Xiaomi Robot Vacuum S12Gute App, aber Hindernisse übersehen? • Tests & KI-Analyse
erstellt vom Bluepick-Team
Der Xiaomi Robot Vacuum S12 ist ein solider Einsteiger für Hartböden, der mit präziser Lasernavigation und einer starken App punktet. Während er Staub auf glatten Flächen gewissenhaft einsammelt, bereiten ihm dicke Teppiche und kleine Hindernisse wie Kabel oft Probleme. Auch der Akku zeigt sich eher wankelmütig. Reicht die ordentliche Basisleistung aus oder wird das häufige manuelle Befreien zur Geduldsprobe?
Vor- und Nachteile
Vorteile
- Gute Saugleistung auf Hartböden
- Übersichtliche App mit vielen Funktionen
- Schnelle LiDAR-Kartierung und Raumauswahl
- Waschbarer Filter
Nachteile
- Unzuverlässige Hinderniserkennung
- Keine automatische Teppicherkennung
- Mäßige Verarbeitungsqualität mit Verschleißrisiko
- Schwächen auf Hochflor-Teppichen
- Mittelmäßige Akkulaufzeit bei höherer Saugstufe
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KI-Analyse
Reinigungsleistung Hartboden
79%
Auf klassischen Hartböden wie Laminat, Parkett und Fliesen liefert der S12 eine solide Reinigungsleistung ab. Mit einer Saugleistung von 4000 Pa entfernt der Xiaomi alltäglichen Staub, Krümel und Tierhaare zuverlässig und sorgt für eine ordentliche Grundsauberkeit, wobei er auch an Rändern recht gründlich arbeitet.
Bei anspruchsvolleren Aufgaben stößt der Saugroboter jedoch an seine Grenzen. Grober Schmutz wie Katzenstreu oder Sand wird nicht immer restlos aufgenommen, und auch in tieferen Bodenfugen bleibt gelegentlich etwas liegen.
Die rotierende Seitenbürste arbeitet teils eher wie ein Besen und kann Partikel eher wegschleudern, statt sie direkt zum Saugkanal zu führen. Zudem ist bei sehr empfindlichen Böden Vorsicht geboten, da vereinzelt Spuren durch das Gehäuse oder die Rollen entstehen können.
Mögliche Alternativen
Reinigungsleistung Teppich
64%
Die Leistung auf Teppichen ist beim Xiaomi S12 insgesamt zwiespältig. Während der Saugroboter auf festen Kurzflor-Teppichen und Läufern dank seiner Saugkraft von 4000 Pa Schmutz und Tierhaare ordentlich aufnimmt, offenbaren sich auf anderen Textilbelägen deutliche Schwächen.
Bei Hochflor-Teppichen oder besonders flauschigen Untergründen stößt das Gerät regelmäßig an seine Grenzen. Er neigt dort zum Verheddern oder bleibt schlichtweg stecken, da die Mechanik mit dem Widerstand langer Fasern sichtlich überfordert ist und die Bürsten langsamer werden.
Problematisch sind zudem Teppichfransen und sehr leichte, dünne Läufer ohne rutschfeste Unterseite. Diese werden oft eher verschoben oder eingezogen als gesäubert. Für eine Basispflege niedriger Teppiche reicht die Leistung aus, für eine gründliche Tiefenreinigung oder dicke Teppiche ist der S12 jedoch kaum ausgelegt.
Mögliche Alternativen
Verarbeitung & Defekte
60%
Der Xiaomi S12 hinterlässt bei der Verarbeitung ein geteiltes Bild. Während das Grundgehäuse solide wirkt und bei einigen Anwendern über Monate hinweg anstandslos funktioniert, zeigen sich in der Langzeitnutzung doch deutliche Schwachstellen bei der Materialqualität.
Besonders die Wischfunktion erweist sich als anfällig. Es kommt häufiger zu Defekten am Wassertank oder zu einer aussetzenden Wasserabgabe. Auch die Mechanik der Bürstenmotoren sowie empfindliche Clips am Staubbehälter neigen zu vorzeitigem Verschleiß, was die Zuverlässigkeit im Alltag einschränkt.
Zusätzlich treten immer wieder Verbindungsprobleme mit der App auf, die zum Verlust von Raumkarten führen können. Zusammen mit gelegentlichen Sensorfehlern sorgt dies dafür, dass der Wartungsaufwand höher ausfallen kann als bei robusteren Saugrobotern.
Mögliche Alternativen
Wischleistung
66%
Der S12 bietet eine solide Wischfunktion, die sich vor allem für die regelmäßige Oberflächenreinigung und das Auffrischen von Hartböden eignet. Da er eine passive Wischmethode nutzt, zieht er ein feuchtes Tuch hinter sich her, was Staub und leichte, frische Verschmutzungen zuverlässig aufnimmt.
Besonders hilfreich ist der Y-förmige Wischmodus, bei dem der Saugroboter pendelnde Bewegungen ausführt. Diese Fahrweise simuliert das manuelle Wischen und verbessert das Ergebnis im Vergleich zu einer einfachen Geradeausfahrt deutlich. Für sehr hartnäckige oder bereits eingetrocknete Flecken fehlt dem System jedoch die mechanische Reibung oder Vibration, um diese vollständig zu lösen.
Mit einem Fassungsvermögen von 170 ml ist der integrierte Wassertank eher kompakt bemessen. Bei größeren Flächen oder im intensiven Y-Modus kann die Wassermenge daher knapp werden. Zudem bleibt an Rändern und Kanten bauartbedingt ein schmaler Bereich trocken, da das Wischtuch nicht bis ganz an den Rand des Gehäuses reicht.
Mögliche Alternativen
Zuverlässigkeit Hinderniserkennung
49%
Der Xiaomi S12 setzt bei der Hinderniserkennung vor allem auf einfache Infrarotsensoren, was im Alltag zu einer eher unzuverlässigen Leistung führt. Während massive Objekte wie Wände meist erkannt werden, übersieht der Saugroboter kleinere Gegenstände auf dem Boden regelmäßig.
Besonders Kabel, Teppichfransen oder flaches Spielzeug werden oft nicht als Hindernis wahrgenommen. Das führt dazu, dass sich der S12 festfährt oder Dinge einsaugt, da ihm eine intelligente Objekterkennung mittels KI fehlt.
Problematisch ist zudem die Einschätzung der eigenen Bauhöhe. Der Saugroboter neigt dazu, unter zu niedrige Möbel zu fahren oder flache Möbelfüße zu erklimmen, was oft in einem Festfahren oder in Kratzspuren an Einrichtungsgegenständen endet. Eine gründliche Vorbereitung der Räume vor der Reinigung ist bei diesem Modell daher unerlässlich.
Mögliche Alternativen
Akkulaufzeit
60%
Der S12 bietet eine insgesamt wankelmütige Ausdauer, die im Alltag oft hinter den Papierwerten zurückbleibt. Zwar erreicht der Saugroboter auf der niedrigsten Stufe bis zu 130 Minuten, doch bei realistischer Nutzung auf höheren Saugstufen ist die Laufzeit für viele Einsatzszenarien zu knapp bemessen.
Besonders im Turbomodus geht der Energievorrat schnell zur Neige, was oft schon nach etwa einer Stunde zum Abbruch führt. Eine Schnellladefunktion ist nicht vorhanden, sodass der Xiaomi nach einer Entleerung längere Zeit an der Station verbringen muss, bevor er die Arbeit fortsetzen kann.
Zudem gibt es deutliche Anzeichen für eine mangelnde Langzeitstabilität des Akkus. Da die Kapazität spürbar nachlassen kann, haben Nutzer oft Schwierigkeiten, selbst mittelgroße Wohnflächen ab etwa 70 Quadratmetern in einem einzigen Durchgang komplett zu reinigen.
Mögliche Alternativen
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Bedienung der App
80%
Der S12 wird über die bewährte Xiaomi Home App gesteuert, die für diesen Saugroboter einen beachtlichen Funktionsumfang bereithält. Sobald die Verbindung steht, überzeugt die Anwendung durch eine übersichtliche Gestaltung der Kernfunktionen. Das Starten von Reinigungsvorgängen oder das Erstellen von Zeitplänen gelingt mühelos und intuitiv.
Besonders die Kartenverwaltung ist gut gelöst: Räume lassen sich einfach einteilen, benennen und mit virtuellen Wänden oder Sperrzonen versehen. Diese Werkzeuge sind praktisch und reagieren nach einer kurzen Eingewöhnungszeit zuverlässig, was die gezielte Reinigung einzelner Bereiche erleichtert.
Kleine Hürden gibt es bei der Ersteinrichtung, die gelegentlich etwas Geduld erfordert, bis die App den Saugroboter erkennt. Zudem wirkt das Menü durch die Einbindung in das breitere Smart-Home-System teilweise etwas überladen. Fortgeschrittene Einstellungen zur Kartenbearbeitung sind dadurch manchmal etwas tiefer in den Untermenüs versteckt.
Mögliche Alternativen
Geeignet für Haare und Tierhaare
58%
Der S12 bietet eine solide Basisleistung bei der Aufnahme von Haaren auf Hartböden. Mit seiner Saugkraft von 4000 Pa werden Tierhaare und loser Schmutz auf glatten Flächen effektiv eingesammelt, was ihn für die tägliche Oberflächenreinigung grundsätzlich tauglich macht.
Deutlich schwieriger gestaltet sich die Nutzung auf Teppichen. Während er auf kurzen Fasern noch ordentliche Ergebnisse erzielt, fehlt ihm bei tieferem Flor oft die nötige Kraft für eine gründliche Tiefenreinigung. Haare bleiben dort häufiger in den Fasern zurück.
Die größte Schwäche im Alltag ist der erhebliche Wartungsaufwand. Haare neigen dazu, sich massiv in der Bürste und dem Vorderrad zu verwickeln. Da die Konstruktion die Reinigung dieser Stellen erschwert, müssen Tierbesitzer regelmäßig Zeit für die manuelle Pflege einplanen, was den Komfort spürbar einschränkt.
Mögliche Alternativen
Kantenreinigung
67%
Der Xiaomi S12 zeigt eine solide Leistung bei der Reinigung entlang von Wänden und Hindernissen. Dank seiner laserbasierten Navigation fährt der Saugroboter Kanten sehr präzise und eng ab, wodurch Staub und loser Schmutz an den Rändern im Alltag zuverlässig aufgenommen werden.
In verwinkelten 90-Grad-Ecken stößt das Gerät jedoch an seine bauartbedingten Grenzen. Da der S12 über keinen ausfahrbaren Seitenarm verfügt und seine Form klassisch rund ist, erreicht die rotierende Seitenbürste die äußersten Winkel nicht vollständig.
Während die allgemeine Kantenführung ordentlich funktioniert, bleibt in tiefen Ecken gelegentlich etwas Schmutz zurück. Ein sporadisches manuelles Nachreinigen dieser Stellen lässt sich daher auf Dauer nicht ganz vermeiden, auch wenn der Saugroboter die restlichen Flächen insgesamt gewissenhaft abfährt.
Mögliche Alternativen
Geeignet für große Flächen
53%
Der Xiaomi S12 ist für durchschnittliche Wohnungen solide aufgestellt, stößt bei besonders weitläufigen Flächen jedoch an seine Grenzen.
Zwar sorgt die Lasernavigation für ein systematisches Vorgehen in Bahnen, doch die Akku-Ausdauer bewegt sich in einem eher mäßigen Bereich. In der niedrigsten Saugstufe hält der Saugroboter zwar bis zu 130 Minuten durch, bei intensiverer Reinigung oder vielen Hindernissen verkürzt sich dieser Spielraum jedoch deutlich. Da keine Schnellladefunktion vorhanden ist, ziehen sich nötige Ladepausen in die Länge.
Erschwerend kommen die recht kompakten Kapazitäten hinzu. Mit einem 300-ml-Staubbehälter und einem 170-ml-Wassertank müssen Nutzer bei großen Etagen damit rechnen, die Behälter häufiger manuell leeren oder befüllen zu müssen, was den autarken Betrieb auf großen Flächen einschränkt.
Mögliche Alternativen
Lautstärke
76%
Im täglichen Standardbetrieb bewegt sich der Xiaomi S12 mit etwa 70 dB in einem Bereich, der meist als wenig störend empfunden wird. Das Sauggeräusch ist zwar deutlich hörbar, wird aber oft als angenehmer und leiser wahrgenommen als bei vielen herkömmlichen Staubsaugern oder älteren Roboter-Generationen.
Die Geräuschkulisse ist so abgestimmt, dass sie während der Reinigung nicht unangenehm in den Ohren schmerzt. Das macht den Einsatz im Alltag unkompliziert, auch wenn man sich währenddessen im selben Stockwerk aufhält.
Dennoch ist der S12 kein absoluter Leisetreter. Während die Lautstärke für die meisten Nutzer völlig in Ordnung geht, gibt es vereinzelt Stimmen, die das Gerät im Vergleich zu spezifischen Vorgängermodellen als etwas lauter empfinden. Für den Einsatz während der Nachtruhe empfiehlt es sich daher, den Saugroboter eher in Räumen arbeiten zu lassen, die räumlich vom Schlafbereich getrennt sind.
Mögliche Alternativen
Max. Hindernis-Höhe (cm)
74%
Der S12 bewältigt Hindernisse bis zu einer Höhe von 2 Zentimetern zuverlässig. Damit zeigt er eine solide Leistung, die für die meisten Standard-Türschwellen und Raumübergänge im Haushalt völlig ausreicht. Besonders positiv fällt auf, dass er Teppichkanten und auch flauschigere Teppiche meist mühelos erklimmt.
Im Alltag beweist der Saugroboter eine gewisse Robustheit bei Möbelstücken. So hievt er sich beispielsweise geschickt über flache Tischfüße, bei denen andere Modelle oft eher scheitern oder stecken bleiben.
Dennoch gibt es Grenzen: Bei sehr spezifischen Hindernissen wie niedrigen Bettkufen kann er sich gelegentlich festfahren, wenn er versucht, diese hartnäckig zu überwinden. Während er Schwellen im Rahmen der Werksangaben gut meistert, sind deutlich höhere Barrieren bauartbedingt nicht mehr ohne Hilfe zu bewältigen.
Mögliche Alternativen
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App-Funktionen
Live Mapping
Durch das sogenannte Live Mapping, kann über die App in Echtzeit eingesehen werden, wo sich der Roboter aktuell befindet und welche Bereiche schon gereinigt wurden. So lässt sich auch von unterwegs überprüfen, ob ein geplanter Reinigungsvorgang korrekt gestartet und abgeschlossen wurde.
Sollte er einmal stecken bleiben, sieht man ebenfalls sofort in der Karte, wo er sich gerade aufhält.
Schnellkartierung
Bei der Schnellkartierung wird zu Beginn nicht der gesamte Bereich abgefahren, sondern mittels LiDAR nur kurz erfasst. Hier werden bereits Wände erkannt und eingezeichnet.
Der große Vorteil dabei ist, dass die Kartierung erheblich schneller abläuft und dadurch Akkulaufzeit gespart wird. Denn die normale Erstbefahrung ist extrem energieintensiv. Wird diese abgebrochen, wird die Karte verworfen.
Zudem können nach der Schnellkartierung gleich Sperrzonen und No-Go-Linien eingezeichnet werden.
Möchtest du den Roboter auch nachts oder in dunklen Räumen mit weniger Licht saugen lassen?
No-Mop-Zone
Soll während des Wischvorgangs ein spezieller Bereich nicht gewischt werden, so können über die App sogenannte No-Mop/wischfreie Zonen eingerichtet werden. Dabei wird an der gewünschten Stelle, zum Beispiel auf empfindlichen Natursteinen, eine rechteckige Zone angelegt, die nur im Wischmodus nicht befahren wird. Während eines reinen Saugdurchgangs wird diese Stelle aber mit gereinigt. Soll diese Stelle gar nicht befahren werden, empfiehlt es sich, eine Sperrzone einzuzeichnen.
Raumreinigung
Wird über die App eine Karte erstellt, so können in diese verschiedene Räume eingezeichnet und benannt werden. Dadurch können bei der Nutzung von Reinigungsplänen auch nur bestimmte Räume gereinigt werden. So lässt sich zum Beispiel montags die Küche und der Flur und freitags das Wohn- und das Schlafzimmer reinigen. Der Vorteil ist, dass die Akkulaufzeit des Roboters besser eingeteilt wird, und auch Modelle mit einer geringeren Gesamtlaufzeit in größeren Wohnungen verwendet werden können.
Sperrlinie (Virtual Wall)
Über die App lassen sich Sperrlinien, auch virtual Wall genannt, anlegen. Hierbei wird eine gerade Linie in die Karte eingezeichnet, die der Roboter während seiner Reinigung nicht überfahren darf. So lassen sich zum Beispiel Spielecken oder Treppenabgänge bequem von der Reinigung ausschließen. Diese Wände können auch jederzeit neu erstellt oder entfernt werden.
Sperrzone (No-Go-Zone)
Über die App lassen sich Sperrzonen, auch No-Go-Zonen genannt, in der Karte einzeichnen. Soll also ein bestimmter Bereich während der Reinigung nicht befahren werden, so kann an einer beliebigen Stelle ein rechteckiger Bereich erstellt werden, der gemieden werden soll.
So lassen sich zum Beispiel Spielecken, Futterplätze oder Teppiche von der Reinigung ausschließen. Es können jederzeit neue Sperrzonen angelegt, oder alte entfernt werden.
Zonen-Reinigung
Es ist möglich über die App eine Zonen-Reinigung zu erstellen. Dabei wird in die Karte eine rechteckige Fläche eingezeichnet, die gereinigt werden soll. Diese kann entweder sofort gereinigt werden, oder zu einem späteren Zeitpunkt. So kann zum Beispiel über den Reinigungsplan der Roboter jeden Abend um 19.00 Uhr einen kleinen Bereich in der Küche reinigen. Es können jederzeit Zonen hinzugefügt und entfernt werden.
Anzahl Etagen
Es können maximal 4 verschiedene Karten erstellt werden. Damit lassen sich mehrere Etagen kartieren, ohne dass eine bereits vorhandene Karte überschrieben wird.
Saugstufen
Es lassen sich bis zu 4 verschiedene Saugstufen einstellen. Dadurch lässt sich die Saugleistung an den Verschmutzungsgrad und die jeweilige Bodenart anpassen. So kann für Teppiche eine höhere Saugleistung gewählt werden. Zudem kann darüber der Akkuverbrauch besser reguliert werden.
Sprachsteuerung
Steuerung über
Alexa | Google Assistant
Keine Steuerung über
Eigener | Siri
Verbindungsart
Der Roboter kann ausschließlich über ein 2,4 GHz WLAN mit der App verbunden werden. Diese Verbindungsart ist weit verbreitet und bietet eine größere Reichweite, als 5 GHz Netzwerke. Sie ist jedoch anfälliger für Störungen durch andere Geräte.
Es sollte also sichergestellt werden, dass der Router ein passendes Netzwerk unterstützt, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.
Er unterstützt keine Misch-Netzwerke oder 5 GHz Verbindungen. Bei einem Misch-Netzwerk muss die 5 GHz Frequenz also deaktiviert werden.
Reinigung & Pflege
Automatische Absaugstation
Es ist keine Absaugstation im Lieferumfang enthalten. Der Staubbehälter des Roboters muss nach jedem Saugvorgang manuell ausgeleert werden. Dafür ist die Ladestation deutlich kleiner und platzsparender.
Trocknungsfunktion
Die Basisstation besitzt keine Trocknungsfunktion. Nach dem Wischvorgang muss also der Wischaufsatz manuell abgenommen und zum Trocknen gelegt werden. Wird dieser nicht entfernt, so können sich unangenehme Gerüche bilden.
Waschstation
Nach jedem Wischvorgang sollte der Wischaufsatz abgenommen und ausgewaschen werden. Die Basisstation besitzt keine Waschstation, die das automatisch übernimmt.
Filter waschbar
Der Filter kann einfach unter fließendem Wasser ausgewaschen werden. Das sollte auch regelmäßig gemacht werden, um die Reinigungs- und Filterleistung möglichst lange zu erhalten.
Wischfunktionen
Wischmethode
Während des Wischvorgangs wird lediglich ein feuchtes Tuch über den Boden gezogen. Diese Art ist eher für die oberflächliche Staubentfernung geeignet, da durch das reine Gewicht des Roboters nicht genug Anpressdruck auf dem Boden entsteht. Zu Beginn sollte das Wischtuch manuell befeuchtet werden, damit von Anfang an eine gleichmäßige Wassermenge am Boden ankommt.
Anhebung Wischaufsatz (mm)
Der Wischaufsatz kann nicht angehoben werden. Beim Wischen werden alle Teppiche im Reinigungsbereich ebenfalls gewischt. Um Teppiche trocken zu halten, musst du einen separaten Reinigungsdurchgang für das reine Saugen starten.
Schwenkbarer Wischmopp
Der Wischmopp ist nicht schwenkbar, was die Reinigungsleistung in Ecken und entlang von Wänden einschränkt. Ein schmaler Streifen entlang von Wänden oder Gegenständen ungewischt. Für eine gründliche Reinigung in schwer zugänglichen Bereichen ist daher gelegentliches manuelles Nachwischen erforderlich.
Teppichvermeidung
Ist der Wischmodus aktiviert, so werden auch Teppiche mit dem nassen Wischaufsatz befahren. Um das zu verhindern, können sogenannte No-Mop-Zonen eingezeichnet werden. Dadurch können Teppiche als wischfreie Zonen gekennzeichnet werden, sodass diese nicht mit dem nassen Wischpad befahren werden. Im reinen Saugmodus werden diese aber trotzdem gesaugt.
Automatische Wassertankbefüllung
Der Wassertank muss manuell nachgefüllt werden. Es muss also vor jedem Wischdurchgang überprüft werden, ob sich genügend Wasser im Tank befindet und dieses bei Bedarf auffüllen. Der Roboter zeigt nicht an, wenn der Wassertank leer ist. Er wischt einfach mit leerem Tank weiter.
Größe integrierter Wassertank (ml)
Der Wassertank fasst maximal 170 ml. Da während des Wischvorgangs Wasser aktiv an die Wischpads abgegeben wird, kann es sein, dass dieser zwischendurch nachgefüllt werden muss. Flächen bis zu 40 qm sollten allerdings kein Problem darstellen. Der Verbrauch hängt natürlich auch von Wasserabgabemenge ab.
Wassermenge einstellbar
Die Wasserabgabe kann in 3 Stufen eingestellt werden. Dadurch lässt sich die verwendete Wassermenge besser auf die jeweilige Bodenart anpassen. So kann auf Parkett eine niedrigere und auf Fliesen eine höhere Wasserstufe gewählt werden. Bei sehr empfindlichen Böden sollte aber trotzdem vorher überprüft werden, ob die niedrigste Wasserstufe nicht schon zu nass ist.
Basisdaten
Bauhöhe (cm)
Mit einer Bauhöhe von 9,45 cm liegen die Maße im durchschnittlichen Bereich. Unter sehr tiefe Möbel passt er damit zwar nicht mehr, aber alle Möbelstücke mit mindestens 10,1 cm Abstand zum Boden, sollten kein Problem darstellen.
Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)
Mit einer maximalen Akkulaufzeit auf der niedrigsten Leistungsstufe von 130 Minuten befindet sie sich im guten Durchschnitt. Die tatsächliche Laufzeit hängt allerdings von der verwendeten Leistungsstufe, der Bodenart und der Anzahl der Hindernisse ab, die umfahren werden müssen.
Schwenkbarer Seitenarm
Ohne schwenkbaren Seitenarm kann der Saugroboter Schmutz in Ecken und entlang von Kanten weniger effektiv erreichen. Für eine gründliche Reinigung dieser Bereiche könnte gelegentliches manuelles Nachsaugen erforderlich sein.
Akku (mAh)
Mit einer Akku-Kapazität von 3.200 mAh liegt der Saugroboter etwas unter dem Durchschnitt von ca. 5000 mAh.
Durchmesser (cm)
Mit einem Durchmesser von 35 cm hat er die gängige Saugroboter-Größe. Da er nicht ganz so klein ist, benötigt er für sehr enge Passagen vielleicht etwas länger. Dafür saugt er eine größere Fläche auf einmal, was die Reinigungszeit tendenziell verkürzt.
Größe integrierter Staubbehälter (ml)
Mit einem Staubbehältervolumen von ca. 300 ml sollte er ohne Probleme eine Fläche bis zu 100 qm ohne Zwischenleerung reinigen können.
Max. Saugleistung (Pa)
Mit einer maximalen Saugleistung von 4.000 Pascal auf der höchsten Saugstufe bewegt er sich im mittleren Bereich. Ob das im Alltag ausreicht, hängt jedoch auch von der Bauweise und der verwendeten Saugart ab.
Saugart
Dank der verbauten Bürstenwalze ist der Roboter sowohl auf Teppichen als auch auf Hartböden einsetzbar. Vor allem für niedrigflor Teppiche ist eine Bürstenwalze praktisch, da sich durch die Bürsten, Verschmutzungen auf Teppichen meistens besser entfernen lassen. Bei Tierhaaren oder sehr langen Haaren kann sich diese Saugart allerdings als nachteilig erweisen, da sich Haare in den Bürsten leichter verfangen und händisch entfernt werden müssen.
Wischen
Neben dem Saugen ist auch eine Wischfunktion an Bord.
Grundfunktionen
Kletter-Funktion
Ohne Kletter-Funktion ist der Saugroboter auf niedrigere Hindernisse beschränkt. Höhere Türschwellen, dickere Teppichkanten oder Übergangsleisten werden schneller zur Barriere.
Teppicherkennung
Es ist keine automatische Teppicherkennung vorhanden. Sollen Teppiche mit einer höheren Saugstufe gesaugt werden, so muss diese für die gesamte Fläche ausgewählt werden oder eine Zonen-Reinigung speziell auf den Teppichen vorgenommen werden.
Abgrunderkennung
Verfügt über Abgrundsensoren an der Unterseite und erkennt Treppen und Absätze, bevor er darüber fährt. Ganz ohne Risiko ist das aber nicht – in ungünstigen Situationen kann es trotzdem zu einem Absturz kommen.
App steuerbar
Wie die allermeisten Saugroboter, lässt er sich über eine App steuern. Hier können unter anderem Reinigungspläne erstellt und Sperrzonen eingerichtet werden.
Auch wenn keine Reinigungspläne erstellt werden sollen, kommt man an der Installation der App nicht vorbei. Nur über die App können Saugstufen oder Wischfunktionen angepasst werden.
Bereichsabgrenzung
Eine Bereichsabgrenzung, also die Bereiche, die nicht gesaugt werden sollen, können über die App eingerichtet werden.
Front LED-Licht
Ohne LED-Licht an der Front kann die Hinderniserkennung in dunklen Bereichen eingeschränkt sein. Kleine Objekte oder Kabel werden unter Möbeln oder in schlecht beleuchteten Ecken möglicherweise leichter übersehen.
Überwachungs-Kamera
Es können keine Live-Bilder vom Saugroboter an das Smartphone geschickt werden.
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Datenblatt
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Abgrunderkennung | Ja |
| Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min) | 130 |
| Akku (mAh) | 3.200 |
| Anhebung Wischaufsatz (mm) | 0 |
| Anzahl Etagen | 4 |
| App steuerbar | Ja |
| Automatische Absaugstation | Nein |
| Automatische Wassertankbefüllung | Nein |
| Bauhöhe (cm) | 9,45 |
| Bereichsabgrenzung | In der App |
| Durchmesser (cm) | 35 |
| Farbe | Weiß |
| Filter waschbar | Ja |
| Fläche pro Ladung (qm) | 65 |
| Front LED-Licht | Nein |
| Gewicht (kg) | 4,8 |
| Größe integrierter Staubbehälter (ml) | 300 |
| Größe integrierter Wassertank (ml) | 170 |
| Hauptbürste anhebbar | Nein |
| Hinderniserkennung mit KI | Nein |
| Kartierungsmethode | Karten-Erstellung |
| Kletter-Funktion | Nein |
| Ladezeit (min) | Unbekannt |
| LiDAR-Turm einfahrbar | Nein |
| Live Mapping | Ja |
| Max. Hindernis-Höhe (cm) | 2 |
| Max. Saugleistung (Pa) | 4.000 |
| Mehr-Etagen-Kartierung | Ja |
| Mit Laserturm | Ja |
| No-Mop-Zone | Ja |
| Orientierungs-Technologie | Gyrosensor |
| Raumreinigung | Ja |
| Saugart | Bürstenwalze |
| Saugstufen | 4 |
| Schnellkartierung | Ja |
| Schnellladefunktion | Nein |
| Schwenkbarer Seitenarm | Nein |
| Schwenkbarer Wischmopp | Nein |
| Sperrlinie (Virtual Wall) | Ja |
| Sperrzone (No-Go-Zone) | Ja |
| Sprachsteuerung | Alexa Ja Eigener Nein Google Assistant Ja Siri Nein |
| Technologie Hinderniserkennung | Infrarotsensoren |
| Teppicherkennung | Nein |
| Teppichvermeidung | Nein |
| Trocknungsfunktion | Nein |
| Überwachungs-Kamera | Nein |
| Verbindungsart | 2,4 GHz WLAN |
| Waschstation | Nein |
| Wassermenge einstellbar | 3 |
| Wischen | Ja |
| Wischmethode | Passiv |
| Zonen-Reinigung | Ja |
| Zwei integrierte Tanks | Nein |
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