Gaggia Classic GT
Edelstahl
Tassen-Höhe (cm)
Gaggia Classic Evo
7
Gaggia Classic GT
11,5
Tiefe (cm)
Gaggia Classic Evo
24
Gaggia Classic GT
41,6
Vollständige Aufheizzeit (min)
Gaggia Classic Evo
15
Gaggia Classic GT
10
Wassertemperatur einstellbar
Gaggia Classic Evo
Nein
Gaggia Classic GT
Nicht anwendbar
Watt (W)
Gaggia Classic Evo
1.200
Gaggia Classic GT
1.300

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