Medion X50 SW
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Medion X50 SWFlacher Helfer oder Frust-Falle? • Tests & KI-Analyse

Ausverkauft
3.5/5

erstellt vom Bluepick-Team

Der Medion X50 SW ist ein extrem flacher Saugroboter, der dank seiner Bauweise mühelos unter Möbeln reinigt, an denen andere scheitern. Auf Hartböden überzeugt er mit beachtlicher Saugkraft, schwächelt jedoch auf Teppichen und beim Wischen. Die kompakte Absaugstation ist ein Pluspunkt, doch instabile Karten und Software-Macken trüben den Komfort. Reicht das für eine dauerhafte Empfehlung?

Vor- und Nachteile

Der schnelle Überblick zum Medion X50 SW

Vorteile

  • Überzeugende Saugleistung auf Hartböden
  • Sehr flache Bauhöhe, reinigt auch unter niedrigen Möbeln
  • Absaugstation entleert den Behälter automatisch
  • Sehr platzsparende Basisstation
  • Akkulaufzeit von bis zu 200 Minuten

Nachteile

  • Häufige technische Defekte und nachlassende Akkukapazität
  • Schwache Reinigungsleistung auf Teppichen, besonders Hochflor
  • App und Navigation instabil, Karten gehen häufig verloren
  • Hinderniserkennung übersieht kleine Objekte wie Kabel
  • Kantenreinigung ohne schwenkbaren Seitenarm lückenhaft

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Medion X50 SW

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KI-Analyse

Reinigungsleistung Hartboden

81%

Auf glatten Oberflächen wie Laminat, Parkett und Fliesen überzeugt der Medion X50 SW mit einer gründlichen Vorstellung. Mit einer maximalen Saugkraft von 8000 Pa verfügt der Saugroboter über enorme Reserven, um alltägliche Verunreinigungen wie Staub, Haare und feine Krümel zuverlässig zu entfernen.

Besonders bei der Aufnahme von feinem Schmutz zeigt sich das Modell sehr effizient und erreicht unter Testbedingungen eine fast vollständige Reinigungsquote von über 98 Prozent. In der Praxis sorgt das Zusammenspiel aus Saugstrom und Bürstenwalze für ein sauberes Ergebnis bei der täglichen Unterhaltsreinigung.

Kleine Schwächen offenbaren sich jedoch bei grobem Schmutz wie Kieselsteinen oder Katzenstreu. Hier kann die Seitenbürste dazu neigen, schwerere Partikel eher wegzuschleudern, anstatt sie direkt zum Saugkanal zu befördern, was die ansonsten starke Leistung auf Hartböden etwas einschränkt.

Reinigungsleistung Teppich

55%

Die Ergebnisse auf Teppichböden fallen insgesamt eher durchwachsen aus. Trotz einer nominell hohen Saugleistung von 8000 Pascal bleibt die tatsächliche Schmutzaufnahme mit etwa 61,5 Gramm hinter den Erwartungen zurück. Tiefer sitzender Schmutz wird oft nicht gründlich genug entfernt.

Besondere Schwierigkeiten bereiten dem Saugroboter Hochflor-Teppiche und Fransen. Hier kommt es regelmäßig zu Blockaden der Seitenbürsten oder Fehlermeldungen, die den Reinigungsvorgang unterbrechen. Auch die Teppicherkennung arbeitet unzuverlässig und aktiviert den Saug-Boost oft erst mit deutlicher Verzögerung oder gar nicht.

Während feste Kurzflorteppiche noch solide gereinigt werden, schiebt der Medion leichtere Läufer häufig vor sich her. Die mitgelieferte Silikonbürste ist jedoch ein hilfreiches Detail, um das Aufwickeln von Haaren auf Teppichflächen zu minimieren.

Ausverkauft

Verarbeitung & Defekte

47%

Der Medion X50 SW hinterlässt bei der Zuverlässigkeit im Alltag einen enttäuschenden Eindruck. Während das Design zunächst stabil wirkt, treten bei vielen Geräten bereits nach kurzer Zeit wiederkehrende Fehlermeldungen auf. Besonders häufig wird von Phantom-Blockaden der Bürsten berichtet, die den Saugvorgang unnötig unterbrechen.

Massive Schwächen zeigen sich zudem bei der Langlebigkeit. Berichte über stark nachlassende Akkukapazitäten nach nur wenigen Monaten und ausfallende Motoren trüben das Bild deutlich. Auch mechanische Mängel, wie festsitzende Wassertanks oder rostende Schrauben, kommen vor.

Zusätzlich belastet die instabile Software die Nutzung. Dass erstellte Karten regelmäßig gelöscht werden oder die WLAN-Verbindung abbricht, macht den Saugroboter im täglichen Einsatz unzuverlässig. Insgesamt bleibt die technische Beständigkeit hinter den Erwartungen zurück.

Wischleistung

67%

Der Medion X50 SW nutzt eine passive Wischmethode, bei der das Reinigungstuch ohne Vibrationen über den Boden gezogen wird. Das sorgt für einen gleichmäßigen Feuchtigkeitsfilm, der Hartböden im Alltag auffrischt und feinen Staub gut aufnimmt.

Die Wasserabgabe lässt sich per App präzise dosieren. Ein spezieller Schrubb-Modus hilft dabei, leichtere Flecken zu lösen, auch wenn das System bauartbedingt ohne mechanische Unterstützung oder starken Anpressdruck arbeitet. Für tiefsitzende oder fest eingetrocknete Verschmutzungen reicht die Kraft der passiven Platte oft nicht aus.

Da der Saugroboter Teppiche nicht automatisch erkennt, ist die Einrichtung von No-Wisch-Zonen in der Software notwendig, um Textilien trocken zu halten. Der 350-ml-Wassertank bietet eine solide Basis für die tägliche Grundreinigung, ersetzt jedoch kein intensives händisches Wischen.

Zufriedenheit Reinigungsstation

77%

Die Absaugstation des Medion X50 SW erweist sich im Alltag als eine zuverlässige Arbeitserleichterung. In den meisten Fällen wird der Staubbehälter des Roboters gründlich geleert, sodass die manuelle Wartung deutlich seltener nötig ist.

Besonders praktisch ist, dass das System auch bei täglicher Reinigung weitgehend reibungslos funktioniert. Die solide Verarbeitung sorgt dafür, dass der Roboter präzise andockt und den Schmutz effektiv in den Staubbeutel der Station überträgt.

Bei Haushalten mit vielen Haustieren zeigt die Station jedoch Schwächen: Starkes Tierhaaraufkommen kann dazu führen, dass die Absaugung nicht alles erfasst und Rückstände im Saugroboter verbleiben.

Zudem ist die Abhängigkeit von speziellen Staubbeuteln ein relevanter Faktor. Diese sind im Nachkauf vergleichsweise kostspielig und die Verfügbarkeit der Beutel war in der Vergangenheit nicht immer stabil, was die langfristige Nutzung der Station erschweren kann.

Zuverlässigkeit Hinderniserkennung

64%

Der X50 SW nutzt Kreuzlaser, um Hindernissen im Raum auszuweichen. Bei größeren Objekten wie Schuhen, Socken oder Möbelbeinen gelingt dies meist gut, sodass der Saugroboter diese erkennt und umsteuert.

Bei filigranen Hindernissen zeigen sich jedoch deutliche Schwächen. Vor allem Ladekabel und dünne Badvorleger werden oft übersehen, was dazu führt, dass der Medion sie vor sich herschiebt oder sich darin verheddert. Da eine KI-Unterstützung oder Front-Beleuchtung fehlt, stößt die Sensorik hier schnell an ihre Grenzen.

Insgesamt erweist sich die Hinderniserkennung als unbeständig. In komplexeren Umgebungen kommt es immer wieder vor, dass Hindernisse unsanft gerammt werden oder sich der Roboter festfährt. Ein weitgehend freier Boden ist für einen reibungslosen Betrieb daher unerlässlich.

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Akkulaufzeit

67%

Auf dem Papier zeigt der Medion eine ordentliche Ausdauer von bis zu 200 Minuten auf der niedrigsten Stufe, was theoretisch für ausgiebige Reinigungstouren spricht. In der Praxis erweist sich die Laufleistung jedoch als solide, aber mit klaren Grenzen bei anspruchsvolleren Aufgaben.

Besonders der Einsatz der maximalen Saugkraft oder die gleichzeitige Wischfunktion zehren spürbar an den Reserven. Während die Energie für durchschnittliche Wohnflächen meist ausreicht, kann es bei größeren Etagen vorkommen, dass der Saugroboter seine Arbeit für einen Ladevorgang unterbrechen muss.

Da keine Schnellladefunktion vorhanden ist, sind diese Ladepausen entsprechend lang. Zudem sollte man die langfristige Stabilität der Akkukapazität im Auge behalten, da die Ausdauer bei intensiver Nutzung über die Monate hinweg spürbar abnehmen kann.

Bedienung der App

59%

Die Medion Life+ App bietet zwar alle grundlegenden Funktionen für den Alltag, hinterlässt im praktischen Einsatz aber ein eher durchwachsenes Bild.

Positiv hervorzuheben ist, dass sich die Saugkraft und Wassermenge pro Raum individuell festlegen lassen und die Kartendarstellung nach der Einrichtung grundsätzlich übersichtlich wirkt. Auch die Steuerung über Sprachassistenten ist integriert.

Allerdings wird die Bedienung häufig durch Verbindungsprobleme getrübt. Der Saugroboter wird in der App oft als offline angezeigt, was die Zuverlässigkeit im Alltag spürbar einschränkt. Zudem ist die Einrichtung oft mühsam, da das Gerät ausschließlich 2,4-GHz-Netzwerke unterstützt und der Registrierungsprozess fehleranfällig sein kann.

Ein kritischer Punkt ist die Kartenstabilität, da gespeicherte Karten oft verloren gehen oder überschrieben werden, sobald der Medion versetzt wird. Auch die virtuellen Sperrzonen lassen sich wegen einer festen Mindestgröße nicht immer punktgenau platzieren. Insgesamt reagiert die Anwendung teils etwas träge.

Geeignet für Haare und Tierhaare

56%

Der Medion X50 SW zeigt beim Umgang mit Haaren ein durchwachsenes Ergebnis. Während die Aufnahme auf glatten Böden wie Laminat oder Fliesen ordentlich funktioniert, stößt der Saugroboter in Haushalten mit langhaarigen Tieren oder auf Teppichen oft an seine Grenzen.

Ein zentrales Problem ist die Verwicklungsgefahr. Besonders lange Haare neigen dazu, sich fest um die Bürstenrolle zu wickeln, was zu Blockaden und manuellem Reinigungsaufwand führt. Zwar kann der Wechsel auf die Silikonbürste helfen, Umwicklungen zu reduzieren, doch die Zuverlässigkeit leidet bei hoher Belastung merklich.

Auf Teppichböden lässt die Leistung spürbar nach, da Haare oft in den Fasern hängen bleiben und nicht vollständig erfasst werden. Zudem kann es bei sehr viel Tierhaar vorkommen, dass die Absaugstation den Behälter nicht zuverlässig leert, was den Komfort im Alltag einschränkt.

Kantenreinigung

63%

Die Kantenreinigung des Medion X50 SW liefert ein eher durchwachsenes Ergebnis. Da das Modell keinen schwenkbaren Seitenarm besitzt, stößt es in verwinkelten Bereichen bauartbedingt an seine Grenzen. In der Praxis zeigt sich eine passable, aber keineswegs lückenlose Aufnahme von Schmutzpartikeln in Ecken.

Ein wesentlicher Faktor für die Defizite ist die Hinderniserkennung. Um Kollisionen zu vermeiden, hält der Saugroboter oft einen gewissen Sicherheitsabstand ein, was ihn jedoch daran hindert, nah genug an Kanten heranzufahren und dort gründlich zu reinigen.

Nutzererfahrungen bestätigen, dass entlang von Fußleisten häufiger Reste liegen bleiben. Zudem neigt die einzelne Seitenbürste mitunter dazu, gröbere Partikel eher wegzuschleudern, statt sie zum Saugkanal zu führen. Für ein wirklich sauberes Ergebnis in den Winkeln ist daher ein gelegentliches manuelles Nachsaugen meist unumgänglich.

Kompaktheit Basisstation

86%

Die Basisstation des Medion X50 SW überzeugt durch ihre platzsparenden Abmessungen. Mit einer Höhe von lediglich 40 Zentimetern und einer Breite von 31 Zentimetern gehört sie zu den deutlich kompakteren Modellen ihrer Art.

Auch die Tiefe von 39 Zentimetern ist moderat gewählt, sodass der Saugroboter samt Station nicht unnötig weit in den Laufweg hineinragt. Dies erleichtert die Aufstellung in schmaleren Fluren oder Nischen erheblich.

Insgesamt bietet die Station einen geringen Footprint, was besonders in kleineren Wohnungen vorteilhaft ist. Das Gehäuse lässt sich dezent in den Wohnraum integrieren und wirkt optisch nicht so massiv wie viele andere Absaugstationen, ohne dabei an Funktionalität einzubüßen.

Geeignet für große Flächen

60%

Der Medion X50 SW zeigt bei großen Flächen ein eher gemischtes Bild. Zwar hält der Akku auf der niedrigsten Stufe beachtliche 200 Minuten durch, doch die Effizienz der Navigation ist nicht optimal. Trotz LiDAR-Technik nutzt der Saugroboter seine Ausdauer nicht so zielstrebig aus, wie es für weitläufige Etagen ideal wäre. Er braucht für die gleiche Fläche einfach etwas länger.

Ein wesentlicher Nachteil ist die lange Ladezeit von fünf Stunden. Da keine Schnellladefunktion vorhanden ist, führen erforderliche Ladepausen zu sehr langen Unterbrechungen im Reinigungsprozess. Das zieht den Einsatz bei Flächen, die über eine einzelne Akkuladung hinausgehen, massiv in die Länge.

Immerhin sind die Behältergrößen praxisgerecht. Mit 450 ml Volumen für Staub und 350 ml für Wasser bietet der Medion genug Kapazität, um auf größeren Distanzen seltener manuell geleert oder nachgefüllt werden zu müssen.

Lautstärke

75%

Im normalen Betrieb zeigt sich der Medion X50 SW als ein solider Begleiter, der vor allem auf niedrigeren Leistungsstufen angenehm dezent arbeitet. In angrenzenden Räumen fällt das Sauggeräusch kaum ins Gewicht, was ihn für den Alltag gut nutzbar macht, solange er nicht auf höchster Stufe gefordert wird.

Über die zugehörige App lässt sich die Intensität flexibel steuern. Während der Saugroboter auf glatten Böden im Leise-Modus unaufdringlich bleibt, nimmt die Geräuschentwicklung auf der maximalen Saugstufe deutlich zu und ist dann im Raum klar präsent.

Ein deutlicher Kontrast zur sonstigen Zurückhaltung ist die Absaugstation. Wenn der Staubbehälter automatisch entleert wird, entsteht kurzzeitig ein sehr kräftiges, dröhnendes Geräusch. Dieser Vorgang ist zwar effizient und kurz, aber so laut, dass er für den Einsatz in den späten Abendstunden oder nachts kaum infrage kommt.

Max. Hindernis-Höhe (cm)

73%

Der Medion X50 SW ist darauf ausgelegt, Hindernisse mit einer Höhe von bis zu 2 cm zu bewältigen. Das reicht im Alltag meist aus, um flache Türschwellen oder Übergänge zwischen verschiedenen Bodenbelägen solide zu meistern.

In der Praxis zeigt sich jedoch, dass diese Maximalhöhe eine Grenze darstellt, an der die Hinderniserkennung gelegentlich zu vorsichtig reagiert. Es kann vorkommen, dass der Saugroboter vor einer Kante zögert oder mehrmals ansetzen muss, da er die Schwelle bereits als unüberwindbares Objekt einstuft und versucht, sie zu umfahren.

Während Höhen bis etwa 1,8 cm oft zuverlässig überfahren werden, hängt der Erfolg stark von der Beschaffenheit der Kante ab. Besonders bei steilen 90-Grad-Winkeln oder sehr glatten Oberflächen stößt das Gerät an seine Grenzen, was bei der Raumgestaltung berücksichtigt werden sollte.

Preisvergleich

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Tests und Reviews

zum Medion X50 SW

Er hat mir sehr gut gefallen. […] Nichtsdestotrotz ist er auf jeden Fall für den Alltag absolut zu gebrauchen und zu empfehlen.

App-Funktionen

Live Mapping

Durch das sogenannte Live Mapping, kann über die App in Echtzeit eingesehen werden, wo sich der Roboter aktuell befindet und welche Bereiche schon gereinigt wurden. So lässt sich auch von unterwegs überprüfen, ob ein geplanter Reinigungsvorgang korrekt gestartet und abgeschlossen wurde.

Sollte er einmal stecken bleiben, sieht man ebenfalls sofort in der Karte, wo er sich gerade aufhält.

Schnellkartierung

Bei der Schnellkartierung wird zu Beginn nicht der gesamte Bereich abgefahren, sondern mittels LiDAR nur kurz erfasst. Hier werden bereits Wände erkannt und eingezeichnet.

Der große Vorteil dabei ist, dass die Kartierung erheblich schneller abläuft und dadurch Akkulaufzeit gespart wird. Denn die normale Erstbefahrung ist extrem energieintensiv. Wird diese abgebrochen, wird die Karte verworfen.

Zudem können nach der Schnellkartierung gleich Sperrzonen und No-Go-Linien eingezeichnet werden.

Möchtest du den Roboter auch nachts oder in dunklen Räumen mit weniger Licht saugen lassen?

No-Mop-Zone

Soll während des Wischvorgangs ein spezieller Bereich nicht gewischt werden, so können über die App sogenannte No-Mop/wischfreie Zonen eingerichtet werden. Dabei wird an der gewünschten Stelle, zum Beispiel auf empfindlichen Natursteinen, eine rechteckige Zone angelegt, die nur im Wischmodus nicht befahren wird. Während eines reinen Saugdurchgangs wird diese Stelle aber mit gereinigt. Soll diese Stelle gar nicht befahren werden, empfiehlt es sich, eine Sperrzone einzuzeichnen.

Raumreinigung

Wird über die App eine Karte erstellt, so können in diese verschiedene Räume eingezeichnet und benannt werden. Dadurch können bei der Nutzung von Reinigungsplänen auch nur bestimmte Räume gereinigt werden. So lässt sich zum Beispiel montags die Küche und der Flur und freitags das Wohn- und das Schlafzimmer reinigen. Der Vorteil ist, dass die Akkulaufzeit des Roboters besser eingeteilt wird, und auch Modelle mit einer geringeren Gesamtlaufzeit in größeren Wohnungen verwendet werden können.

Sperrlinie (Virtual Wall)

Über die App lassen sich Sperrlinien, auch virtual Wall genannt, anlegen. Hierbei wird eine gerade Linie in die Karte eingezeichnet, die der Roboter während seiner Reinigung nicht überfahren darf. So lassen sich zum Beispiel Spielecken oder Treppenabgänge bequem von der Reinigung ausschließen. Diese Wände können auch jederzeit neu erstellt oder entfernt werden.

Sperrzone (No-Go-Zone)

Über die App lassen sich Sperrzonen, auch No-Go-Zonen genannt, in der Karte einzeichnen. Soll also ein bestimmter Bereich während der Reinigung nicht befahren werden, so kann an einer beliebigen Stelle ein rechteckiger Bereich erstellt werden, der gemieden werden soll.

So lassen sich zum Beispiel Spielecken, Futterplätze oder Teppiche von der Reinigung ausschließen. Es können jederzeit neue Sperrzonen angelegt, oder alte entfernt werden.

Zonen-Reinigung

Es ist möglich über die App eine Zonen-Reinigung zu erstellen. Dabei wird in die Karte eine rechteckige Fläche eingezeichnet, die gereinigt werden soll. Diese kann entweder sofort gereinigt werden, oder zu einem späteren Zeitpunkt. So kann zum Beispiel über den Reinigungsplan der Roboter jeden Abend um 19.00 Uhr einen kleinen Bereich in der Küche reinigen. Es können jederzeit Zonen hinzugefügt und entfernt werden.

Anzahl Etagen

5

Es können maximal 5 Etagen angelegt werden. Damit lassen sich deutlich mehr Karten anlegen als üblicherweise.

Saugstufen

5

Es lassen sich bis zu 5 verschiedene Saugstufen einstellen. Dadurch lässt sich die Saugleistung an den Verschmutzungsgrad und die jeweilige Bodenart anpassen. So kann für Teppiche eine höhere Saugleistung gewählt werden. Zudem kann darüber der Akkuverbrauch besser reguliert werden.

Sprachsteuerung

Steuerung über

Alexa | Google Assistant | Siri

Keine Steuerung über

Eigener

Verbindungsart

2,4 GHz WLAN

Der Roboter kann ausschließlich über ein 2,4 GHz WLAN mit der App verbunden werden. Diese Verbindungsart ist weit verbreitet und bietet eine größere Reichweite, als 5 GHz Netzwerke. Sie ist jedoch anfälliger für Störungen durch andere Geräte.

Es sollte also sichergestellt werden, dass der Router ein passendes Netzwerk unterstützt, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.

Er unterstützt keine Misch-Netzwerke oder 5 GHz Verbindungen. Bei einem Misch-Netzwerk muss die 5 GHz Frequenz also deaktiviert werden.

Technologie & Navigation

Kartierungsfläche pro Ladung (qm)

Mit einer Akkuladung kann ungefähr eine Fläche von 75 qm am Stück abgefahren werden. Während der Kartenerstellung sollte die minimale Saugstufe ausgewählt werden, um Akku zu sparen.

Besonders vorteilhaft ist die vorhandene Schnellkartierungsfunktion, die den Prozess beschleunigt, da der Roboter nicht jeden Winkel abfahren muss

Orientierungs-Technologie

LiDAR

Der Medion nutzt die LiDAR-Technologie zur Navigation. Der Laser befindet sich aber nicht auf der Oberseite, wie bei den meisten Saugrobotern, sondern vorne in der Front.

Dadurch ist er zwar einerseits deutlich flacher als andere Roboter, allerdings ist die Navigation nicht ganz so präzise, da ihm der 360 Grad rundum Blick fehlt.

Allerdings findet auch er sich in dunkleren Räumen und bei schlechten Lichtverhältnissen zurecht.

Technologie Hinderniserkennung

Kreuzlaser

Hindernisse werden mittels Kreuzlaser erkannt. Diese befinden sich an der Vorderseite des Roboters, jeweils ein Laser links und der andere rechts. Durch die sich überkreuzenden Strahlen können auch etwas kleinere Hindernisse, ab 15 - 20 cm gut erkannt werden. Anschließend bremst der Roboter ab. Eine gänzliche Berührung kann dabei aber nicht ausgeschlossen werden. Diese Art der Hinderniserkennung funktioniert lichtunabhängig. Sie funktioniert also auch bei Dunkelheit.

Reinigung & Pflege

Automatische Absaugstation

Es ist eine automatische Absaugstation im Lieferumfang enthalten. Darüber wird der Staubbehälter des Roboters automatisch nach jeder Reinigung abgesaugt. Der Staubbehälter muss also nicht mehr händisch entleert werden. Die Absaugstation arbeitet mit einem Beutel.

Trocknungsfunktion

Die Basisstation besitzt keine Trocknungsfunktion. Nach dem Wischvorgang muss also der Wischaufsatz manuell abgenommen und zum Trocknen gelegt werden. Wird dieser nicht entfernt, so können sich unangenehme Gerüche bilden.

Waschstation

Nach jedem Wischvorgang sollte der Wischaufsatz abgenommen und ausgewaschen werden. Die Basisstation besitzt keine Waschstation, die das automatisch übernimmt.

Filter waschbar

Der Filter kann einfach unter fließendem Wasser ausgewaschen werden. Das sollte auch regelmäßig gemacht werden, um die Reinigungs- und Filterleistung möglichst lange zu erhalten.

Wischfunktionen

Wischmethode

Passiv

Während des Wischvorgangs wird lediglich ein feuchtes Tuch über den Boden gezogen. Diese Art ist eher für die oberflächliche Staubentfernung geeignet, da durch das reine Gewicht des Roboters nicht genug Anpressdruck auf dem Boden entsteht. Zu Beginn sollte das Wischtuch manuell befeuchtet werden, damit von Anfang an eine gleichmäßige Wassermenge am Boden ankommt.

Anhebung Wischaufsatz (mm)

0 mm

Der Wischaufsatz kann nicht angehoben werden. Beim Wischen werden alle Teppiche im Reinigungsbereich ebenfalls gewischt. Um Teppiche trocken zu halten, musst du einen separaten Reinigungsdurchgang für das reine Saugen starten.

Schwenkbarer Wischmopp

Der Wischmopp ist nicht schwenkbar, was die Reinigungsleistung in Ecken und entlang von Wänden einschränkt. Ein schmaler Streifen entlang von Wänden oder Gegenständen ungewischt. Für eine gründliche Reinigung in schwer zugänglichen Bereichen ist daher gelegentliches manuelles Nachwischen erforderlich.

Teppichvermeidung

Nein

Ist der Wischmodus aktiviert, so werden auch Teppiche mit dem nassen Wischaufsatz befahren. Um das zu verhindern, können sogenannte No-Mop-Zonen eingezeichnet werden. Dadurch können Teppiche als wischfreie Zonen gekennzeichnet werden, sodass diese nicht mit dem nassen Wischpad befahren werden. Im reinen Saugmodus werden diese aber trotzdem gesaugt.

Automatische Wassertankbefüllung

Der Wassertank muss manuell nachgefüllt werden. Es muss also vor jedem Wischdurchgang überprüft werden, ob sich genügend Wasser im Tank befindet und dieses bei Bedarf auffüllen. Der Roboter zeigt nicht an, wenn der Wassertank leer ist. Er wischt einfach mit leerem Tank weiter.

Größe integrierter Wassertank (ml)

350 ml

Der Wassertank sollte mit einem Volumen von 350 ml mehr als ausreichend sein, um diesen während eines Wischvorgangs nicht nachfüllen zu müssen. Das hängt natürlich auch von der eingestellten Wasserabgabemenge ab.

Wassermenge einstellbar

4

Die Wasserabgabe kann in 4 Stufen eingestellt werden. Dadurch lässt sich die verwendete Wassermenge besser auf die jeweilige Bodenart anpassen. So kann auf Parkett eine niedrigere und auf Fliesen eine höhere Wasserstufe gewählt werden. Bei sehr empfindlichen Böden sollte aber trotzdem vorher überprüft werden, ob die niedrigste Wasserstufe nicht schon zu nass ist.

Basisdaten

Bauhöhe (cm)

8.5 cm

Mit einer Bauhöhe von nur 8,5 cm, zählt er zu den flachsten Saugrobotern. Somit kann auch unter tieferen Möbeln gesaugt werden. Zur Sicherheit sollte ein Puffer von mindestens 0,3 cm oder mehr eingerechnet werden, damit ein steckenbleiben verhindert wird.

Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)

200 min

Die maximale Akkulaufzeit auf der niedrigsten Leistungsstufe beträgt ca. 200 Minuten. Damit liegt die Laufzeit über der durchschnittlichen Akkulaufzeit von ca. 120 Minuten. Die tatsächliche Laufzeit hängt allerdings von der verwendeten Leistungsstufe, der Bodenart und der Anzahl der Hindernisse ab, die umfahren werden müssen.

Schwenkbarer Seitenarm

Ohne schwenkbaren Seitenarm kann der Saugroboter Schmutz in Ecken und entlang von Kanten weniger effektiv erreichen. Für eine gründliche Reinigung dieser Bereiche könnte gelegentliches manuelles Nachsaugen erforderlich sein.

Akku (mAh)

5000 mAh

Mit einer Akku-Kapazität von 5.000 mAh liegt der Roboter im guten Mittelfeld. Die allermeisten Akkus liegen in diesem Bereich.

Durchmesser (cm)

35.5 cm

Mit einem Durchmesser von 35,5 cm hat er die gängige Saugroboter-Größe. Da er nicht ganz so klein ist, benötigt er für sehr enge Passagen vielleicht etwas länger. Dafür saugt er eine größere Fläche auf einmal, was die Reinigungszeit tendenziell verkürzt.

Größe integrierter Staubbehälter (ml)

450 ml

Der Staubbehälter fasst ca. 450 ml. Bei regelmäßigen Reinigungsfahrten und nicht allzu großen Verschmutzungen sollte diese Größe völlig ausreichend sein, um ohne Zwischenleerung einen Bereich bis zu 120 qm zu reinigen.

Max. Saugleistung (Pa)

8000 Pa

Mit einer maximalen Saugleistung von 8.000 Pascal auf der höchsten Saugstufe bewegt er sich im mittleren Bereich. Ob das im Alltag ausreicht, hängt jedoch auch von der Bauweise und der verwendeten Saugart ab.

Saugart

Bürstenwalze

Es sind zwei Walzen im Lieferumfang enthalten. Die Bürstenwalze eignet sich besonders für Teppiche und normale Hartböden, während die Softwalze speziell für empfindliche Hartböden gedacht ist.

Bei Tierhaaren oder längeren Haaren muss die Bürstenwalze allerdings häufiger gereinigt werden. Die Softwalze ist nicht ganz so effektiv.

Wischen

Neben dem Saugen ist auch eine Wischfunktion an Bord.

Grundfunktionen

Kletter-Funktion

Ohne Kletter-Funktion ist der Saugroboter auf niedrigere Hindernisse beschränkt. Höhere Türschwellen, dickere Teppichkanten oder Übergangsleisten werden schneller zur Barriere.

Teppicherkennung

Ist die Teppicherkennung aktiviert, so werden während des Saugvorgangs Teppiche erkannt und automatisch die Saugleistung erhöht. Dadurch können Teppiche gezielt mit einer stärkeren Saugstufe gereinigt werden, was zur effizienteren Nutzung der Akkulaufzeit führt.

Abgrunderkennung

Verfügt über Abgrundsensoren an der Unterseite und erkennt Treppen und Absätze, bevor er darüber fährt. Ganz ohne Risiko ist das aber nicht – in ungünstigen Situationen kann es trotzdem zu einem Absturz kommen.

App steuerbar

Wie die allermeisten Saugroboter, lässt er sich über eine App steuern. Hier können unter anderem Reinigungspläne erstellt und Sperrzonen eingerichtet werden.

Auch wenn keine Reinigungspläne erstellt werden sollen, kommt man an der Installation der App nicht vorbei. Nur über die App können Saugstufen oder Wischfunktionen angepasst werden.

Bereichsabgrenzung

In der App

Eine Bereichsabgrenzung, also die Bereiche, die nicht gesaugt werden sollen, können über die App eingerichtet werden.

Front LED-Licht

Ohne LED-Licht an der Front kann die Hinderniserkennung in dunklen Bereichen eingeschränkt sein. Kleine Objekte oder Kabel werden unter Möbeln oder in schlecht beleuchteten Ecken möglicherweise leichter übersehen.

Überwachungs-Kamera

Es können keine Live-Bilder vom Saugroboter an das Smartphone geschickt werden.

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Datenblatt

EigenschaftWert
Abgrunderkennung
Ja
Absaugstation Beutellos
Nein
Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)
200
Akku (mAh)
5.000
Anhebung Wischaufsatz (mm)
0
Anzahl Etagen
5
App steuerbar
Ja
Automatische Absaugstation
Ja
Automatische Wassertankbefüllung
Nein
Bauhöhe (cm)
8,5
Bereichsabgrenzung
In der App
Breite Basisstation (cm)
31
Durchmesser (cm)
35,5
Farbe
Weiß
Filter waschbar
Ja
Fläche pro Ladung (qm)
75
Front LED-Licht
Nein
Gewicht (kg)
3,8
Größe integrierter Staubbehälter (ml)
450
Größe integrierter Wassertank (ml)
350
Hauptbürste anhebbar
Nein
Hinderniserkennung mit KI
Nein
Höhe Basisstation (cm)
40
Kartierungsmethode
Karten-Erstellung
Kletter-Funktion
Nein
Ladezeit (min)
300
LiDAR-Turm einfahrbar
Nein
Live Mapping
Ja
Max. Hindernis-Höhe (cm)
2
Max. Saugleistung (Pa)
8.000
Mehr-Etagen-Kartierung
Ja
Mit Laserturm
Ja
No-Mop-Zone
Ja
Orientierungs-Technologie
LiDAR
Raumreinigung
Ja
Saugart
Bürstenwalze
Saugstufen
5
Schnellkartierung
Ja
Schnellladefunktion
Nein
Schwenkbarer Seitenarm
Nein
Schwenkbarer Wischmopp
Nein
Sperrlinie (Virtual Wall)
Ja
Sperrzone (No-Go-Zone)
Ja
Sprachsteuerung

Alexa

Ja

Eigener

Nein

Google Assistant

Ja

Siri

Ja

Technologie Hinderniserkennung
Kreuzlaser
Teppicherkennung
Ja
Teppichvermeidung
Nein
Tiefe Basisstation (cm)
39
Trocknungsfunktion
Nein
Überwachungs-Kamera
Nein
Verbindungsart
2,4 GHz WLAN
Waschstation
Nein
Wassermenge einstellbar
4
Wischen
Ja
Wischmethode
Passiv
Zonen-Reinigung
Ja
Zwei integrierte Tanks
Nein

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