Xiaomi S20
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Xiaomi S20Sparst du nur Geld – oder Zeit und Nerven? • Tests & KI-Analyse

Schwarz | Weiß

3.5/5

erstellt vom Bluepick-Team

Der Xiaomi S20 ist ein erschwinglicher Saugroboter, der vor allem durch seine intuitive App und die angenehm leise Arbeitsweise punktet. Auf Hartböden liefert er solide Ergebnisse, zeigt aber Schwächen bei Tierhaaren und auf Teppichen. Da er flache Hindernisse oft übersieht und die Akkulaufzeit eher knapp bemessen ist, bleibt die Frage: Reicht diese Leistung für deinen Haushalt aus?

Vor- und Nachteile

Der schnelle Überblick zum Xiaomi S20

Vorteile

  • Sehr leise Arbeitsweise
  • Überzeugende Reinigungsleistung auf Hartböden
  • Benutzerfreundliche App mit präziser Kartierung
  • Effiziente Lasernavigation
  • Sehr günstiger Preis

Nachteile

  • Hinderniserkennung übersieht Kleinteile und Kabel
  • Schwache Reinigungsleistung auf Teppich
  • Mäßige Verarbeitung mit Mängeln (Akku, Wassertank)
  • Haare und Tierhaare verfangen sich schnell in der Bürste
  • Kurze Akkulaufzeit im Turbomodus

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KI-Analyse

Reinigungsleistung Hartboden

80%

Auf Hartböden wie Laminat, Parkett und Fliesen zeigt der S20 eine überzeugende Vorstellung. Mit einer Saugleistung von 5000 Pa beseitigt er Staub, Krümel und Tierhaare im Alltag zuverlässig und gründlich.

Dank der präzisen Lasernavigation fährt der Saugroboter Kanten und Möbelbeine systematisch ab, sodass kaum Flächen ausgelassen werden. Selbst auf empfindlichen Belägen agiert er schonend und hinterlässt keine Spuren.

Ein kleiner Schwachpunkt zeigt sich gelegentlich bei der Seitenbürste, die feine Partikel manchmal eher wegschleudert, anstatt sie direkt zum Saugkanal zu führen. Zudem verfangen sich lange Haare recht schnell in der rotierenden Hauptbürste, was eine regelmäßige manuelle Reinigung erfordert, um die Saugkraft konstant hoch zu halten.

Insgesamt ist die Leistung für die tägliche Bodenpflege jedoch absolut souverän.

Reinigungsleistung Teppich

62%

Die Reinigungsleistung des Xiaomi S20 auf Teppichböden ist insgesamt durchwachsen. Während er auf kurzflorigen Teppichen mit seiner Saugleistung von 5000 Pa durchaus ordentliche Ergebnisse erzielt und feinen Staub sowie Krümel zuverlässig aufnimmt, zeigen sich bei anspruchsvolleren Textilien deutliche Defizite.

Ein nennenswertes Problem im Alltag ist die mechanische Stabilität: Auf Teppichkanten kann sich die Seitenbürste lösen, was die Effektivität der Reinigung sofort mindert. Zudem mangelt es dem Saugroboter an der nötigen Traktion oder Sensibilität für leichte Matten, die er oft vor sich herschiebt, anstatt sie zu befahren und zu säubern.

Bei der Tiefenreinigung, insbesondere von Tierhaaren, stößt das System schnell an seine Grenzen. Auch das Verhalten auf Hochflorteppichen bleibt unbeständig; lange Fransen können sich verfangen und dazu führen, dass der S20 den Reinigungsvorgang abbricht oder Teppichbereiche gänzlich meidet.

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Verarbeitung & Defekte

56%

Der Xiaomi S20 vermittelt zunächst einen soliden Eindruck und überzeugt durch eine ordentliche Haptik sowie eine standfeste Ladestation. Im Alltagseinsatz zeigen sich jedoch deutliche Defizite bei der langfristigen Materialqualität und Zuverlässigkeit.

Besonders auffällig sind Probleme mit der Energieversorgung: Oft verliert der Akku bereits nach kurzer Zeit massiv an Kapazität oder zeigt fehlerhafte Ladestände an. Auch das Wassermanagement bereitet Schwierigkeiten, da der Wassertank entweder undicht ist oder im Gegenteil gar keine Feuchtigkeit mehr abgibt.

Zusätzlich können sich mechanische Teile wie die Seitenbürste während der Fahrt regelmäßig lösen. Auch bei der WLAN-Stabilität gibt es Schwächen, was die Steuerung über die App mitunter unzuverlässig macht.

Trotz der anfangs robusten Anmutung leidet der Saugroboter unter einer unbeständigen Haltbarkeit. Erhebliche Mängel wie Motorüberhitzungen treten zwar seltener auf, unterstreichen aber das insgesamt eher durchwachsene Bild bei der Verarbeitung.

Wischleistung

66%

Die Wischleistung des S20 ist als solide Unterstützung für die tägliche Unterhaltsreinigung zu verstehen. Da das Modell eine passive Wischmethode nutzt, wird ein feuchtes Tuch ohne zusätzliche Vibration oder Rotation über den Boden geführt. Dies eignet sich gut, um feinen Staub und leichten Schmutz auf Hartböden zuverlässig aufzunehmen.

Eine Besonderheit ist der Y-förmige Reinigungsmodus, bei dem der Saugroboter die Flächen intensiver abfährt und durch das wiederholte Überfahren die Effektivität spürbar verbessert. Die Wasserabgabe aus dem 270 ml großen Tank lässt sich zudem genau dosieren, sodass glatte Oberflächen meist streifenfrei sauber werden.

Bei hartnäckigen oder eingetrockneten Flecken stößt das System jedoch an seine Grenzen. Da kein schwenkbarer Wischmopp verbaut ist, bleiben die äußersten Randbereiche bauartbedingt trocken. Zudem verbleibt die feuchte Reinigungseinheit nach der Rückkehr zur Station direkt auf dem Untergrund, was bei empfindlichen Holzböden Vorsicht erfordert.

Zuverlässigkeit Hinderniserkennung

51%

Der Xiaomi S20 liefert bei der Hinderniserkennung ein eher durchwachsenes Bild ab. Während größere Objekte wie Wände oder massive Möbelstücke meist erkannt und umfahren werden, stößt das System bei kleineren Gegenständen regelmäßig an seine Grenzen.

Da der Saugroboter primär auf Infrarotsensoren setzt und auf ergänzende Technologien wie eine KI-Unterstützung oder spezielle Kameras zur Objekterkennung verzichtet, werden flache Hindernisse oft übersehen. Vor allem Kabel, Socken oder dünne Stuhlbeine bereiten Probleme; der S20 neigt dazu, diese Gegenstände anzufahren, vor sich herzuschieben oder sich darin zu verheddern.

Ein deutlicher Schwachpunkt ist zudem der unsanfte Kontakt mit der Einrichtung. Da die Sensoren nicht immer präzise genug reagieren, kommt es häufiger zu heftigen Berührungen mit Möbeln und Fußleisten, was Spuren hinterlassen kann. Um ein Festfahren zu verhindern, muss die Umgebung vor dem Einsatz händisch von Kleinteilen befreit werden.

Akkulaufzeit

56%

Die Akkulaufzeit des Xiaomi S20 zeigt sich im Einsatz recht unbeständig und hängt massiv von der gewählten Saugstufe ab. Während der Saugroboter auf der niedrigsten Stufe eine theoretische Laufzeit von bis zu 90 Minuten erreicht, verringert sich dieser Wert bei intensiverer Nutzung deutlich.

In Standard-Reinigungsszenarien auf Hartböden kommt der S20 meist gut durch mittlere Wohnungen. Problematisch wird es jedoch im Turbomodus oder auf Flächen mit vielen Teppichen: Hier erschöpft sich der Energievorrat teilweise schon nach rund 30 Minuten, was die Reinigung größerer Areale in einem Durchgang erschwert.

Zusätzlich verfügt der Saugroboter über keine Schnellladefunktion. Muss die Arbeit für einen Ladevorgang unterbrochen werden, entstehen dadurch spürbare Pausen, bevor der Xiaomi seine Fahrt fortsetzen kann. Für sehr große oder verwinkelte Grundrisse ist die Ausdauer daher eher knapp bemessen.

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Bedienung der App

85%

Die Steuerung des S20 über die App überzeugt durch eine unkomplizierte Ersteinrichtung. Die Kopplung mit dem Smartphone gelingt zügig, sodass der Saugroboter schnell einsatzbereit ist.

Ein zentrales Plus ist die präzise Kartenerstellung. Innerhalb der Anwendung lassen sich virtuelle Wände und Sperrzonen intuitiv anlegen, während die gezielte Reinigung einzelner Räume reibungslos funktioniert. Auch individuelle Reinigungspläne sowie die Saugleistung und Wassermenge lassen sich flexibel konfigurieren.

Trotz der großen Funktionsvielfalt bleibt die Bedienung weitgehend benutzerfreundlich, wenngleich die Menüführung an manchen Stellen etwas überladen wirken kann. Während die Integration von Sprachassistenten reibungslos gelingt, erfordert die Verwaltung mehrerer Etagen gelegentlich etwas mehr Aufmerksamkeit, da die Handhabung verschiedener Karten nicht immer ganz automatisch abläuft.

Geeignet für Haare und Tierhaare

55%

Bei der Aufnahme von Haaren zeigt der Xiaomi S20 ein eher durchwachsenes Bild. Zwar ist die reine Saugkraft für die tägliche Reinigung ordentlich, im Alltag führt die Konstruktion jedoch zu einem spürbaren Wartungsaufwand.

Besonders lange Haare und Tierfell neigen dazu, sich massiv um die Hauptbürste und die Seitenborsten zu verwickeln. Das erfordert ein häufiges, händisches Entfernen der Rückstände, um die Saugkraft stabil zu halten. Auch im vorderen Laufrad können sich Haare festsetzen, die dort nur mühsam zu entfernen sind.

Ein weiterer Schwachpunkt ist der Staubbehälter. Bei vielen Tierhaaren bilden sich oft Haarknäuel, die den Einlass verstopfen und das Volumen des Behälters vorzeitig einschränken. Während die Ergebnisse auf Hartböden noch solide ausfallen, stößt der Saugroboter bei festsitzendem Fell auf Teppichen schnell an seine Grenzen.

Kantenreinigung

67%

Der Xiaomi S20 liefert an Kanten und in Ecken eine insgesamt solide Vorstellung, erreicht aber bauartbedingt nicht jedes Staubkorn. Da er über keinen ausfahrbaren Seitenarm verfügt, muss er sich allein auf seine rotierende Seitenbürste verlassen, um Schmutz aus den Randbereichen zum Saugkanal zu befördern.

Besonders auf Hartböden arbeitet das System ordentlich und fährt dank der präzisen Lidar-Navigation eng an Hindernisse heran. Dennoch bleibt gelegentlich ein schmaler Streifen direkt an der Wand unberührt, da der Saugroboter teils einen gewissen Sicherheitsabstand einhält, um Kollisionen zu vermeiden.

In verwinkelten 90-Grad-Ecken stößt die runde Form an ihre Grenzen. Da die Bürste leichten Schmutz zudem manchmal eher zur Seite fegt als einzusaugen, ist ein gelegentliches manuelles Nachsaugen in den hintersten Winkeln weiterhin erforderlich.

Geeignet für große Flächen

60%

Der Xiaomi S20 navigiert dank seiner LiDAR-Technologie sehr zielgerichtet und fährt Räume systematisch ab. Das sorgt für eine effiziente Flächenabdeckung, da der Saugroboter keine unnötigen Umwege macht und Hindernisse präzise erkennt.

Allerdings stößt die Ausdauer bei sehr großen Flächen an Grenzen. Die Akkulaufzeit von maximal 90 Minuten auf der niedrigsten Stufe reicht oft nicht aus, um weitläufige Etagen in einem Durchgang zu bewältigen.

Da der S20 keine Schnellladefunktion besitzt und die Ladezeit mit etwa vier Stunden recht lang ausfällt, wird die Reinigung bei leerem Akku für eine längere Zeit unterbrochen. Mit seinem 400-ml-Staubbehälter ist der Saugroboter daher eher für mittelgroße Wohnungen konzipiert als für sehr großzügige Wohnflächen.

Lautstärke

86%

Der Xiaomi S20 überzeugt durch ein sehr angenehmes Geräuschniveau. Im Standardbetrieb arbeitet der Saugroboter so leise, dass alltägliche Aktivitäten wie Fernsehen oder Telefonieren im selben Raum problemlos möglich sind, ohne dass die Geräuschkulisse als störend empfunden wird.

Besonders auffällig ist die gleichmäßige Akustik des Roboters. Er agiert sehr laufruhig und verzichtet auf schrille oder unregelmäßige Töne, was die Reinigungsdurchgänge im Hintergrund äußerst diskret macht. Im Vergleich zu vielen Vorgängermodellen der Marke ist hier eine deutliche Verbesserung in der Laufruhe spürbar.

Wie üblich steigt die Lautstärke im Turbomodus spürbar an. Obwohl der Saugroboter dann präsenter ist, bleibt das Geräusch für ein Gerät dieser Leistungsklasse noch immer in einem moderaten Rahmen. Insgesamt bietet der S20 eine auffallend leise Arbeitsweise, die den Alltag kaum beeinträchtigt.

Mögliche Alternativen

Max. Hindernis-Höhe (cm)

74%

Der Xiaomi S20 zeigt eine solide Leistung beim Überwinden von Barrieren im Haushalt. Hindernisse bis zu einer Höhe von 2 Zentimetern bewältigt er in der Regel zuverlässig, was für die meisten gängigen Türschwellen in modernen Wohnungen völlig ausreicht.

Oft nimmt der Saugroboter etwas Anlauf, um Kanten mit Schwung zu nehmen. Das funktioniert bei festen Untergründen und Teppichkanten meist gut. Schwieriger wird es jedoch bei harten 90-Grad-Winkeln, die für das Fahrwerk eine größere Herausforderung darstellen als abgerundete Übergänge.

Trotz der ordentlichen Klettereigenschaften gibt es Grenzen: Während flache Möbelsockel meist überfahren werden, kann sich der Xiaomi an sehr leichten, rutschigen Teppichen oder flauschigen Badematten festfahren. In solchen Situationen kann es vorkommen, dass er den Untergrund eher vor sich her schiebt, anstatt ihn sauber zu erklimmen.

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Technologie & Navigation

Kartierungsfläche pro Ladung (qm)

Mit einer Akkuladung kann ungefähr eine Fläche von 50 qm am Stück abgefahren werden. Während der Kartenerstellung sollte die minimale Saugstufe ausgewählt werden, um Akku zu sparen.

Orientierungs-Technologie

LiDAR

Die Navigation erfolgt mittels LiDAR über den sogenannten Laser-Navigationsturm. Diese Art der Navigation ist die effizienteste und präziseste. Zudem kann auch im Dunkeln oder bei schlechten Lichtverhältnissen gesaugt werden. Nachteilig ist die dadurch etwas größere Bauhöhe.

Auch bei großen Glas- oder Spiegelfronten kann es manchmal zu Problemen in der Navigation kommen, da der Laser vom Spiegel stärker reflektiert wird.

Möchtest du den Roboter auch nachts oder in dunklen Räumen mit weniger Licht saugen lassen?

Technologie Hinderniserkennung

Infrarotsensoren

Die Hinderniserkennung basiert auf Infrarotsensoren, die sich in der Vorderseite des Roboters befinden. Dadurch erkennt er vor allem größere Gegenstände und Hindernisse und bremst vor diesen ab. Eine leichte Berührung kann aber dennoch möglich sein. Eine Erkennung ist unabhängig von den Lichtverhältnissen möglich.

Reinigung & Pflege

Automatische Absaugstation

Es ist keine Absaugstation im Lieferumfang enthalten. Der Staubbehälter des Roboters muss nach jedem Saugvorgang manuell ausgeleert werden. Dafür ist die Ladestation deutlich kleiner und platzsparender.

Trocknungsfunktion

Die Basisstation besitzt keine Trocknungsfunktion. Nach dem Wischvorgang muss also der Wischaufsatz manuell abgenommen und zum Trocknen gelegt werden. Wird dieser nicht entfernt, so können sich unangenehme Gerüche bilden.

Waschstation

Nach jedem Wischvorgang sollte der Wischaufsatz abgenommen und ausgewaschen werden. Die Basisstation besitzt keine Waschstation, die das automatisch übernimmt.

Filter waschbar

Der Filter kann einfach unter fließendem Wasser ausgewaschen werden. Das sollte auch regelmäßig gemacht werden, um die Reinigungs- und Filterleistung möglichst lange zu erhalten.

App-Funktionen

Live Mapping

Durch das sogenannte Live Mapping, kann über die App in Echtzeit eingesehen werden, wo sich der Roboter aktuell befindet und welche Bereiche schon gereinigt wurden. So lässt sich auch von unterwegs überprüfen, ob ein geplanter Reinigungsvorgang korrekt gestartet und abgeschlossen wurde.

Sollte er einmal stecken bleiben, sieht man ebenfalls sofort in der Karte, wo er sich gerade aufhält.

Schnellkartierung

Eine Schnellkartierung kann nicht vorgenommen werden. Zur erstmaligen Kartenerstellung muss der Roboter die gesamte Fläche einmal abfahren. Wichtig ist, dass die Akkulaufzeit für die eigene Fläche ausreicht. Kann die Erstbefahrung nicht korrekt abgeschlossen werden, so wird die Karte verworfen. Zudem müssen Bereiche, die nicht befahren werden dürfen, mit einer physischen Barriere abgesichert werden. Der Vorteil: der Roboter saugt bereits bei seiner Erkundungsfahrt.

No-Mop-Zone

Soll während des Wischvorgangs ein spezieller Bereich nicht gewischt werden, so können über die App sogenannte No-Mop/wischfreie Zonen eingerichtet werden. Dabei wird an der gewünschten Stelle, zum Beispiel auf empfindlichen Natursteinen, eine rechteckige Zone angelegt, die nur im Wischmodus nicht befahren wird. Während eines reinen Saugdurchgangs wird diese Stelle aber mit gereinigt. Soll diese Stelle gar nicht befahren werden, empfiehlt es sich, eine Sperrzone einzuzeichnen.

Raumreinigung

Wird über die App eine Karte erstellt, so können in diese verschiedene Räume eingezeichnet und benannt werden. Dadurch können bei der Nutzung von Reinigungsplänen auch nur bestimmte Räume gereinigt werden. So lässt sich zum Beispiel montags die Küche und der Flur und freitags das Wohn- und das Schlafzimmer reinigen. Der Vorteil ist, dass die Akkulaufzeit des Roboters besser eingeteilt wird, und auch Modelle mit einer geringeren Gesamtlaufzeit in größeren Wohnungen verwendet werden können.

Sperrlinie (Virtual Wall)

Über die App lassen sich Sperrlinien, auch virtual Wall genannt, anlegen. Hierbei wird eine gerade Linie in die Karte eingezeichnet, die der Roboter während seiner Reinigung nicht überfahren darf. So lassen sich zum Beispiel Spielecken oder Treppenabgänge bequem von der Reinigung ausschließen. Diese Wände können auch jederzeit neu erstellt oder entfernt werden.

Sperrzone (No-Go-Zone)

Über die App lassen sich Sperrzonen, auch No-Go-Zonen genannt, in der Karte einzeichnen. Soll also ein bestimmter Bereich während der Reinigung nicht befahren werden, so kann an einer beliebigen Stelle ein rechteckiger Bereich erstellt werden, der gemieden werden soll.

So lassen sich zum Beispiel Spielecken, Futterplätze oder Teppiche von der Reinigung ausschließen. Es können jederzeit neue Sperrzonen angelegt, oder alte entfernt werden.

Zonen-Reinigung

Es ist möglich über die App eine Zonen-Reinigung zu erstellen. Dabei wird in die Karte eine rechteckige Fläche eingezeichnet, die gereinigt werden soll. Diese kann entweder sofort gereinigt werden, oder zu einem späteren Zeitpunkt. So kann zum Beispiel über den Reinigungsplan der Roboter jeden Abend um 19.00 Uhr einen kleinen Bereich in der Küche reinigen. Es können jederzeit Zonen hinzugefügt und entfernt werden.

Anzahl Etagen

3

Es können maximal 3 verschiedene Karten erstellt werden. Damit lassen sich mehrere Etagen kartieren, ohne dass eine bereits vorhandene Karte überschrieben wird.

Saugstufen

3

Es lassen sich bis zu 3 verschiedene Saugstufen einstellen. Dadurch lässt sich die Saugleistung an den Verschmutzungsgrad und die jeweilige Bodenart anpassen. So kann für Teppiche eine höhere Saugleistung gewählt werden. Zudem kann darüber der Akkuverbrauch besser reguliert werden.

Sprachsteuerung

Steuerung über

Alexa | Google Assistant

Keine Steuerung über

Eigener | Siri

Verbindungsart

2,4 GHz WLAN

Der Roboter kann ausschließlich über ein 2,4 GHz WLAN mit der App verbunden werden. Diese Verbindungsart ist weit verbreitet und bietet eine größere Reichweite, als 5 GHz Netzwerke. Sie ist jedoch anfälliger für Störungen durch andere Geräte.

Es sollte also sichergestellt werden, dass der Router ein passendes Netzwerk unterstützt, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.

Er unterstützt keine Misch-Netzwerke oder 5 GHz Verbindungen. Bei einem Misch-Netzwerk muss die 5 GHz Frequenz also deaktiviert werden.

Wischfunktionen

Wischmethode

Passiv

Während des Wischvorgangs wird lediglich ein feuchtes Tuch über den Boden gezogen. Diese Art ist eher für die oberflächliche Staubentfernung geeignet, da durch das reine Gewicht des Roboters nicht genug Anpressdruck auf dem Boden entsteht. Zu Beginn sollte das Wischtuch manuell befeuchtet werden, damit von Anfang an eine gleichmäßige Wassermenge am Boden ankommt.

Anhebung Wischaufsatz (mm)

0 mm

Der Wischaufsatz kann nicht angehoben werden. Beim gleichzeitigen Saugen und Wischen müssen Teppiche daher ausgespart oder in einem separaten Reinigungsdurchgang ohne Wischfunktion gesaugt werden.

Schwenkbarer Wischmopp

Der Wischmopp ist nicht schwenkbar, was die Reinigungsleistung in Ecken und entlang von Wänden einschränkt. Ein schmaler Streifen entlang von Wänden oder Gegenständen ungewischt. Für eine gründliche Reinigung in schwer zugänglichen Bereichen ist daher gelegentliches manuelles Nachwischen erforderlich.

Teppichvermeidung

Nein

Ist der Wischmodus aktiviert, so werden auch Teppiche mit dem nassen Wischaufsatz befahren. Um das zu verhindern, können sogenannte No-Mop-Zonen eingezeichnet werden. Dadurch können Teppiche als wischfreie Zonen gekennzeichnet werden, sodass diese nicht mit dem nassen Wischpad befahren werden. Im reinen Saugmodus werden diese aber trotzdem gesaugt.

Automatische Wassertankbefüllung

Der Wassertank muss manuell nachgefüllt werden. Es muss also vor jedem Wischdurchgang überprüft werden, ob sich genügend Wasser im Tank befindet und dieses bei Bedarf auffüllen. Der Roboter zeigt nicht an, wenn der Wassertank leer ist. Er wischt einfach mit leerem Tank weiter.

Größe integrierter Wassertank (ml)

270 ml

Der Wassertank sollte mit einem Volumen von 270 ml mehr als ausreichend sein, um diesen während eines Wischvorgangs nicht nachfüllen zu müssen. Das hängt natürlich auch von der eingestellten Wasserabgabemenge ab.

Wassermenge einstellbar

3

Die Wasserabgabe kann in 3 Stufen eingestellt werden. Dadurch lässt sich die verwendete Wassermenge besser auf die jeweilige Bodenart anpassen. So kann auf Parkett eine niedrigere und auf Fliesen eine höhere Wasserstufe gewählt werden. Bei sehr empfindlichen Böden sollte aber trotzdem vorher überprüft werden, ob die niedrigste Wasserstufe nicht schon zu nass ist.

Basisdaten

Bauhöhe (cm)

9.8 cm

Mit einer Bauhöhe von 9,8 cm ist er nicht für tiefere Möbel ausgelegt. Zudem sollte ein Sicherheitsabstand von mindestens 0,3 cm eingeplant werden, um ein steckenbleiben möglichst zu verhindern.

Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)

90 min

Mit einer maximalen Akkulaufzeit auf der niedrigsten Leistungsstufe von 90 Minuten liegt die Laufzeit unter dem Durchschnitt von ca. 120 Minuten. Die tatsächliche Laufzeit hängt allerdings von der verwendeten Leistungsstufe, der Bodenart und der Anzahl der Hindernisse ab, die umfahren werden müssen.

Schwenkbarer Seitenarm

Ohne schwenkbaren Seitenarm kann der Saugroboter Schmutz in Ecken und entlang von Kanten weniger effektiv erreichen. Für eine gründliche Reinigung dieser Bereiche könnte gelegentliches manuelles Nachsaugen erforderlich sein.

Akku (mAh)

3200 mAh

Mit einer Akku-Kapazität von 3.200 mAh liegt der Saugroboter etwas unter dem Durchschnitt von ca. 5000 mAh.

Durchmesser (cm)

32.5 cm

Mit einem Durchmesser von 32,5 cm bewegt sich die Größe des Roboters etwas unterhalb des Durchschnitts. So kommt er noch ganz gut in etwas schmalere Bereiche und die Saugfläche ist auch nicht zu klein, sodass die Reinigungszeit dadurch nicht unnötig verlängert wird.

Größe integrierter Staubbehälter (ml)

400 ml

Mit einem Staubbehältervolumen von ca. 400 ml sollte er ohne Probleme eine Fläche bis zu 100 qm ohne Zwischenleerung reinigen können.

Max. Saugleistung (Pa)

5000 Pa

Mit einer maximalen Saugleistung von 5.000 Pascal auf der höchsten Saugstufe bewegt er sich im mittleren Bereich. Ob das im Alltag ausreicht, hängt jedoch auch von der Bauweise und der verwendeten Saugart ab.

Saugart

Bürstenwalze

Dank der verbauten Bürstenwalze ist der Roboter sowohl auf Teppichen als auch auf Hartböden einsetzbar. Vor allem für niedrigflor Teppiche ist eine Bürstenwalze praktisch, da sich durch die Bürsten, Verschmutzungen auf Teppichen meistens besser entfernen lassen. Bei Tierhaaren oder sehr langen Haaren kann sich diese Saugart allerdings als nachteilig erweisen, da sich Haare in den Bürsten leichter verfangen und händisch entfernt werden müssen.

Wischen

Neben dem Saugen ist auch eine Wischfunktion an Bord.

Grundfunktionen

Kletter-Funktion

Ohne Kletter-Funktion ist der Saugroboter auf niedrigere Hindernisse beschränkt. Höhere Türschwellen, dickere Teppichkanten oder Übergangsleisten werden schneller zur Barriere.

Teppicherkennung

Es ist keine automatische Teppicherkennung vorhanden. Sollen Teppiche mit einer höheren Saugstufe gesaugt werden, so muss diese für die gesamte Fläche ausgewählt werden oder eine Zonen-Reinigung speziell auf den Teppichen vorgenommen werden.

Abgrunderkennung

Verfügt über Abgrundsensoren an der Unterseite und erkennt Treppen und Absätze, bevor er darüber fährt. Ganz ohne Risiko ist das aber nicht – in ungünstigen Situationen kann es trotzdem zu einem Absturz kommen.

App steuerbar

Wie die allermeisten Saugroboter, lässt er sich über eine App steuern. Hier können unter anderem Reinigungspläne erstellt und Sperrzonen eingerichtet werden.

Auch wenn keine Reinigungspläne erstellt werden sollen, kommt man an der Installation der App nicht vorbei. Nur über die App können Saugstufen oder Wischfunktionen angepasst werden.

Bereichsabgrenzung

In der App

Eine Bereichsabgrenzung, also die Bereiche, die nicht gesaugt werden sollen, können über die App eingerichtet werden.

Front LED-Licht

Ohne LED-Licht an der Front kann die Hinderniserkennung in dunklen Bereichen eingeschränkt sein. Kleine Objekte oder Kabel werden unter Möbeln oder in schlecht beleuchteten Ecken möglicherweise leichter übersehen.

Überwachungs-Kamera

Es können keine Live-Bilder vom Saugroboter an das Smartphone geschickt werden.

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Datenblatt

EigenschaftWert
Abgrunderkennung
Ja
Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)
90
Akku (mAh)
3.200
Anhebung Wischaufsatz (mm)
0
Anzahl Etagen
3
App steuerbar
Ja
Automatische Absaugstation
Nein
Automatische Wassertankbefüllung
Nein
Bauhöhe (cm)
9,8
Bereichsabgrenzung
In der App
Durchmesser (cm)
32,5
Farbe

Schwarz

Schwarz

Weiß

Weiß

Filter waschbar
Ja
Fläche pro Ladung (qm)
50
Front LED-Licht
Nein
Gewicht (kg)
3,5
Größe integrierter Staubbehälter (ml)
400
Größe integrierter Wassertank (ml)
270
Hauptbürste anhebbar
Nein
Hinderniserkennung mit KI
Nein
Kartierungsmethode
Karten-Erstellung
Kletter-Funktion
Nein
Ladezeit (min)
240
LiDAR-Turm einfahrbar
Nein
Live Mapping
Ja
Max. Hindernis-Höhe (cm)
2
Max. Saugleistung (Pa)
5.000
Mehr-Etagen-Kartierung
Ja
Mit Laserturm
Ja
No-Mop-Zone
Ja
Orientierungs-Technologie
LiDAR
Raumreinigung
Ja
Saugart
Bürstenwalze
Saugstufen
3
Schnellkartierung
Nein
Schnellladefunktion
Nein
Schwenkbarer Seitenarm
Nein
Schwenkbarer Wischmopp
Nein
Sperrlinie (Virtual Wall)
Ja
Sperrzone (No-Go-Zone)
Ja
Sprachsteuerung

Alexa

Ja

Eigener

Nein

Google Assistant

Ja

Siri

Nein

Technologie Hinderniserkennung
Infrarotsensoren
Teppicherkennung
Nein
Teppichvermeidung
Nein
Trocknungsfunktion
Nein
Überwachungs-Kamera
Nein
Verbindungsart
2,4 GHz WLAN
Waschstation
Nein
Wassermenge einstellbar
3
Wischen
Ja
Wischmethode
Passiv
Zonen-Reinigung
Ja
Zwei integrierte Tanks
Nein

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