Philips HomeRun 7000Wischen, saugen, nervige App? • Tests & KI-Analyse
XU7000/01 | XU7000/02 | XU7100/01 (+ Absaugstation) | XU7100/02 (+ Absaugstation)
erstellt vom Bluepick-Team
Der Philips HomeRun 7000 überzeugt mit systematischer Laser-Navigation und einer vibrierenden Wischplatte, die Schmutz auf Hartböden effektiv zu Leibe rückt. Besonders Tierhaare und hohe Türschwellen meistert der Saugroboter souverän. Allerdings lässt er in Ecken oft etwas liegen und kann sein Wischtuch auf Teppichen nicht anheben. Bleibt die Frage: Reicht die solide Saugleistung für einen komplett reibungslosen Alltag?
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Gute Reinigungsleistung auf Hartböden
- Gute Hindernisüberwindung
- Leise im normalen Betrieb
- Sehr gut für Haustierhaushalten
Nachteile
- Teilweise Probleme mit Akku und Sensoren
- Wassertank muss immer angebracht sein
- Kantenreinigung schwach
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KI-Analyse
Reinigungsleistung Hartboden
88%
Auf Hartböden wie Parkett, Fliesen oder Laminat liefert der HomeRun 7000 eine sehr überzeugende Reinigungsleistung. Mit einer Saugkraft von 5000 Pa bewältigt er alltäglichen Schmutz wie Staub, Krümel und Tierhaare souverän und zuverlässig.
Das Zusammenspiel aus Seitenbürste und Hauptbürste leitet den Schmutz effektiv zum Saugkanal. Auch entlang von Fußleisten arbeitet der Saugroboter gründlich, wenngleich in sehr verwinkelten Ecken oder extrem schmalen Passagen gelegentlich kleine Reste liegen bleiben können.
Für Haushalte mit Tieren ist der Philips eine echte Erleichterung. Da die Hauptbürste jedoch mit Borsten ausgestattet ist, sollte man eine regelmäßige Wartung einplanen, um Haarverwicklungen manuell zu entfernen.
Vereinzelt wirbelt die Abluft sehr leichten Schmutz wie Staubflusen auf, bevor die Bürsten sie erfassen können. In solchen Fällen hilft meist das Hochschalten in einen intensiveren Saugmodus, um auch diese Partikel sicher aufzunehmen.
Mögliche Alternativen
Reinigungsleistung Teppich
76%
Der Philips HomeRun 7000 zeigt auf Teppichböden eine ordentliche und zuverlässige Leistung. Vor allem auf kurz- und mittelflorigen Untergründen erzielt der Saugroboter gute Ergebnisse und kommt auch mit Tierhaaren gut zurecht.
Dank der automatischen Teppich-Erkennung schaltet das Gerät auf Textilien in einen leistungsstärkeren Modus, um Schmutz effektiver aus den Fasern zu lösen. Die Navigation bleibt dabei meist stabil, und der HomeRun 7000 bewältigt Übergänge zwischen Hartboden und Teppich souverän.
Echte Herausforderungen stellen jedoch Teppichfransen dar, in denen sich die Bürsten verfangen können, was gelegentlich ein Eingreifen erfordert. Bei sehr dickem Hochflor oder tiefsitzendem Schmutz stößt die Reinigungsintensität an ihre Grenzen. In solchen Fällen ist die Schmutzaufnahme eher als solides Mittelmaß einzustufen, da die Bürstenmechanik bei zu hohem Widerstand nicht immer die volle Wirkung entfaltet.
Mögliche Alternativen
Verarbeitung & Defekte
76%
Der Philips HomeRun 7000 hinterlässt optisch einen hochwertigen Eindruck und überzeugt durch eine materialseitig solide Verarbeitung. Das Design wirkt modern und die verwendeten Komponenten fühlen sich im Alltag robust und wertig an.
Besonders die Varianten der 7100er-Serie mit ihrer automatischen Absaugstation zeigen eine zuverlässige mechanische Funktionalität. Die Sensoren zur Kollisionsvermeidung arbeiten präzise und sorgen dafür, dass der Saugroboter Hindernisse vorsichtig umfährt und Einrichtungsgegenstände schont.
Punktuelle technische Unregelmäßigkeiten trüben das ansonsten gute Bild jedoch etwas. Es kommt gelegentlich zu Fehlermeldungen der Sensoren, etwa einer vermeintlich blockierten Stoßstange, ohne dass ein echtes Hindernis vorliegt. Auch die App-Anbindung erweist sich mitunter als fehleranfällig, was zu Verbindungsabbrüchen oder dem Verlust von Karten führen kann.
Zudem gibt es vereinzelt Berichte über nachlassende Saugleistung oder Unstimmigkeiten bei der Akkuanzeige nach längerer Nutzung. Während die äußere Hardware also absolut überzeugt, bleibt die Zuverlässigkeit der Software und einiger interner Bauteile ein Bereich mit gewissem Spielraum für Verbesserungen.
Mögliche Alternativen
Wischleistung
89%
Die Wischleistung dieses Saugroboters ist überzeugend und liefert ein gründliches Ergebnis. Das liegt vor allem an der vibrierenden Wischplatte, die durch mechanische Schrubbbewegungen deutlich effektiver arbeitet als rein passive Systeme.
In Verbindung mit dem speziellen Y-Wischmodus beseitigt er so auch typische Alltagsflecken wie eingetrockneten Kaffee oder Fußabdrücke zuverlässig und hinterlässt ein streifenfreies Bild auf Hartböden. Für eine optimale Tiefenreinigung bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen stößt die Technik gelegentlich an Grenzen, bietet aber für die tägliche Pflege eine hohe Qualität.
Da kein schwenkbarer Mopp verbaut ist, bleibt an Kanten und Rändern bauartbedingt ein schmaler Streifen trocken. Bei größeren Wohnflächen sollte man zudem die Kapazität des 240 ml fassenden Wassertanks im Blick behalten. Da der Philips das Wischtuch auf Teppichen nicht anheben kann, empfiehlt sich hier das Einrichten von Sperrzonen in der App.
Mögliche Alternativen
Zufriedenheit Reinigungsstation
89%
Bei den Varianten XU7100/01 und XU7100/02 des HomeRun 7000 sorgt die automatische Absaugstation für eine spürbare Entlastung im Haushalt. Sie leert den Staubbehälter des Saugroboters nach getaner Arbeit zuverlässig aus, wobei auch feiner Schmutz und Tierhaare effektiv im Beutel der Station landen.
Der integrierte Staubbeutel ist mit einem Volumen von drei Litern großzügig bemessen. In der Praxis bedeutet dies, dass ein Wechsel oft nur etwa alle 30 Tage notwendig ist, was die tägliche Wartung extrem vereinfacht.
Ein wichtiger Aspekt bei der Nutzung ist jedoch das Wischtuch: Da die Station keine Reinigungs- oder Trocknungsfunktion für den Mop besitzt, muss dieser weiterhin manuell abgenommen und gesäubert werden.
Zudem nimmt die Station aufgrund ihrer Maße recht viel Platz ein. Obwohl die Absaugung meist tadellos funktioniert, empfiehlt sich gelegentlich ein kurzer Blick in den Roboterbehälter, um sicherzugehen, dass keine hartnäckigen Schmutzreste hängengeblieben sind.
Mögliche Alternativen
Zuverlässigkeit Hinderniserkennung
90%
Der Philips HomeRun 7000 nutzt eine Kombination aus Kamera und Kreuzlaser, um Hindernisse im Raum präzise zu identifizieren. Diese Technik sorgt dafür, dass der Saugroboter Objekte im Alltag sehr zuverlässig erkennt und sicher umsteuert.
Besonders effizient zeigt sich die Navigation bei Möbeln und Hindernissen: Er fährt sehr nah an Gegenstände heran, bevor er abdreht. Dadurch reinigt der Saugroboter auch an Kanten und Stuhlbeinen gründlich, ohne unnötig große Ausweichbögen zu schlagen.
Größere Objekte wie Schuhe oder Netzteile werden souverän erkannt. Bei extrem feinen Hindernissen wie Schnürsenkeln ist jedoch weiterhin Vorsicht geboten, da diese trotz der sensiblen Technik gelegentlich eingezogen werden können. Insgesamt agiert der Philips jedoch äußerst behutsam und umsichtig.
Mögliche Alternativen
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Akkulaufzeit
78%
Der Philips HomeRun 7000 bietet eine solide Ausdauer, die für den Alltag in den meisten Haushalten gut bemessen ist. Mit einer maximalen Laufzeit von bis zu 180 Minuten auf der niedrigsten Stufe bewältigt der Saugroboter Flächen von bis zu 100 m² oft ohne Ladepause.
Bei intensiverer Nutzung, etwa auf Teppichen oder im höchsten Saugmodus, reduziert sich die Reichweite jedoch merklich. Das ist für diese Gerätekategorie zwar typisch, erfordert bei sehr komplexen Grundrissen aber etwas Geduld. Praktisch ist, dass er die Arbeit nach dem Aufladen an der abgebrochenen Stelle selbstständig wieder aufnimmt.
Auf eine Schnellladefunktion muss man verzichten, was die Pausen zwischen den Einsätzen verlängert. Dies gilt für alle Varianten der 7000er-Serie gleichermaßen, unabhängig davon, ob ein Modell mit oder ohne Absaugstation gewählt wird.
Mögliche Alternativen
Bedienung der App
83%
Die Philips HomeRun App überzeugt durch eine strukturierte und weitgehend intuitive Benutzerführung. Schon die erste Einrichtung des Saugroboters gelingt dank einer klaren Schritt-für-Schritt-Anleitung meist mühelos und schnell.
Das Mapping der Wohnräume erfolgt zügig, und die anschließende Personalisierung bietet viel Spielraum. Man kann Reinigungsreihenfolgen festlegen, die Saugkraft für jeden Raum einzeln anpassen oder gezielte Sperrzonen einrichten, was die tägliche Steuerung sehr komfortabel macht.
Trotz der hohen Funktionalität gibt es kleine Abstriche beim Bedienkomfort. Das Bearbeiten der Karte, insbesondere das Teilen oder Zusammenführen von Räumen, erfordert manchmal etwas Geduld und wirkt im Vergleich zum restlichen Menü weniger ausgereift.
Vereinzelt treten noch Lücken in der Übersetzung auf, bei denen englische Begriffe in der deutschen Menüführung auftauchen. Erfreulicherweise arbeitet der Hersteller jedoch aktiv an Verbesserungen und optimiert die Software-Stabilität regelmäßig durch Updates.
Mögliche Alternativen
Geeignet für Haare und Tierhaare
88%
Der HomeRun 7000 erweist sich als äußerst effektiv für Haushalte mit Tieren. Mit einer Saugkraft von 5000 Pa nimmt er Hunde- und Katzenhaare auf Hartböden souverän auf. Auch auf Teppichen überzeugt das Ergebnis, da der Saugroboter die Leistung automatisch steigert, sobald er auf Fasern trifft, um festsitzendes Fell zu lösen.
Die Hauptbürste nutzt eine Kombination aus Borsten und Gummi. Das sorgt zwar für eine gründliche Reinigung, führt aber auch dazu, dass sich längere Haare gelegentlich um die Walze wickeln können. Ein kurzer Handgriff zur manuellen Reinigung der Bürste bleibt daher ab und zu nötig, um die Saugkraft stabil zu halten.
Für Besitzer stark haarender Tiere sind besonders die Varianten der XU7100-Reihe empfehlenswert. Dank der zugehörigen Absaugstation muss der Staubbehälter nicht ständig händisch geleert werden, was im Alltag eine spürbare Erleichterung darstellt.
Mögliche Alternativen
Kantenreinigung
57%
Die Leistung des Philips HomeRun 7000 bei der Kantenreinigung ist insgesamt eher mittelmäßig. Zwar folgt der Saugroboter geraden Linien und Möbelbeinen meist zuverlässig, doch in verwinkelten Bereichen stößt er spürbar an seine Grenzen.
Ein wesentlicher Grund für die Defizite ist der fehlende schwenkbare Seitenarm. Ohne diese Technik schafft es der Saugroboter nicht, tief genug in 90-Grad-Ecken vorzudringen, wodurch dort oft Schmutz liegen bleibt. Auch die Hinderniserkennung agiert teils sehr vorsichtig und hält den Philips auf Distanz zur Wand.
Für Nutzer bedeutet dies im Alltag, dass die Reinigung an den Rändern nicht lückenlos erfolgt. Ein regelmäßiges manuelles Nacharbeiten in den Ecken bleibt daher meist notwendig, um sämtliche Rückstände und Krümel zu beseitigen.
Mögliche Alternativen
Kompaktheit Basisstation
80%
Die Auto-Entleerungsstation, die bei den Modellen XU7100/01 und XU7100/02 zum Lieferumfang gehört, präsentiert sich als eine vergleichsweise platzsparende Lösung. Mit einer Höhe von rund 47 cm und einer Breite von etwa 35,5 cm lässt sie sich gut in den Wohnraum integrieren, ohne zu wuchtig zu wirken.
Auch die Tiefe von circa 40 cm sorgt dafür, dass dieser Saugroboter samt Basis in schmaleren Fluren oder Nischen einen festen Platz findet. Für eine Station mit Absaugfunktion ist das Design angenehm kompakt gehalten, was die Standortwahl im Alltag spürbar erleichtert.
Mögliche Alternativen
Geeignet für große Flächen
69%
Der HomeRun 7000 erweist sich als solide Lösung für weitläufigere Wohnbereiche. Mit einer maximalen Laufzeit von rund 180 Minuten auf niedriger Stufe bewältigt der Saugroboter ordentliche Flächen am Stück. Besonders hervorzuheben ist die hochpräzise Laser-Navigation, durch die der Philips sehr zielgerichtet und effizient in Bahnen arbeitet, was wertvolle Akkukapazität spart.
Einschränkungen zeigen sich bei der Kapazität für Schmutz und Wasser. Der integrierte Staubbehälter fällt mit 260 ml eher klein aus. Wer viele Quadratmeter ohne Unterbrechung reinigen möchte, profitiert daher deutlich von den Modellvarianten XU7100/01 und XU7100/02, die dank ihrer Absaugstation seltener eine manuelle Entleerung erfordern.
Falls die Energie vor Abschluss der Reinigung zur Neige geht, ist Geduld gefragt: Mit einer Ladezeit von etwa fünf Stunden und dem Verzicht auf eine Schnellladefunktion dauert es eine Weile, bis der Saugroboter wieder einsatzbereit ist.
Mögliche Alternativen
Lautstärke
85%
Der Philips HomeRun 7000 arbeitet im Alltag insgesamt angenehm leise. Besonders im Standard- oder Eco-Modus ist die Geräuschentwicklung so dezent, dass man problemlos im selben Raum telefonieren oder arbeiten kann. In diesen niedrigen Stufen eignet sich der Saugroboter sogar für den Einsatz in den Abendstunden.
Sobald die volle Leistung im Turbomodus oder die automatische Teppicherkennung aktiv wird, ist das Sauggeräusch deutlicher wahrnehmbar. Dies ist jedoch ein erwartbares Verhalten bei gesteigerter Saugkraft.
Bei den Varianten mit Absaugstation wie dem XU7100 fällt der kurze, aber sehr kraftvolle Entleerungsvorgang auf. Für etwa zehn Sekunden wird der Schmutz mit hoher Lautstärke in die Station befördert. Da dieser Moment jedoch sehr kurz ist, bleibt der positive Gesamteindruck der Betriebslautstärke gewahrt.
Mögliche Alternativen
Max. Hindernis-Höhe (cm)
78%
Der Philips HomeRun 7000 zeigt eine überzeugende Leistung bei der Überwindung von Barrieren. In der Praxis bewältigt er Hindernisse bis zu einer Höhe von 2,4 Zentimetern. Damit übertrifft der Saugroboter den üblichen Durchschnitt und meistert auch Schwellen, die für viele andere Modelle bereits eine Grenze darstellen.
Besonders in Wohnungen mit markanten Türschwellen oder beim Überfahren von flachen Standfüßen von Schwingstühlen erweist sich diese Kletterfähigkeit als Vorteil. Der Wechsel zwischen verschiedenen Bodenbelägen, etwa von glattem Laminat auf Teppich, gelingt meist flüssig und ohne Unterbrechung.
Dennoch gibt es Grenzen bei der Geometrie der Hindernisse. Während abgerundete Übergänge souverän genommen werden, können harte 90-Grad-Kanten oder sehr ungünstig geformte Leisten den Roboter gelegentlich fordern. In solchen Fällen benötigt er unter Umständen mehrere Anläufe, um die Hürde erfolgreich zu nehmen.
Mögliche Alternativen
Preisvergleich
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Tests und Reviews
Insgesamt ist Philips der Einstieg auf den Saugrobotermarkt geglückt.
Ich habe bei einem Gerät von Philips […] einfach absolute Qualität und Perfektion erwartet, und die habe ich hier an diesem Test zumindest nicht wieder, nicht erkennen können. […] Der wahrscheinlich größte Kritikpunkt ist das Thema mit dem Wassertank. […] Das ist meiner Ansicht nach so ein großes KO-Kriterium.
App-Funktionen
Live Mapping
Durch das sogenannte Live Mapping, kann über die App in Echtzeit eingesehen werden, wo sich der Roboter aktuell befindet und welche Bereiche schon gereinigt wurden. So lässt sich auch von unterwegs überprüfen, ob ein geplanter Reinigungsvorgang korrekt gestartet und abgeschlossen wurde.
Sollte er einmal stecken bleiben, sieht man ebenfalls sofort in der Karte, wo er sich gerade aufhält.
Schnellkartierung
Bei der Schnellkartierung wird zu Beginn nicht der gesamte Bereich abgefahren, sondern mittels LiDAR nur kurz erfasst. Hier werden bereits Wände erkannt und eingezeichnet.
Der große Vorteil dabei ist, dass die Kartierung erheblich schneller abläuft und dadurch Akkulaufzeit gespart wird. Denn die normale Erstbefahrung ist extrem energieintensiv. Wird diese abgebrochen, wird die Karte verworfen.
Zudem können nach der Schnellkartierung gleich Sperrzonen und No-Go-Linien eingezeichnet werden.
Möchtest du den Roboter auch nachts oder in dunklen Räumen mit weniger Licht saugen lassen?
No-Mop-Zone
Soll während des Wischvorgangs ein spezieller Bereich nicht gewischt werden, so können über die App sogenannte No-Mop/wischfreie Zonen eingerichtet werden. Dabei wird an der gewünschten Stelle, zum Beispiel auf empfindlichen Natursteinen, eine rechteckige Zone angelegt, die nur im Wischmodus nicht befahren wird. Während eines reinen Saugdurchgangs wird diese Stelle aber mit gereinigt. Soll diese Stelle gar nicht befahren werden, empfiehlt es sich, eine Sperrzone einzuzeichnen.
Raumreinigung
Wird über die App eine Karte erstellt, so können in diese verschiedene Räume eingezeichnet und benannt werden. Dadurch können bei der Nutzung von Reinigungsplänen auch nur bestimmte Räume gereinigt werden. So lässt sich zum Beispiel montags die Küche und der Flur und freitags das Wohn- und das Schlafzimmer reinigen. Der Vorteil ist, dass die Akkulaufzeit des Roboters besser eingeteilt wird, und auch Modelle mit einer geringeren Gesamtlaufzeit in größeren Wohnungen verwendet werden können.
Sperrlinie (Virtual Wall)
Über die App lassen sich Sperrlinien, auch virtual Wall genannt, anlegen. Hierbei wird eine gerade Linie in die Karte eingezeichnet, die der Roboter während seiner Reinigung nicht überfahren darf. So lassen sich zum Beispiel Spielecken oder Treppenabgänge bequem von der Reinigung ausschließen. Diese Wände können auch jederzeit neu erstellt oder entfernt werden.
Sperrzone (No-Go-Zone)
Über die App lassen sich Sperrzonen, auch No-Go-Zonen genannt, in der Karte einzeichnen. Soll also ein bestimmter Bereich während der Reinigung nicht befahren werden, so kann an einer beliebigen Stelle ein rechteckiger Bereich erstellt werden, der gemieden werden soll.
So lassen sich zum Beispiel Spielecken, Futterplätze oder Teppiche von der Reinigung ausschließen. Es können jederzeit neue Sperrzonen angelegt, oder alte entfernt werden.
Zonen-Reinigung
Es ist möglich über die App eine Zonen-Reinigung zu erstellen. Dabei wird in die Karte eine rechteckige Fläche eingezeichnet, die gereinigt werden soll. Diese kann entweder sofort gereinigt werden, oder zu einem späteren Zeitpunkt. So kann zum Beispiel über den Reinigungsplan der Roboter jeden Abend um 19.00 Uhr einen kleinen Bereich in der Küche reinigen. Es können jederzeit Zonen hinzugefügt und entfernt werden.
Anzahl Etagen
Es können maximal 5 Etagen angelegt werden. Damit lassen sich deutlich mehr Karten anlegen als üblicherweise.
Saugstufen
Es lassen sich bis zu 4 verschiedene Saugstufen einstellen. Dadurch lässt sich die Saugleistung an den Verschmutzungsgrad und die jeweilige Bodenart anpassen. So kann für Teppiche eine höhere Saugleistung gewählt werden. Zudem kann darüber der Akkuverbrauch besser reguliert werden.
Sprachsteuerung
Steuerung über
Alexa | Google Assistant
Keine Steuerung über
Eigener | Siri
Verbindungsart
Der Roboter kann auch über ein Misch-WLAN mit der App verbunden werden. Dabei unterstützt der Router sowohl 2,4 GHz, als auch 5 GHz. Das 5 GHz Netz muss also zur Nutzung des Roboters nicht extra abgeschaltet werden.
Reinigung & Pflege
Automatische Absaugstation
Ob dieser Saugroboter die lästige Entleerung des Staubbehälters übernimmt, hängt maßgeblich von der gewählten Modellvariante ab.
Die Varianten XU7100/01 und XU7100/02 kommen mit einer automatischen Absaugstation im Lieferumfang. Nach getaner Arbeit wird der gesammelte Schmutz selbstständig in die Station abgesaugt, sodass man den internen Behälter nicht nach jeder Fahrt händisch leeren muss. Dabei setzt Philips auf ein System mit Staubbeuteln, die den Dreck hygienisch verschließen, aber gelegentlich nachgekauft und gewechselt werden müssen.
Entscheidet man sich hingegen für die Modelle XU7000/01 oder XU7000/02, ist keine Absaugfunktion vorhanden. In diesem Fall muss der Staubbehälter am Saugroboter regelmäßig manuell geleert werden. Der Vorteil dieser Varianten liegt in der deutlich kompakteren Ladestation, die weniger Stellfläche im Raum beansprucht.
Trocknungsfunktion
Die Basisstation besitzt keine Trocknungsfunktion. Nach dem Wischvorgang muss also der Wischaufsatz manuell abgenommen und zum Trocknen gelegt werden. Wird dieser nicht entfernt, so können sich unangenehme Gerüche bilden.
Waschstation
Nach jedem Wischvorgang sollte der Wischaufsatz abgenommen und ausgewaschen werden. Die Basisstation besitzt keine Waschstation, die das automatisch übernimmt.
Filter waschbar
Der Filter kann einfach unter fließendem Wasser ausgewaschen werden. Das sollte auch regelmäßig gemacht werden, um die Reinigungs- und Filterleistung möglichst lange zu erhalten.
Wischfunktionen
Wischmethode
An der Unterseite befindet sich der Wischaufsatz, der zusätzlich etwas vibriert, sodass leichte Verschmutzungen besser vom Boden gelöst werden können. Diese Methode ist etwas effektiver, als eine rein passive Wischfunktion. Hartnäckige Flecken lassen sich aber dadurch trotzdem nicht entfernen. Zu Beginn sollte das Wischtuch manuell befeuchtet werden.
Anhebung Wischaufsatz (mm)
Der Wischaufsatz kann nicht angehoben werden. Beim Wischen werden alle Teppiche im Reinigungsbereich ebenfalls gewischt. Um Teppiche trocken zu halten, musst du einen separaten Reinigungsdurchgang für das reine Saugen starten.
Schwenkbarer Wischmopp
Der Wischmopp ist nicht schwenkbar, was die Reinigungsleistung in Ecken und entlang von Wänden einschränkt. Ein schmaler Streifen entlang von Wänden oder Gegenständen ungewischt. Für eine gründliche Reinigung in schwer zugänglichen Bereichen ist daher gelegentliches manuelles Nachwischen erforderlich.
Teppichvermeidung
Ist der Wischmodus aktiviert, so werden auch Teppiche mit dem nassen Wischaufsatz befahren. Um das zu verhindern, können sogenannte No-Mop-Zonen eingezeichnet werden. Dadurch können Teppiche als wischfreie Zonen gekennzeichnet werden, sodass diese nicht mit dem nassen Wischpad befahren werden. Im reinen Saugmodus werden diese aber trotzdem gesaugt.
Automatische Wassertankbefüllung
Der Wassertank muss manuell nachgefüllt werden. Es muss also vor jedem Wischdurchgang überprüft werden, ob sich genügend Wasser im Tank befindet und dieses bei Bedarf auffüllen. Der Roboter zeigt nicht an, wenn der Wassertank leer ist. Er wischt einfach mit leerem Tank weiter.
Größe integrierter Wassertank (ml)
Der Wassertank fasst maximal 240 ml. Je nach eingestellter Wasserabgebemenge muss dieser für Flächen bis zu 90 qm nicht nachgefüllt werden.
Wassermenge einstellbar
Die Wasserabgabe kann in 3 Stufen eingestellt werden. Dadurch lässt sich die verwendete Wassermenge besser auf die jeweilige Bodenart anpassen. So kann auf Parkett eine niedrigere und auf Fliesen eine höhere Wasserstufe gewählt werden. Bei sehr empfindlichen Böden sollte aber trotzdem vorher überprüft werden, ob die niedrigste Wasserstufe nicht schon zu nass ist.
Basisdaten
Bauhöhe (cm)
Mit einer Bauhöhe von 9,7 cm liegen die Maße im durchschnittlichen Bereich. Unter sehr tiefe Möbel passt er damit zwar nicht mehr, aber alle Möbelstücke mit mindestens 10,1 cm Abstand zum Boden, sollten kein Problem darstellen.
Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)
Die maximale Akkulaufzeit auf der niedrigsten Leistungsstufe beträgt ca. 180 Minuten. Damit liegt die Laufzeit über der durchschnittlichen Akkulaufzeit von ca. 120 Minuten. Die tatsächliche Laufzeit hängt allerdings von der verwendeten Leistungsstufe, der Bodenart und der Anzahl der Hindernisse ab, die umfahren werden müssen.
Schwenkbarer Seitenarm
Ohne schwenkbaren Seitenarm kann der Saugroboter Schmutz in Ecken und entlang von Kanten weniger effektiv erreichen. Für eine gründliche Reinigung dieser Bereiche könnte gelegentliches manuelles Nachsaugen erforderlich sein.
Akku (mAh)
Mit einer Akku-Kapazität von 5.200 mAh liegt der Roboter im guten Mittelfeld. Die allermeisten Akkus liegen in diesem Bereich.
Durchmesser (cm)
Mit einem Durchmesser von 35 cm hat er die gängige Saugroboter-Größe. Da er nicht ganz so klein ist, benötigt er für sehr enge Passagen vielleicht etwas länger. Dafür saugt er eine größere Fläche auf einmal, was die Reinigungszeit tendenziell verkürzt.
Größe integrierter Staubbehälter (ml)
Der Staubbehälter fasst ca. 260 ml. Bei regelmäßigen Reinigungsfahrten und nicht allzu großen Verschmutzungen sollte diese Größe völlig ausreichend sein, um ohne Zwischenleerung einen Bereich bis zu 80 qm zu reinigen.
Max. Saugleistung (Pa)
Mit einer maximalen Saugleistung von 5.000 Pascal auf der höchsten Saugstufe bewegt er sich im mittleren Bereich. Ob das im Alltag ausreicht, hängt jedoch auch von der Bauweise und der verwendeten Saugart ab.
Saugart
Dank der verbauten Bürstenwalze ist der Roboter sowohl auf Teppichen als auch auf Hartböden einsetzbar. Vor allem für niedrigflor Teppiche ist eine Bürstenwalze praktisch, da sich durch die Bürsten, Verschmutzungen auf Teppichen meistens besser entfernen lassen. Bei Tierhaaren oder sehr langen Haaren kann sich diese Saugart allerdings als nachteilig erweisen, da sich Haare in den Bürsten leichter verfangen und händisch entfernt werden müssen.
Wischen
Neben dem Saugen ist auch eine Wischfunktion an Bord.
Grundfunktionen
Kletter-Funktion
Ohne Kletter-Funktion ist der Saugroboter auf niedrigere Hindernisse beschränkt. Höhere Türschwellen, dickere Teppichkanten oder Übergangsleisten werden schneller zur Barriere.
Teppicherkennung
Ist die Teppicherkennung aktiviert, so werden während des Saugvorgangs Teppiche erkannt und automatisch die Saugleistung erhöht. Dadurch können Teppiche gezielt mit einer stärkeren Saugstufe gereinigt werden, was zur effizienteren Nutzung der Akkulaufzeit führt.
Abgrunderkennung
Verfügt über Abgrundsensoren an der Unterseite und erkennt Treppen und Absätze, bevor er darüber fährt. Ganz ohne Risiko ist das aber nicht – in ungünstigen Situationen kann es trotzdem zu einem Absturz kommen.
App steuerbar
Wie die allermeisten Saugroboter, lässt er sich über eine App steuern. Hier können unter anderem Reinigungspläne erstellt und Sperrzonen eingerichtet werden.
Auch wenn keine Reinigungspläne erstellt werden sollen, kommt man an der Installation der App nicht vorbei. Nur über die App können Saugstufen oder Wischfunktionen angepasst werden.
Bereichsabgrenzung
Eine Bereichsabgrenzung, also die Bereiche, die nicht gesaugt werden sollen, können über die App eingerichtet werden.
Front LED-Licht
Ohne LED-Licht an der Front kann die Hinderniserkennung in dunklen Bereichen eingeschränkt sein. Kleine Objekte oder Kabel werden unter Möbeln oder in schlecht beleuchteten Ecken möglicherweise leichter übersehen.
Überwachungs-Kamera
Es können keine Live-Bilder vom Saugroboter an das Smartphone geschickt werden.
Passt der Philips HomeRun 7000 zu Dir?
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- Dein persönliches Ergebnis mit Ranking & Checkliste.
- Schnell. Kostenlos. Ohne Anmeldung.
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Varianten und Unterschiede
Der Philips HomeRun 7000 ist in vier Varianten erhältlich, die sich in zwei wesentlichen Aspekten unterscheiden:
Farbvarianten
Alle Modelle sind in zwei Farbkombinationen verfügbar:
Schwarz/Gold (Modelle XU7000/01 und XU7100/01)
Weiß/Gold (Modelle XU7000/02 und XU7100/02)
Absaugstation
Der wichtigste Unterschied liegt in der Ausstattung mit einer automatischen Absaugstation:
Basismodelle (XU7000/01 und XU7000/02): Ohne Absaugstation - ideal für kleinere Wohnungen oder wenn du bereit bist, den Staubbehälter regelmäßig selbst zu leeren.
Premium-Modelle (XU7100/01 und XU7100/02): Mit automatischer Absaugstation (Maße: 35,5 x 40,3 x 47,1 cm) - empfehlenswert für größere Wohnflächen oder wenn du längere Zeit keine manuelle Entleerung vornehmen möchtest.
Die Absaugstation der XU7100-Modelle arbeitet mit Staubbeuteln. Die Absaugung funktioniert auch sehr zuverlässig. Sie ist nur etwas lauter. Technisch sind alle vier Varianten ansonsten identisch.
Datenblatt
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Abgrunderkennung | Ja |
| Absaugstation Beutellos | XU7000/01 Nicht anwendbar XU7000/02 Nicht anwendbar XU7100/01 (+ Absaugstation) Nein XU7100/02 (+ Absaugstation) Nein |
| Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min) | 180 |
| Akku (mAh) | 5.200 |
| Anhebung Wischaufsatz (mm) | 0 |
| Anzahl Etagen | 5 |
| App steuerbar | Ja |
| Automatische Absaugstation | XU7000/01 Nein XU7000/02 Nein XU7100/01 (+ Absaugstation) Ja XU7100/02 (+ Absaugstation) Ja |
| Automatische Wassertankbefüllung | Nein |
| Bauhöhe (cm) | 9,7 |
| Bereichsabgrenzung | In der App |
| Breite Basisstation (cm) | XU7000/01 Nicht anwendbar XU7000/02 Nicht anwendbar XU7100/01 (+ Absaugstation) 35,5 XU7100/02 (+ Absaugstation) 35,5 |
| Durchmesser (cm) | 35 |
| Farbe | XU7000/01 Schwarz XU7000/02 Weiß XU7100/01 (+ Absaugstation) Schwarz XU7100/02 (+ Absaugstation) Weiß |
| Filter waschbar | Ja |
| Fläche pro Ladung (qm) | 90 |
| Front LED-Licht | Nein |
| Gewicht (kg) | 3,9 |
| Größe integrierter Staubbehälter (ml) | 260 |
| Größe integrierter Wassertank (ml) | 240 |
| Hauptbürste anhebbar | Nein |
| Hinderniserkennung mit KI | Nein |
| Höhe Basisstation (cm) | XU7000/01 Nicht anwendbar XU7000/02 Nicht anwendbar XU7100/01 (+ Absaugstation) 47,1 XU7100/02 (+ Absaugstation) 47,1 |
| Kartierungsmethode | Karten-Erstellung |
| Kletter-Funktion | Nein |
| Ladezeit (min) | 300 |
| LiDAR-Turm einfahrbar | Nein |
| Live Mapping | Ja |
| Max. Hindernis-Höhe (cm) | 2,4 |
| Max. Saugleistung (Pa) | 5.000 |
| Mehr-Etagen-Kartierung | Ja |
| Mit Laserturm | Ja |
| No-Mop-Zone | Ja |
| Orientierungs-Technologie | LiDAR |
| Raumreinigung | Ja |
| Saugart | Bürstenwalze |
| Saugstufen | 4 |
| Schnellkartierung | Ja |
| Schnellladefunktion | Nein |
| Schwenkbarer Seitenarm | Nein |
| Schwenkbarer Wischmopp | Nein |
| Sperrlinie (Virtual Wall) | Ja |
| Sperrzone (No-Go-Zone) | Ja |
| Sprachsteuerung | Alexa Ja Eigener Nein Google Assistant Ja Siri Nein |
| Technologie Hinderniserkennung | Kamera + Kreuzlaser |
| Teppicherkennung | Ja |
| Teppichvermeidung | Nein |
| Tiefe Basisstation (cm) | XU7000/01 Nicht anwendbar XU7000/02 Nicht anwendbar XU7100/01 (+ Absaugstation) 40,3 XU7100/02 (+ Absaugstation) 40,3 |
| Trocknungsfunktion | Nein |
| Überwachungs-Kamera | Nein |
| Verbindungsart | 2,4 GHz-/5 GHz WLAN |
| Waschstation | Nein |
| Wassermenge einstellbar | 3 |
| Wischen | Ja |
| Wischmethode | Vibrierend |
| Zonen-Reinigung | Ja |
| Zwei integrierte Tanks | Nein |
Preisvergleich
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