Vertikal oder horizontal? Die passende Bauart beim Entsafter wählen
Warum die Bauform beim Slow Juicer entscheidend ist – und was moderne Geräte heute leisten.
erstellt vom Bluepick-Team
Die Bauart des Entsafters: Warum sie so wichtig ist
Wer regelmäßig frisch gepresste Säfte genießen möchte, steht irgendwann vor der Frage: Vertikaler oder horizontaler Entsafter? Die Bauform ist ein entscheidendes Kriterium bei der Auswahl eines Slow Juicers, denn sie beeinflusst nicht nur die Saftausbeute, sondern auch, wie vielseitig das Gerät im Alltag einsetzbar ist.
Vertikale Entsafter: Die Allrounder für weiche Zutaten
Vertikale Entsafter sind besonders beliebt, weil sie kompakt gebaut sind und sich gut für weiches Obst und Gemüse eignen. Ob Äpfel, Birnen, Orangen oder Beeren – hier läuft der Saft in der Regel problemlos und flott aus dem Gerät. Auch Mischsäfte, bei denen verschiedene Zutaten kombiniert werden, gelingen mit diesen Modellen meist unkompliziert.
Vertikale Slow Juicer sind ideal für alle, die auf einfache Handhabung und schnelle Reinigung Wert legen.
Allerdings kommen vertikale Entsafter bei faserigen Zutaten wie Sellerie, Blattgemüse oder Weizengras schneller an ihre Grenzen. Hier kann es zu Verstopfungen oder einer eher mageren Saftausbeute kommen.
Wer gerne reine Obstsäfte trinkt, ist mit einem vertikalen Modell meist bestens bedient.
Horizontale Entsafter: Spezialisten für Grün und Faseriges
Für Freunde von Grünsäften und Sellerie empfiehlt sich hingegen ein horizontaler Slow Juicer. Diese Bauart ist speziell darauf ausgelegt, auch faserige und grüne Zutaten effizient zu verarbeiten. Die Saftausbeute bei Sellerie, Spinat oder Weizengras ist in der Regel deutlich höher als bei vertikalen Geräten.
Der Nachteil: Bei sehr weichen Obstsorten kann es zu Rückstau im Sieb kommen, was die Reinigung aufwändiger macht und den Zubereitungsprozess verlängert.
Horizontale Entsafter sind die erste Wahl für alle, die regelmäßig Sellerie- oder Blattgrün-Säfte genießen wollen.
Wer ausschließlich Obst entsaften möchte, wird mit einem horizontalen Gerät oft nicht glücklich – besonders, wenn es schnell gehen soll.
Moderne Entwicklungen: Self-Feeding-Entsafter und mehr
Die Technik schläft nicht: Viele Hersteller bieten inzwischen vertikale Slow Juicer mit sogenannten Self-Feeding-Mechanismen an. Diese Geräte sind häufig besser darin, auch faserige Zutaten wie Sellerie zu verarbeiten. Blockaden und Verstopfungen treten hier seltener auf als noch vor einigen Jahren.
Dennoch bleibt die Faustregel bestehen, dass horizontale Entsafter bei reinem Blattgrün und Sellerie meist überlegen sind – aber die Lücke schließt sich dank technischer Innovationen zunehmend.
Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf die Press-Schnecke. Reine Kunststoff-Schnecken stoßen bei harten Zutaten wie Ingwer oder Rote Beete an ihre Grenzen.
Darüber hinaus: Nussmus, Eiscreme und Pasta
Möchte man auch Nussmus oder Eiscreme zubereiten, so funktioniert das mit beiden Arten von Entsaftern. Wichtig ist dabei nur, dass im Lieferumfang des Entsafters ein sogenanntes Blanksieb enthalten ist. Also ein Sieb ohne Löcher. Wichtiger als die Endafterart ist hier auch die Press-Schnecke. Schnecken aus Ultem-Kunststoff oder sogar aus Edelstahl sind besser für harte Zutaten. Sie zerschleißen nicht so leicht.
Für Pasta, also Spaghetti oder Tagliatelle muss man auf horizontale Entsafter mit einem entsprechenden Pasta-Zubehör zurückgreifen.
Praktische Tipps: Saftausbeute und Mischsäfte
Ganz gleich, für welche Bauart man sich entscheidet: Die meisten Entsafter kommen mit Mischsäften aus unterschiedlichen Zutaten am besten zurecht. Wer abwechselnd härtere und weichere Zutaten in die Einfüllöffnung gibt, sorgt für eine höhere Saftausbeute und verhindert, dass das Gerät ins Stocken gerät.
Bei Mischsäften immer abwechselnd weiche und harte Zutaten entsaften.
Bei reinen Obst- oder Grünsäften die Bauart des Entsafters beachten.
Regelmäßige Reinigung verhindert Rückstau und erhöht die Lebensdauer.
Die Bauart entscheidet maßgeblich darüber, wie vielseitig und effizient ein Entsafter im Alltag ist.
Wer noch unsicher ist, welche Bauform die richtige ist, kann den interaktiven KI-Ratgeber nutzen. Hier werden persönliche Bedürfnisse und Vorlieben abgefragt, um das perfekte Gerät zu finden:
Fazit: Die richtige Wahl treffen
Ob vertikal oder horizontal – beide Bauarten haben ihre Stärken und Schwächen. Moderne Geräte bieten zunehmend Flexibilität, aber die Grundregeln bleiben: Vertikale Entsafter sind ideal für Obst und Mischsäfte, horizontale Entsafter spielen ihre Stärken bei Sellerie und Blattgemüse aus. Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, welche Säfte am häufigsten auf dem Speiseplan stehen.
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