Dreame L10s Ultra
Dreame L20

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Die wichtigsten Unterschiede
Dreame L10s Ultra

Dreame L10s Ultra

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Was kann der Dreame L10s Ultra besser?

  • Kompaktere Basisstation: Die Station des L10s Ultra benötigt mit einer Breite von nur 34 cm deutlich weniger Stellfläche als die fast quadratische Station des L20 und lässt sich daher leichter in schmalen Nischen oder zwischen Möbeln unterbringen.

  • Leisere Arbeitsweise: Im Standardmodus arbeitet der L10s Ultra mit rund 64 dB spürbar leiser als der L20, der auf Teppichen und in der Turbo-Stufe lauter wird. Auch die Mopp-Trocknung bleibt unaufdringlich.

  • Präzisere Navigation: Die LiDAR-Navigation arbeitet mit einer Effizienz von 95 % sehr systematisch und lückenlos, während der L20 in verwinkelten Ecken etwas zögerlicher agiert und die Reinigung dadurch geringfügig länger dauern kann.

  • Geringere Bauhöhe: Mit 9,7 cm Bauhöhe kann der Saugroboter auch unter Möbel fahren, die mindestens 10,1 cm Bodenfreiheit bieten – der 10,4 cm hohe L20 bleibt hier stehen.

  • Größerer Staubbehälter: Der integrierte Staubbehälter fasst mit 350 ml etwas mehr als die 300 ml des L20, sodass bei regelmäßiger Reinigung seltener ein Zwischenstopp zum Leeren nötig ist.

  • Effizientere Kartierung pro Ladung: Mit einer Akkuladung kartiert der L10s Ultra bis zu 150 Quadratmeter, der L20 hingegen nur 130 Quadratmeter – ein kleiner Vorteil bei großen Wohnungen.

  • Flexiblere WLAN-Verbindung: Der L10s Ultra funktioniert mit gemischten 2,4- und 5-GHz-Netzen ohne zusätzliche Konfiguration, während der L20 zwingend ein separates 2,4-GHz-Band benötigt und kein Misch-Netzwerk akzeptiert.

Fazit

Der Dreame L10s Ultra eignet sich besonders für Haushalte, die Wert auf eine platzsparende Station und eine leise Arbeitsweise legen. Seine präzise Navigation und die flachere Bauweise ermöglichen einen störungsfreien Betrieb auch unter niedrigen Möbeln.

Wer mit einer etwas geringeren Reinigungsleistung auf Teppichen und einer etwas schwächeren Wischfunktion leben kann, erhält einen zuverlässigen Alltagshelfer mit durchdachten Details wie dem größeren Staubbehälter und der unkomplizierten WLAN-Einrichtung. Für Nutzer, die maximale Saugkraft und Kantenreinigung priorisieren, ist hingegen der L20 die bessere Wahl.

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Dreame L20

Dreame L20

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Was kann der Dreame L20 besser?

  • Überragende Wischleistung: Dank des schwenkbaren Wischmopps und der MopExtend-Technologie erreicht der L20 selbst Kanten und Ecken fast lückenlos. Die Wischergebnisse liegen auf dem Niveau einer manuellen Reinigung – ein deutlicher Vorsprung vor dem L10s Ultra.

  • Bessere Reinigungsleistung auf Hartböden: Mit 7.000 Pa Saugkraft entfernt der L20 selbst groben Schmutz und Krümel effizienter als der L10s Ultra, der bei Katzenstreu und Ähnlichem gelegentlich an seine Grenzen stößt.

  • Deutlich bessere Teppichreinigung: Auf Niedrigflor-Teppichen erzielt der L20 eine höhere Schmutzaufnahme. Seine intelligente Teppichvermeidung bietet zwei Modi: entweder Anheben der Wischpads um 10,5 mm oder vollständiges Ablegen der Mopps in der Station – das schützt Teppiche zuverlässiger.

  • Effektivere Haarentfernung: Der L20 arbeitet mit einer hohen Saugkraft und einer Vollgummiwalze, die Haare zu den Enden leitet. Zudem kann eine nachrüstbare Haarzerkleinererbürste den Wartungsaufwand weiter reduzieren – ein klarer Vorteil für Haushalte mit Haustieren.

  • Längere Akkulaufzeit und größerer Akku: Mit bis zu 260 Minuten auf niedrigster Stufe (6.400 mAh) hält der L20 deutlich länger durch als der L10s Ultra und bewältigt auch größere Wohnflächen in einem Durchgang.

  • Komfortablere Reinigungsstation: Die Station des L20 ermöglicht eine einfachere Wartung – die Reinigungsschale ist herausnehmbar, und die Trocknung der Wischpads erfolgt mit warmer Luft. Zudem erlaubt der Frischwassertank (4,5 l) eine automatische Zugabe von Reinigungsmittel.

  • Bessere Kantenreinigung (Wischen): Während der L10s Ultra an Wänden einen Randstreifen ungewischt lässt, fährt der L20 seinen Mopp aus und reinigt bis auf wenige Millimeter an die Kante heran. Das Ergebnis ist eine rundum gründlichere Wischleistung.

  • Waschbarer Filter: Der Filter des L20 lässt sich unter Wasser ausspülen, was die Pflege vereinfacht und langfristig Kosten spart – beim L10s Ultra gibt es dazu keine gesicherte Information.

Fazit

Der Dreame L20 ist die erste Wahl, wenn eine exzellente Wischleistung mit hoher Kantenabdeckung und eine zuverlässige Teppichreinigung gefragt sind. Er eignet sich besonders für Haushalte mit Haustieren und größeren Wohnflächen, die eine weitgehend autonome Reinigung wünschen.

Die längere Akkulaufzeit und die verbesserte Station reduzieren den manuellen Aufwand spürbar. Wer bereit ist, die größere Stellfläche der Station in Kauf zu nehmen, erhält mit dem L20 einen der leistungsfähigsten Saugroboter seiner Klasse.

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Reinigungsleistung Hartboden

Der L10s Ultra erzielt auf Hartböden wie Parkett, Laminat und Fliesen eine beachtliche Reinigungsleistung. Staub, Tierhaare und feiner Sand werden im Alltag sehr zuverlässig aufgenommen. Mit einer Saugkraft von 5300 Pa säubert der Saugroboter auch Fliesenfugen gründlich.

Kleine Schwächen zeigen sich bei grobem Schmutz wie Katzenstreu, der von der Seitenbürste teils weggeschleudert wird. Zudem bleiben konstruktionsbedingt an den äußersten Rändern und in tiefen Ecken oft schmale Streifen ungeputzt.

Der L20 agiert auf Hartböden mit bis zu 7000 Pa noch kraftvoller gegen Schmutz und Krümel. Die Reinigung ist mit einer Aufnahmequote von über 93 Prozent sehr effizient und erinnert in ihrer Gründlichkeit an einen herkömmlichen Staubsauger. Er befördert Partikel effektiv direkt zum Saugkanal.

Auf der maximalen Leistungsstufe arbeitet dieser Saugroboter jedoch spürbar lauter. In Einzelfällen kann es zudem vorkommen, dass Schmutzpartikel nicht sofort beim ersten Kontakt, sondern erst nach einem weiteren Überfahren vollständig entfernt werden.

Reinigungsleistung Teppich

Der L10s Ultra liefert eine solide Leistung bei der täglichen Unterhaltsreinigung. Er arbeitet mit einer Saugkraft von 5300 Pa und steigert seine Intensität automatisch, sobald er auf einen Teppich fährt. Die verbaute Vollgummibürste erweist sich als sehr wartungsfreundlich, da sich Haare kaum um die Walze wickeln, auch wenn sie bauartbedingt etwas weniger tief in das Gewebe eindringt.

Ein nützliches Feature ist zudem das Anheben der Wischpads um 7 mm, wodurch flache Läufer gesaugt werden können, ohne feucht zu werden.

Der L20 überzeugt vor allem auf Kurzflor durch eine beachtliche Saugstärke von 7000 Pa. Er bietet eine intelligente Lösung für den Feuchtigkeitsschutz: Bei der Teppicherkennung kann er seine Wischmops in der Station lassen, um den Untergrund trocken zu reinigen. In Messungen erreicht er eine effektive Schmutzaufnahme von über 73 Gramm pro 100 Gramm. Probleme bereiten ihm hingegen sehr leichte Läufer oder dünne Vorleger, die er eher beiseite schiebt statt sie abzusaugen.

Beide Saugroboter stoßen bei Hochflorteppichen oder langen Fransen an ihre Grenzen, wobei sich die Seitenbürsten verfangen können. Während der L10s Ultra hier eher stecken bleibt, tendiert der L20 dazu, solche Untergründe gelegentlich als Hindernis einzustufen und zu umfahren.

Verarbeitung & Defekte

Beide Saugroboter überzeugen haptisch durch eine wertige Materialwahl und eine saubere Verarbeitung. Sowohl die Roboter selbst als auch die Basisstationen vermitteln einen stabilen und solide konstruierten Eindruck.

Beim L10s Ultra treten jedoch im Langzeitbetrieb Probleme mit der Wasserpumpe auf, die den Zufluss unterbrechen kann, sodass die Wischpads trocken bleiben. Zudem sind die Sensoren für die Navigation und Teppicherkennung teils anfällig, was zusammen mit einem langwierigen Reparaturservice die Alltagstauglichkeit mindert.

Der L20 zeigt ebenfalls technische Instabilitäten, die primär die Wasserzufuhr und die automatische Staubabsaugung betreffen. Mechanische Details wie die Befestigung der Wischpads oder die Präzision beim Andocken an die Station erfordern gelegentlich zusätzliche Aufmerksamkeit, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Wischleistung

Der L10s Ultra setzt auf zwei rotierende Wischmopps, die mit mechanischem Druck arbeiten und so auch eingetrocknete Rückstände wie Kaffee zuverlässig entfernen. In der Regel gelingt die Reinigung auf Hartböden streifenfrei. Ein wesentlicher Vorteil ist die Selbstreinigung in der Station, bei der die Pads regelmäßig gewaschen werden, damit kein Schmutz verteilt wird.

Um Textilien zu schützen, hebt der Saugroboter seine Wischeinheit beim Befahren von Teppichen an. Bauartbedingt bleibt jedoch ein trockener Randstreifen entlang von Wänden bestehen. Zudem sollte die Wasserzufuhr im Blick behalten werden, um eine stets gleichmäßige Feuchtigkeit der Mopps zu garantieren.

Beim L20 sorgt die innovative MopExtend-Technologie dafür, dass auch Kanten und Fußleisten fast lückenlos gewischt werden. Hierzu schwenkt einer der rotierenden Mopps gezielt aus, wodurch die Reinigung bis auf wenige Millimeter an den Rand heranreicht. Die Kombination aus Rotation und hohem Anpressdruck führt zu Ergebnissen, die dem manuellen Wischen sehr nahekommen.

Ein integrierter Tank gewährleistet eine kontinuierliche Benetzung der Pads während der Fahrt. Auch dieser Saugroboter schützt Teppiche durch ein automatisches Anheben der Wischelemente. Während für extrem klebrige Stellen unter Umständen eine zweite Überfahrt nötig ist, bietet das System eine hervorragende Basis für die tägliche Bodenpflege.

Zufriedenheit Reinigungsstation

Beide Saugroboter nutzen eine Reinigungsstation, die das Entleeren des Staubbehälters sowie das Waschen und Trocknen der Wischmops automatisiert. Dies reduziert den manuellen Aufwand erheblich und beugt der Geruchsbildung vor.

Beim L10s Ultra muss die Bodenwanne allerdings regelmäßig manuell gereinigt werden, um sauber zu bleiben. Zudem ist der Absaugvorgang recht laut, und es kann zu Problemen mit der Wasserpumpe oder bei der Aufnahme von sehr vielen Tierhaaren kommen.

Die Station des L20 ist wartungsfreundlicher gestaltet, da die Reinigungsschale entnommen und unkompliziert gesäubert werden kann. Zudem kommt hier warme Luft für die Trocknung zum Einsatz. Nutzer müssen für dieses Modell allerdings deutlich mehr Stellfläche einplanen, zudem kann die Absaugung vereinzelt unvollständig sein.

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Zuverlässigkeit Hinderniserkennung

Der L10s Ultra nutzt eine Kombination aus Kamera, Kreuzlasern und KI-Unterstützung, um Hindernisse wie Möbelbeine oder größere Gegenstände geschickt zu umfahren. Das System arbeitet bei Alltagsobjekten wie Schuhen oder Socken sehr zuverlässig und dokumentiert Funde per Foto in der App.

Einschränkungen zeigen sich jedoch bei schlechten Lichtverhältnissen, da keine integrierte Front-Beleuchtung vorhanden ist. Zudem werden sehr flache Hindernisse wie dünne Netzkabel oder Tierkot nicht immer fehlerfrei erfasst. Ein gewisser Sicherheitsabstand zu Objekten kann zudem die Gründlichkeit direkt an Kanten leicht einschränken.

Der L20 erzielt durch die Abstimmung von Kamera und Lasersensorik eine sehr hohe Genauigkeit bei der Objekterkennung. Er identifiziert kritische Hindernisse wie Spielzeug oder Kabel äußerst präzise und ist zusätzlich in der Lage, Tierhinterlassenschaften sicher zu erkennen und zu umgehen. Auch hier können Nutzer erkannte Objekte als Foto in der App einsehen.

Irritationen können vereinzelt durch spiegelnde Flächen oder flauschige Teppichböden entstehen. Ähnlich wie das Schwestermodell agiert die Erkennung teils übervorsichtig und hält einen größeren Abstand zu Kanten ein, um Berührungen mit Hindernissen konsequent zu vermeiden.

Akkulaufzeit

Der L10s Ultra bietet eine solide Ausdauer, die für gängige Wohnungsgrößen absolut ausreicht. Auf der niedrigsten Leistungsstufe erreicht der Saugroboter eine Laufzeit von bis zu 210 Minuten, wodurch Flächen von rund 100 Quadratmetern meist in einem Rutsch gesaugt und gewischt werden.

Bei sehr intensiven Reinigungsmodi oder verwinkelten Räumen stößt der Akku jedoch an seine Grenzen. Da das Modell keine Schnellladefunktion besitzt, nehmen Ladepausen spürbar viel Zeit in Anspruch.

Zwar setzt der Dreame die Reinigung dank seiner Navigation zuverlässig fort, die Gesamtdauer verlängert sich durch das langsame Laden jedoch deutlich. Zudem kann über längere Zeit ein gewisser Kapazitätsverlust auftreten, was die Reichweite bei anspruchsvollen Aufgaben schmälert.

Der L20 beweist mit einer maximalen Laufzeit von bis zu 260 Minuten eine noch beachtlichere Puste. Im Alltag meistert dieser Saugroboter Flächen von etwa 100 Quadratmetern meist problemlos in einem Durchgang, wobei selbst nach dem gleichzeitigen Saugen und Wischen oft eine ordentliche Energiereserve verbleibt.

Bei extrem großen Flächen oder dauerhaft hoher Leistung steuert er die Basisstation zwischendurch an. Da er die Arbeit danach selbstständig fortsetzt, bleibt der Komfort hoch.

Auf eine Schnellladefunktion wurde allerdings auch hier verzichtet, was die Pausen verlängert. Insgesamt zeigt sich der Energiespeicher als sehr belastbar und alltagstauglich.

Bedienung der App

Beim L10s Ultra lässt sich zwischen der herstellereigenen App und der Xiaomi-Lösung wählen, wobei erstere den vollen Zugriff auf Funktionen wie die Live-Kamera ermöglicht. Die erste Einrichtung ist dank QR-Codes unter der Abdeckung und verständlicher Anweisungen innerhalb kurzer Zeit erledigt.

Besonders positiv fällt im Betrieb die schnelle Kartierung auf. Räume können detailliert angepasst und mit spezifischen Vorgaben für die Wasserabgabe oder die Saugstärke belegt werden. Auch das Einrichten von Sperrbereichen klappt mühelos.

Kritikpunkte sind die teils tief verschachtelten Menüs, die manche Funktionen verstecken, sowie einige sprachliche Ungenauigkeiten bei der Übersetzung. Dennoch bietet die Anwendung eine verlässliche und moderne Steuerung.

Die App des L20 überzeugt durch eine sehr flüssige und beinahe verzögerungsfreie Bedienung. Der Saugroboter bietet einen gewaltigen Funktionsumfang, der über die Standardeinstellungen weit hinausgeht.

Mit der Clean Genius-Funktion und detaillierten Optionen, wie der exakt einstellbaren Trocknungsdauer für die Wischer, lässt sich die Reinigung extrem fein justieren. Auch hier stehen präzise Karten und Sperrzonen zur Verfügung.

Wegen der enormen Tiefe der Anwendung wirkt die Benutzeroberfläche an manchen Stellen ebenfalls verschachtelt und erfordert etwas Zeit zur Einarbeitung. Kleinere Schwächen bei der Übersetzung oder vereinzelte Verbindungshürden schränken die hohe Alltagstauglichkeit kaum ein.

Geeignet für Haare und Tierhaare

Der Dreame L10s Ultra sorgt auf Hartböden und Kurzflor-Teppichen für eine zuverlässige Beseitigung von Hunde- und Katzenhaaren. Die verbaute Gummilippenwalze verhindert dabei ein übermäßiges Verfangen der Haare, während sich eventuelle Rückstände an den Seitenenden meist unkompliziert abstreifen lassen.

Einschränkungen zeigen sich bei langen Haaren oder einer sehr hohen Fellmenge, die den Staubbehälter verstopfen können, da ein Sensor für den Füllstand fehlt. Auch auf sehr hohem Teppichboden fällt die Tiefenreinigung von Tierhaaren bei diesem Saugroboter weniger gründlich aus.

Der L20 arbeitet mit einer hohen Saugkraft und ist damit besonders effektiv in Haushalten mit stark haarenden Tieren. Seine Vollgummibürste leitet Haare meist direkt an die Enden der Walze weiter, was den manuellen Wartungsaufwand minimiert und Blockaden im Bürstenhaus vorbeugt.

Auf Teppichen nutzt dieser Saugroboter eine automatische Kraftverstärkung, um festsitzendes Fell aus den Fasern zu lösen. Als praktisches Extra kann zudem eine spezielle Haarzerkleinererbürste nachgerüstet werden, welche die Haare direkt zerschneidet und die Reinigung zusätzlich erleichtert.

Kantenreinigung

Der L10s Ultra hat mit den konstruktionsbedingten Tücken seiner runden Form zu kämpfen. Da er auf einen schwenkbaren Seitenarm verzichtet, bleiben die innersten Spitzen von rechtwinkligen Ecken unerreicht. Die rotierende Bürste kann leichten Schmutz zudem eher wegkatapultieren, als ihn direkt einzuziehen.

Ein Hindernis für eine lückenlose Reinigung ist die sehr vorsichtige Hinderniserkennung. Um Möbel zu schützen, dreht der Saugroboter oft vorzeitig ab, was Schmutz in den Winkeln zurücklässt. Eine Software-Funktion versucht zwar, durch wippende Bewegungen näher an die Leisten zu kommen, doch ein schmales Reststück bleibt meist unberührt.

Beim L20 sorgt vor allem der ausfahrbare Mopp für einen deutlichen Fortschritt. Während des Wischens reicht er fast bis an die Fußleisten heran und minimiert so den unberührten Randstreifen gegenüber dem Schwestermodell erheblich.

In der Disziplin Saugen stößt aber auch dieser Saugroboter an die Grenzen seines runden Gehäuses. Da die Seitenbürste starr bleibt, wird Schmutz in tiefen Ecken nur teilweise entfernt. Während die Navigation an geraden Wänden sehr präzise agiert, führt die sensible Sensorik in engen Nischen dazu, dass der Saugroboter gelegentlich etwas zu viel Sicherheitsabstand hält und manuelles Nachbessern nötig bleibt.

Kompaktheit Basisstation

Die Basisstation des L10s Ultra zeichnet sich durch ein platzsparendes Design aus, das trotz der integrierten Funktionen vergleichsweise wenig Raum beansprucht. Besonders die geringe Breite von 34 cm erleichtert es, einen Standort in schmalen Nischen oder zwischen Möbeln zu finden, ohne Laufwege einzuschränken.

Mit einer Tiefe von 42,3 cm und einer Höhe von knapp 57 cm belegt der Saugroboter eine insgesamt moderate Grundfläche. Er wächst eher schlank in die Vertikale und fügt sich dadurch verhältnismäßig gut in das Wohnumfeld ein.

Der L20 benötigt hingegen eine beachtliche Stellfläche. Mit einer nahezu quadratischen Basis von fast 50 mal 50 cm und einer Höhe von gut 61 cm wirkt das Gehäuse sehr massiv und präsent im Zimmer.

In schmalen Nischen oder dezent unter Möbelstücken lässt sich diese Station aufgrund ihrer Wucht kaum unterbringen. Für den Betrieb dieses Saugroboters ist eine entsprechend große Freifläche eine zwingende Voraussetzung.

Geeignet für große Flächen

Beim Reinigen großer Flächen setzen sowohl der L10s Ultra als auch der L20 auf eine effiziente LiDAR-Navigation. Durch die präzise Kartierung und das systematische Vorgehen vermeiden beide Saugroboter unnötige Wege und nutzen ihre Energie zielgerichtet.

Der L10s Ultra bietet eine Ausdauer von maximal 210 Minuten auf der niedrigsten Stufe, was für die meisten weitläufigen Wohnungen genügt. Allerdings sind der Staubbehälter und der Wassertank eher kompakt gestaltet, was bei hoher Belastung Aufmerksamkeit erfordern kann. Zudem müssen Nutzer bei leerem Akku längere Pausen einplanen, da keine Schnellladefunktion vorhanden ist.

Der L20 ist mit einer Laufzeit von bis zu 260 Minuten noch konsequenter auf große Areale ausgelegt. Während der 300-ml-Staubbehälter ein solides Maß bietet, fällt der interne Wassertank mit 80 ml eher klein aus. Sollte die Kapazität erschöpft sein, nimmt der Ladevorgang ohne Schnellladeoption etwa dreieinhalb Stunden in Anspruch.

Lautstärke

Der L10s Ultra zeichnet sich durch eine sehr dezente Arbeitsweise im Standardmodus aus, die bei etwa 64 Dezibel liegt. Das ermöglicht es, während der Reinigung entspannt im selben Zimmer zu bleiben oder fernzusehen. Erst beim Wechsel in die maximale Leistungsstufe wird die Geräuschkulisse präsenter, bleibt jedoch meist in einem akzeptablen Rahmen.

Die zugehörige Station verursacht lediglich beim kurzen Absaugvorgang einen kräftigen Lärmpegel. Die anschließende Heißlufttrocknung der Wischmops macht sich über zwei Stunden nur durch ein unaufdringliches, leises Rauschen bemerkbar, was die Standortwahl der Station erleichtert.

Der L20 arbeitet in den Grundmodi ebenfalls unauffällig und bietet für besonders ruhige Umgebungen einen Silent-Mode. Ein Vorteil ist der reine Wischbetrieb ohne Saugfunktion, bei dem der Saugroboter nahezu lautlos agiert. Auf Teppichböden oder bei aktivierter Turbo-Stufe nimmt die Lautstärke hingegen deutlich zu.

An der Basisstation zeigt sich der Entleerungsprozess für einige Sekunden als sehr intensiv. Während die Trocknungsphase der Mopps lediglich ein sanftes Summen erzeugt, können auf harten Untergründen wie Fliesen hin und wieder mechanische Rollgeräusche der Bauteile hörbar werden.

Max. Hindernis-Höhe (cm)

Der L10s Ultra bewältigt Barrieren wie Türschwellen bis zu einer Höhe von 2 cm insgesamt zuverlässig. Er zeigt dabei eine gewisse Hartnäckigkeit und nimmt bei anspruchsvolleren Absätzen gelegentlich Anlauf. Während abgerundete Profile kaum eine Hürde darstellen, können harte 90-Grad-Winkel die Fortbewegung erschweren.

Schwierigkeiten bereiten dem Saugroboter sehr hohe Teppiche oder lose Matten. Zudem erkennt er flache Möbelfüße oder schräge Stuhlbeine nicht immer sofort als Hindernis, was dazu führen kann, dass er versucht, diese zu überfahren und dabei hängen bleibt.

Der L20 überwindet ebenfalls Hindernisse bis zu einer Höhe von 2 Zentimetern. Er meistert dabei auch rechtwinklige Kanten in der Regel zuverlässig. Ein Vorteil für die Bodenfreiheit ist die Möglichkeit, die Wischpads in der Station zu lassen, wodurch der Saugroboter an Kanten weniger leicht hängen bleibt.

Auch bei diesem Saugroboter können hochflorige Teppiche oder leichte Matten den Arbeitsfluss unterbrechen. Bei sehr flachen Möbelkufen oder Schwingstühlen erkennt er das Hindernis manchmal nicht rechtzeitig und versucht, es zu erklimmen.

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App-Funktionen

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Live Mapping

Mit Hilfe des Live Mapping-Features kann über die App in Echtzeit verfolgt werden, wo sich der Roboter gerade befindet und welche Flächen bereits gereinigt wurden. Auch von unterwegs ist es möglich, zu überprüfen, ob ein geplanter Reinigungsvorgang wie vorgesehen gestartet und beendet wurde.

Falls der Roboter einmal feststeckt, wird die aktuelle Position direkt auf der Karte angezeigt.

Schnellkartierung

Beide Modelle nutzen bei der Schnellkartierung zu Beginn eine kurze LiDAR-Erfassung, anstatt den gesamten Bereich vollständig abzufahren. Dabei werden Wände direkt erkannt und in der Karte vermerkt.

Ein wesentlicher Vorteil ist die deutlich verkürzte Kartierungsdauer, wodurch auch der Akku geschont wird. Im Gegensatz dazu benötigt die herkömmliche Erstbefahrung erheblich mehr Energie, und bei einem Abbruch würde die Karte gelöscht werden.

Nach Abschluss der Schnellkartierung besteht sofort die Möglichkeit, Sperrzonen und No-Go-Linien in der Karte festzulegen.

No-Mop-Zone

Über die App lassen sich beim L10s Ultra gezielt wischfreie Bereiche festlegen, die im Wischmodus ausgespart werden, etwa um empfindliche Böden zu schützen. Diese Zonen werden als Rechtecke auf der Karte markiert und nur beim Wischen gemieden, während sie beim Saugen weiterhin gereinigt werden. Möchte man einen Bereich komplett vom Roboter fernhalten, ist das Anlegen einer separaten Sperrzone sinnvoll.

Auch beim L20 können in der App rechteckige Zonen definiert werden, die während des Wischens nicht befahren werden. Diese Bereiche werden im Saugmodus weiterhin gereinigt. Für Bereiche, die der Roboter gar nicht betreten soll, empfiehlt sich das Einzeichnen einer Sperrzone.

Raumreinigung

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 lassen sich in der App Karten der Wohnung erstellen, in die verschiedene Räume eingetragen und benannt werden können. Dadurch ist es möglich, gezielte Reinigungspläne zu erstellen, bei denen nur bestimmte Räume zu festgelegten Zeiten gereinigt werden, wie etwa die Küche und der Flur an einem Tag und das Wohn- sowie Schlafzimmer an einem anderen.

Diese Funktion trägt dazu bei, die Akkulaufzeit effizient zu nutzen und ermöglicht es auch Geräten mit geringerer Laufzeit, größere Wohnungen in mehreren Etappen zu reinigen.

Sperrlinie (Virtual Wall)

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 besteht die Möglichkeit, in der App sogenannte Sperrlinien (virtual Wall) zu setzen. Diese werden als gerade Linien auf der Karte markiert und sorgen dafür, dass der Roboter bestimmte Bereiche nicht betritt, etwa um empfindliche Zonen wie Spielecken oder Treppen zu schützen. Die Sperrlinien lassen sich jederzeit hinzufügen oder wieder entfernen.

Sperrzone (No-Go-Zone)

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 ist es möglich, in der App sogenannte Sperrzonen direkt auf der Karte zu definieren. Diese No-Go-Zonen können beliebig positioniert und in rechteckiger Form angelegt werden, um bestimmte Bereiche wie Spielecken, Futterplätze oder Teppiche von der Reinigung auszuschließen. Die Verwaltung der Sperrzonen ist flexibel, da sie jederzeit hinzugefügt oder entfernt werden können.

Zonen-Reinigung

Die App ermöglicht es, eine Zonenreinigung einzurichten, indem auf der Karte ein rechteckiger Bereich markiert wird, der gezielt gereinigt werden soll. Diese Reinigung kann entweder sofort gestartet oder für einen späteren Zeitpunkt geplant werden. Über den Reinigungsplan lässt sich beispielsweise festlegen, dass jeden Abend ein bestimmter Bereich in der Küche gesäubert wird. Zonen können flexibel hinzugefügt oder entfernt werden.

Anzahl Etagen

Der Dreame L10s Ultra speichert bis zu vier Karten für verschiedene Stockwerke, sodass keine vorhandene Karte überschrieben wird. Vor dem Start muss die gewünschte Etage in der App gewählt werden, da der Roboter nicht selbstständig erkennt, auf welchem Stockwerk er sich befindet. Die große Basisstation, die sowohl für das automatische Entleeren als auch für die Reinigung der Wischmopps zuständig ist, lässt sich jedoch nur schwer zwischen verschiedenen Etagen bewegen, was die Nutzung der Wischfunktion auf mehreren Stockwerken deutlich einschränkt.

Der Dreame L20 kann ebenfalls bis zu vier Karten anlegen, sodass mehrere Etagen separat gespeichert werden können, ohne dass eine Karte verloren geht.

Saugstufen

Sowohl der L10s Ultra als auch der L20 ermöglichen die Auswahl aus vier unterschiedlichen Saugstufen. Damit kann die Saugleistung flexibel auf den Grad der Verschmutzung und den jeweiligen Bodenbelag abgestimmt werden. Für Teppiche lässt sich beispielsweise eine stärkere Saugkraft einstellen, während auf Hartböden eine geringere Stufe genügt. Zusätzlich kann durch die Anpassung der Saugstufe der Akkuverbrauch optimiert werden.

Sprachsteuerung

Der Saugroboter kann mit Alexa, Google Assistant und Siri gesteuert werden. Eine Steuerung über Bixby oder einen eigenen Sprachassistenten ist nicht möglich.

Das gleiche gilt auch für das andere Modell.

Verbindungsart

2,4 GHz-/5 GHz WLAN

2,4 GHz WLAN

Dreame L10s Ultra lässt sich problemlos mit einem Misch-WLAN verbinden, das sowohl 2,4 GHz als auch 5 GHz unterstützt. Es ist nicht notwendig, das 5 GHz Netzwerk separat auszuschalten, um den Roboter zu koppeln.

Dreame L20 kann ausschließlich mit einem 2,4 GHz WLAN verbunden werden. Dieses Frequenzband hat eine größere Reichweite, ist aber empfindlicher gegenüber Störungen durch andere Geräte. Es ist wichtig, dass der Router ein separates 2,4 GHz Netzwerk bereitstellt, da der Roboter keine Misch-Netzwerke oder 5 GHz Verbindungen akzeptiert. Bei einem kombinierten Netzwerk muss die 5 GHz Option deaktiviert werden, damit die Verbindung funktioniert.

Technologie & Navigation

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Kartierungsfläche pro Ladung (qm)

Mit einer Akkuladung schafft der L10s Ultra etwa 150 Quadratmeter am Stück. Während der Kartierung empfiehlt es sich, die niedrigste Saugstufe zu nutzen, um Energie zu sparen.

Die Schnellkartierungsfunktion ist ein großer Vorteil, da sie die Kartenerstellung deutlich beschleunigt und nicht jeder Bereich einzeln abgefahren werden muss.

Der L20 erreicht mit einer Akkuladung eine Fläche von rund 130 Quadratmetern. Auch hier sollte beim Kartieren die minimale Saugstufe gewählt werden, um den Akku zu schonen.

Ebenso bietet der L20 eine Schnellkartierungsfunktion, die den Vorgang effizienter gestaltet und ein vollständiges Abfahren aller Räume überflüssig macht.

Orientierungs-Technologie

Sowohl L10s Ultra als auch L20 nutzen zur Navigation einen LiDAR-Laserturm, was ihnen eine besonders präzise und effiziente Orientierung ermöglicht. Damit können sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen oder im Dunkeln problemlos reinigen. Ein Nachteil dieser Technik ist die etwas höhere Bauweise.

Beide Modelle können bei großen Glas- oder Spiegelflächen gelegentlich Schwierigkeiten bekommen, da der Laserstrahl durch Spiegelungen fehlgeleitet werden kann.

Technologie Hinderniserkennung

Kamera + Kreuzlaser

Kamera + Kreuzlaser

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 werden Hindernisse durch den Einsatz mehrerer Technologien erkannt. Die Kombination dieser verschiedenen Verfahren sorgt dafür, dass auch kleinere Objekte ab etwa 10 cm Größe häufiger identifiziert werden.

Beide Modelle nutzen eine KI, die bereits bekannte Hindernisse besser erkennen kann. Hierfür werden die erfassten Objekte mit einer bestehenden Datenbank abgeglichen, um die Erkennung zu verbessern.

Möchtest du den Roboter auch nachts oder in dunklen Räumen mit weniger Licht saugen lassen?

Reinigung & Pflege

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Automatische Absaugstation

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 gehört eine automatische Absaugstation zum Lieferumfang. Nach jedem Reinigungsvorgang wird der Staubbehälter des Roboters automatisch durch diese Station entleert, sodass kein manuelles Ausleeren mehr nötig ist. Beide Modelle verwenden dafür einen Beutel in der Absaugstation.

Trocknungsfunktion

Sowohl der L10s Ultra als auch der L20 verfügen über eine Basisstation mit integrierter Trocknungsfunktion. Dadurch werden die Wischaufsätze nach dem Reinigungsvorgang automatisch und über mehrere Stunden hinweg getrocknet. Das manuelle Abnehmen und Trocknen der Wischmopps nach jeder Nutzung entfällt somit bei beiden Modellen.

Waschstation

Nach jedem abgeschlossenen Wischvorgang wird der Wischaufsatz automatisch in der Basisstation mit sauberem Wasser gereinigt. Dennoch empfiehlt es sich, den Aufsatz gelegentlich abzunehmen und per Hand gründlich auszuwaschen.

Filter waschbar

Beim Dreame L10s Ultra gibt es keine gesicherten Informationen darüber, ob der Filter mit Wasser gereinigt werden darf. Daher empfiehlt es sich, den Filter lediglich auszuklopfen, um die Saugleistung und Filterfunktion zu bewahren.

Der Dreame L20 bietet die Möglichkeit, den Filter unkompliziert unter Wasser auszuspülen. Diese Reinigung sollte regelmäßig erfolgen, um eine dauerhaft gute Reinigungsleistung sicherzustellen.

Wischfunktionen

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Wischmethode

Rotierend

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 drehen sich die Wischpads kontinuierlich während des Betriebs, was eine gründlichere Entfernung von Schmutz ermöglicht. Obwohl dieses Verfahren nicht an die Reinigung von Hand heranreicht, stellt es derzeit die beste verfügbare Wischtechnik unter Saugrobotern dar.

Anhebung Wischaufsatz (mm)

Beim Dreame L10s Ultra lässt sich der Wischaufsatz um bis zu 7 mm anheben. Dadurch kann das Gerät niedrige Teppiche und Läufer überwinden, ohne diese stark zu durchnässen. Das gleichzeitige Saugen und Wischen ist dadurch möglich, allerdings besteht bei sehr hellen oder höheren Teppichen die Gefahr, dass sie feucht oder sogar verschmutzt werden, da der Wischaufsatz den Teppich meist dennoch leicht berührt.

Der Dreame L20 hebt den Wischaufsatz sogar um bis zu 10,5 mm an. Dadurch können niedrige Teppiche beim Saugen besser vor Feuchtigkeit geschützt werden. Auch hier ist ein kombiniertes Saugen und Wischen in einem Arbeitsgang möglich. Bei sehr hellen oder hohen Teppichen sollte man vorsichtig sein, da diese ebenfalls feucht oder bei schmutzigem Wischpad verschmutzt werden können, da der Aufsatz den Teppich in der Regel trotzdem etwas berührt.

Schwenkbarer Wischmopp

Beim L10s Ultra fehlt ein schwenkbarer Wischmopp, wodurch entlang von Wänden und in Ecken stets ein etwa 5 cm breiter Bereich ungewischt bleibt. Ein Softwareupdate hat versucht, dieses Problem zu verbessern, indem der Mopp leicht zur Seite geneigt wird, jedoch bleibt das Ergebnis hinter der Effektivität eines voll schwenkbaren Systems zurück. Außerdem verlängert sich durch diese Anpassung die Reinigungsdauer deutlich.

Der L20 verfügt über einen schwenkbaren Wischmopp, der die Reichweite beim Wischen erhöht und es ermöglicht, Ecken, Tischbeine und andere schwer zugängliche Stellen besser zu reinigen. Dadurch wird eine gründlichere Reinigung erzielt, was besonders praktisch ist, wenn man eine vollständig automatische Reinigung ohne zusätzliches manuelles Nacharbeiten wünscht.

Teppichvermeidung

Anheben Wischaufsatz

Anheben/Entfernen

Der Dreame L10s Ultra hebt beim Erkennen von Teppichen den Wischaufsatz um 7 mm an, schaltet dabei die Wasserzufuhr sowie die Mopp-Rotation ab. Auf flachen Teppichen funktioniert dieses System meist sehr gut, allerdings können bei hochflorigen Teppichen die feuchten Mopps dennoch leicht den Teppich berühren. Es kommt außerdem gelegentlich vor, dass Teppiche vom Sensor nicht richtig erkannt werden, sodass der Roboter mitsamt Mopps auf den Teppich fährt.

Der Dreame L20 bietet zwei Möglichkeiten: Entweder hebt er den Wischaufsatz um 10,5 mm an oder kehrt zur Basis zurück, um die Mopps vollständig abzulegen, bevor er Teppiche überquert. Die automatische Kartierung erkennt und markiert Teppiche selbstständig; zusätzlich lassen sich No-Mop-Zonen manuell festlegen. Auch hier kann es vorkommen, dass die Teppicherkennung nicht immer zuverlässig ist, was jedoch durch laufende Software-Updates kontinuierlich verbessert wird.

Automatische Wassertankbefüllung

Beim Dreame L10s Ultra wird der Wassertank vor jedem Wischvorgang automatisch in der Station mit frischem Wasser befüllt, was die Nutzung im Alltag deutlich vereinfacht. Ein Nachfüllen von außen ist nicht möglich, da der Tank ausschließlich über die Station befüllt werden kann.

Auch beim Dreame L20 erfolgt die Wassertankbefüllung vollautomatisch über die Station, was manuelle Eingriffe auf ein Minimum reduziert. Der Tank des Roboters kann ebenfalls nicht extern nachgefüllt werden, sondern ausschließlich über die Station. Zusätzlich verfügt die Station über einen 4,5-Liter-Frischwassertank, der für längere Laufzeiten sorgt. Ein weiteres Merkmal ist die automatische Zugabe von Reinigungsmittel ins Frischwasser während des Befüllvorgangs.

Größe integrierter Wassertank (ml)

Der Wassertank beim L10s Ultra hat ein Fassungsvermögen von 80 ml, was eher gering ist. Allerdings kann der Roboter während des Putzvorgangs zur Waschstation zurückkehren, wo der Tank nachgefüllt und die Wischpads gereinigt werden.

Beim L20 ist das Tankvolumen ebenfalls auf 80 ml begrenzt, was ebenfalls als klein einzustufen ist. Auch hier sorgt die Möglichkeit, während der Reinigung automatisch Wasser nachzufüllen und die Pads zu säubern, für eine praktische Lösung dieses Nachteils.

Wassermenge einstellbar

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 lässt sich die Wasserabgabe in drei Stufen regulieren. Auf diese Weise kann die Wassermenge gezielt an unterschiedliche Bodenarten angepasst werden, etwa indem auf Parkett weniger und auf Fliesen mehr Wasser verwendet wird. Bei empfindlichen Böden empfiehlt es sich, zu prüfen, ob bereits die niedrigste Stufe ausreichend schonend ist.

Basisdaten

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Bauhöhe (cm)

Dreame L10s Ultra hat eine Bauhöhe von 9,7 cm und bewegt sich damit im mittleren Bereich. Möbel, die mindestens 10,1 cm Abstand zum Boden bieten, können problemlos unterfahren werden, während sehr niedrige Möbel nicht zugänglich sind.

Dreame L20 misst 10,4 cm in der Höhe und ist daher für besonders niedrige Möbel ungeeignet. Es wird empfohlen, zusätzlich einen Sicherheitsabstand von mindestens 0,3 cm einzuplanen, um ein Festfahren zu vermeiden.

Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)

Dreame L10s Ultra erreicht auf der niedrigsten Leistungsstufe eine maximale Betriebsdauer von etwa 210 Minuten, was deutlich über dem Durchschnittswert von rund 120 Minuten liegt. Die tatsächliche Nutzungszeit variiert je nach Saugstufe, Bodenbeschaffenheit und der Menge an Hindernissen im Raum.

Dreame L20 bietet mit bis zu 260 Minuten Laufzeit auf der geringsten Leistungsstufe eine noch längere Akkulaufzeit und gehört damit zu den besonders ausdauernden Modellen. Auch hier beeinflussen Saugkraft, Bodenart und Hindernisse die effektive Laufzeit.

Schwenkbarer Seitenarm

Sowohl der L10s Ultra als auch der L20 verfügen nicht über einen schwenkbaren Seitenarm. Dadurch gelingt es beiden Geräten nur eingeschränkt, Schmutz in Ecken und an Kanten aufzunehmen. Um diese Bereiche wirklich sauber zu halten, ist gelegentliches manuelles Nacharbeiten notwendig.

Akku (mAh)

Der Dreame L10s Ultra verfügt über einen Akku mit 5.200 mAh, was einem soliden Durchschnittswert entspricht. Die meisten Modelle auf dem Markt bewegen sich in einer ähnlichen Größenordnung.

Beim Dreame L20 ist der Akku mit 6.400 mAh deutlich größer dimensioniert und übertrifft damit den branchenüblichen Durchschnitt.

Durchmesser (cm)

Beide Modelle besitzen mit 35 cm Durchmesser die übliche Größe für Saugroboter. In sehr schmalen Bereichen bewegen sie sich dadurch unter Umständen etwas langsamer, decken dafür aber pro Fahrt eine größere Fläche ab, was die Reinigung insgesamt beschleunigt.

Größe integrierter Staubbehälter (ml)

Dreame L10s Ultra bietet mit seinem Staubbehältervolumen von etwa 350 ml genügend Kapazität, um Flächen bis zu 100 qm ohne Unterbrechung zu reinigen.

Beim Dreame L20 beträgt das Fassungsvermögen des Staubbehälters rund 300 ml. Diese Größe reicht bei regelmäßiger Nutzung und normaler Verschmutzung für eine Fläche von bis zu 80 qm, ohne dass der Behälter zwischendurch geleert werden muss.

Max. Saugleistung (Pa)

Der L10s Ultra erreicht auf seiner höchsten Stufe eine maximale Saugleistung von 5.300 Pascal. Wie effektiv diese Kraft tatsächlich im Alltag ist, hängt jedoch zusätzlich von Faktoren wie Bauform und Saugmechanismus ab.

Der L20 bietet eine deutlich höhere maximale Saugleistung von 7.000 Pascal, was ihn in diesem Punkt klar vom L10s Ultra abhebt. Auch hier gilt, dass die tatsächliche Reinigungsleistung nicht allein anhand dieses Werts beurteilt werden kann, da weitere technische Details wie Konstruktion und Saugsystem eine Rolle spielen.

Saugart

Gummiwalze

Die Gummiwalze eignet sich besonders gut für Hartböden und das Aufnehmen von Tierhaaren. Auch längere Haare lassen sich leichter entfernen, da sie sich nicht so leicht in der Walze verfangen wie bei herkömmlichen Bürsten. Auf Teppichen arbeitet sie weniger effizient, da der Schmutz nicht so gründlich aus den Fasern gelöst wird. Dennoch bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die Saugleistung auf Teppichen insgesamt schlecht ist.

Wischen

Beide Saugroboter verfügen neben der Reinigungsfunktion für trockenen Schmutz auch über eine integrierte Wischfunktion.

Grundfunktionen

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Kletter-Funktion

Sowohl der L10s Ultra als auch der L20 können ohne Kletter-Funktion lediglich niedrige Hindernisse überwinden. Sobald es um höhere Türschwellen, dickere Teppiche oder ausgeprägte Übergangsleisten geht, stoßen beide Modelle schnell an ihre Grenzen.

Teppicherkennung

Sobald die Teppicherkennung beim Saugvorgang eingeschaltet ist, erkennt das Gerät Teppiche und erhöht automatisch die Saugleistung. So werden Teppiche gezielt mit mehr Power gereinigt, was die Akkulaufzeit insgesamt effizienter nutzt.

Beide Modelle verhalten sich in diesem Punkt identisch.

Abgrunderkennung

Beide Saugroboter sind mit Sensoren an der Unterseite ausgestattet, um Treppen und Absätze rechtzeitig zu erkennen, bevor sie darüber fahren. Ein absolut risikofreier Betrieb ist jedoch weder beim L10s Ultra noch beim L20 garantiert, da es in ungünstigen Situationen dennoch zu einem Absturz kommen kann.

App steuerbar

Beide Saugroboter werden über eine App gesteuert, in der sich Reinigungspläne anlegen und Sperrzonen festlegen lassen.

Die App ist für die Nutzung beider Modelle unerlässlich, da Einstellungen wie Saugstärke und Wischfunktionen ausschließlich dort vorgenommen werden können.

Bereichsabgrenzung

In der App

Sowohl beim L10s Ultra als auch beim L20 lässt sich über die App festlegen, welche Bereiche ausgespart werden sollen. Die Bereichsabgrenzung funktioniert bei beiden Modellen auf dieselbe Weise.

Front LED-Licht

Sowohl der L10s Ultra als auch der L20 verfügen über kein LED-Licht an der Vorderseite. Dadurch kann die Erkennung von Hindernissen in dunklen Bereichen eingeschränkt sein. Besonders kleine Gegenstände oder Kabel werden unter Möbeln oder in schlecht beleuchteten Ecken möglicherweise leichter übersehen.

Überwachungs-Kamera

Beide Modelle verfügen über eine Kamera an der Vorderseite, die nicht nur zur Hinderniserkennung, sondern auch zur Übertragung von Live-Bildern an das Smartphone genutzt werden kann. Dadurch ist es möglich, das Zuhause aus der Ferne zu überwachen und den Roboter per App zu steuern, sodass man virtuell durch die Räume navigieren kann.

Eine LED an der Front sorgt dafür, dass die Kamera selbst bei schlechten Lichtverhältnissen brauchbare Bilder liefert.

Datenblatt

Eigenschaft
Abgrunderkennung
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Absaugstation Beutellos
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein
Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)
Dreame L10s Ultra
210
Dreame L20
260
Akku (mAh)
Dreame L10s Ultra
5.200
Dreame L20
6.400
Anhebung Wischaufsatz (mm)
Dreame L10s Ultra
7
Dreame L20
10,5
Anzahl Etagen
Dreame L10s Ultra
4
Dreame L20
4
App steuerbar
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Automatische Absaugstation
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Automatische Wassertankbefüllung
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Bauhöhe (cm)
Dreame L10s Ultra
9,7
Dreame L20
10,4
Bereichsabgrenzung
Dreame L10s Ultra
In der App
Dreame L20
In der App
Breite Basisstation (cm)
Dreame L10s Ultra
34
Dreame L20
49,9
Durchmesser (cm)
Dreame L10s Ultra
35
Dreame L20
35
Farbe
Dreame L10s Ultra
Weiß
Dreame L20
Weiß
Filter waschbar
Dreame L10s Ultra
Unbekannt
Dreame L20
Ja
Fläche pro Ladung (qm)
Dreame L10s Ultra
150
Dreame L20
130
Front LED-Licht
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein
Gewicht (kg)
Dreame L10s Ultra
3,7
Dreame L20
4,3
Größe integrierter Staubbehälter (ml)
Dreame L10s Ultra
350
Dreame L20
300
Größe integrierter Wassertank (ml)
Dreame L10s Ultra
80
Dreame L20
80
Hauptbürste anhebbar
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein
Hinderniserkennung mit KI
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Höhe Basisstation (cm)
Dreame L10s Ultra
56,8
Dreame L20
60,65
Kartierungsmethode
Dreame L10s Ultra
Karten-Erstellung
Dreame L20
Karten-Erstellung
Kletter-Funktion
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein
Ladezeit (min)
Dreame L10s Ultra
350
Dreame L20
210
LiDAR-Turm einfahrbar
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein
Live Mapping
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Max. Hindernis-Höhe (cm)
Dreame L10s Ultra
2
Dreame L20
2
Max. Saugleistung (Pa)
Dreame L10s Ultra
5.300
Dreame L20
7.000
Mehr-Etagen-Kartierung
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Mit Laserturm
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
No-Mop-Zone
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Orientierungs-Technologie
Dreame L10s Ultra
LiDAR
Dreame L20
LiDAR
Raumreinigung
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Saugart
Dreame L10s Ultra
Gummiwalze
Dreame L20
Gummiwalze
Saugstufen
Dreame L10s Ultra
4
Dreame L20
4
Schnellkartierung
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Schnellladefunktion
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein
Schwenkbarer Seitenarm
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein
Schwenkbarer Wischmopp
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Ja
Sperrlinie (Virtual Wall)
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Sperrzone (No-Go-Zone)
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Sprachsteuerung
Dreame L10s Ultra

Alexa

Ja

Eigener

Nein

Google Assistant

Ja

Siri

Ja

Dreame L20

Alexa

Ja

Eigener

Nein

Google Assistant

Ja

Siri

Ja

Technologie Hinderniserkennung
Dreame L10s Ultra
Kamera + Kreuzlaser
Dreame L20
Kamera + Kreuzlaser
Teppicherkennung
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Teppichvermeidung
Dreame L10s Ultra
Anheben Wischaufsatz
Dreame L20
Anheben/Entfernen
Tiefe Basisstation (cm)
Dreame L10s Ultra
42,3
Dreame L20
49,9
Trocknungsfunktion
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Überwachungs-Kamera
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Verbindungsart
Dreame L10s Ultra
2,4 GHz-/5 GHz WLAN
Dreame L20
2,4 GHz WLAN
Waschstation
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Wassermenge einstellbar
Dreame L10s Ultra
3
Dreame L20
3
Wischen
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Wischmethode
Dreame L10s Ultra
Rotierend
Dreame L20
Rotierend
Zonen-Reinigung
Dreame L10s Ultra
Ja
Dreame L20
Ja
Zwei integrierte Tanks
Dreame L10s Ultra
Nein
Dreame L20
Nein

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