Welcher E-Book-Reader passt besser zu dir? • Vergleich und KI-Analyse
erstellt vom Bluepick-Team
Der schnelle Überblick
Was kann der Amazon Kindle (2024) besser?
Großes Ökosystem mit riesiger Buchauswahl: Der Zugang zum Amazon-Store bietet eine enorme Auswahl an E-Books sowie eine zuverlässige Cloud-Synchronisation. Über die Send-to-Kindle-Funktion lassen sich externe Inhalte bequem hinzufügen.
Deutlich schärferes Display: Mit 300 ppi gegenüber 212 ppi beim Verse wirken Texte und Grafiken spürbar schärfer und klarer – besonders bei kleinen Schriftgrößen ist der Unterschied sichtbar. Auch Kontrast und Schwarzwert fallen besser aus.
Bluetooth & Hörbücher: Dank integriertem Bluetooth lassen sich Hörbücher kabellos über Kopfhörer abspielen. Ein flexibler Wechsel zwischen Lesen und Zuhören ist so jederzeit möglich – eine Funktion, die der Verse komplett vermisst.
Vorlesefunktion (Text-to-Speech): Texte können automatisch vorgelesen werden
Doppelter interner Speicher: Mit 16 GB steht doppelt so viel Speicherplatz zur Verfügung wie beim Verse, was besonders für Nutzer mit großen Bibliotheken oder Hörbüchern von Vorteil ist.
Geringeres Gewicht: Mit 158 g ist er spürbar leichter als der Verse (182 g), was langes Lesen mit einer Hand angenehmer macht.
Fazit
Der Kindle (2024) eignet sich besonders für alle, die im Amazon-Ökosystem verwurzelt sind und Wert auf ein gestochen scharfes Display legen. Er ist ideal für alle, die neben dem Lesen auch gelegentlich Hörbücher genießen möchten und dabei ein leichtes, kompaktes Gerät bevorzugen.
Wer eine große Speicherkapazität schätzt, eine umfangreiche digitale Bibliothek verwalten oder unterwegs flexibel zwischen Lesen und Hören wechseln möchte, für den ist der Kindle (2024) eine gute Wahl.
Allerdings kann man seine Bücher nur über Amazon ausleihen oder muss sie am PC mit einer anderen Software (z.B Calibre) erst umwandeln und dann an den Kindle übertragen.
Preisvergleich
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Was kann der PocketBook Verse besser?
Offenes Ökosystem & Formatvielfalt: Unterstützt nahezu alle gängigen E-Book-Formate und ermöglicht den Bezug von Büchern aus unterschiedlichsten Quellen und Shops
Einfaches Sideloading per USB: Eigene E-Books lassen sich per Drag & Drop direkt übertragen, da das Gerät wie ein normaler USB-Speicher erkannt wird – ohne aufwändige Konvertierung.
Bibliotheksintegration (Onleihe): Vollständige Unterstützung der Onleihe dank Adobe-DRM und CARE-DRM – Bibliothekstitel lassen sich direkt auf dem Gerät ausleihen und lesen, ganz ohne Umweg über einen Computer. Der Kindle bietet diese Möglichkeit nicht.
Besserer Lesekomfort am Abend: Die SMARTlight-Funktion erlaubt eine individuell einstellbare Farbtemperatur (Warmlicht), die den Blaulichtanteil reduziert und das Lesen in den Abendstunden deutlich angenehmer und augenschonender macht.
Physische Blättertasten: Ermöglichen das Umblättern ohne Touchscreen-Berührung, was versehentliche Seitenwechsel verhindert und das Lesen komfortabler gestaltet.
Bessere PDF-Darstellung: Bietet eine Reflow-Funktion, die Text in PDFs dynamisch umbricht, sowie flexible Leseeinstellungen – ideal für häufige PDF-Nutzung.
Speichererweiterung per microSD: Der Speicher lässt sich durch eine microSD-Karte erweitern, was der Kindle nicht unterstützt.
Fazit
Der PocketBook Verse ist die ideale Wahl für alle, die regelmäßig Bücher über öffentliche Bibliotheken (Onleihe) ausleihen oder ihre E-Books im deutschen Buchhandel (Thalia, Hugendubel) kaufen und keine Bücher von Amazon nutzen.
Besonders geeignet ist er für alle, die abends oder nachts lesen und von einstellbarem Warmlicht profitieren, sowie für alle, die PDFs komfortabel lesen oder ihren Speicher flexibel erweitern möchten.
Wer Wert auf Offenheit, Flexibilität und komfortables Lesen mit physischen Blättertasten legt, kann zum PocketBook greifen.
Preisvergleich
KI-Analyse
Akkulaufzeit
Der Kindle (2024) hält bei moderater Nutzung problemlos mehrere Wochen durch, ohne aufgeladen werden zu müssen. Wer täglich mehrere Stunden liest, muss allerdings mit einer deutlich kürzeren Laufzeit rechnen – etwa eine Woche.
Besonders bei eingeschalteter Beleuchtung und häufigem Seitenwechsel fällt der Akkuverbrauch stärker aus als man erwarten würde. Hinzu kommt, dass es nach einigen Monaten zu nachlassender Akkuleistung kommen kann, sodass sich das Gerät schneller entlädt als zu Beginn.
Insgesamt bewegt sich die Laufzeit auf einem soliden, aber nicht außergewöhnlichen Niveau. Gelegenheitsleser werden damit gut bedient, Vielleser sollten das Ladekabel jedoch öfter zur Hand nehmen.
Der PocketBook Verse zeigt sich in puncto Ausdauer von seiner besten Seite. Selbst bei täglichem Einsatz mit eingeschalteter Beleuchtung reicht eine Akkuladung für mehrere Wochen.
Mit aktiver Hintergrundbeleuchtung und ein bis zwei Stunden Lesen pro Tag steigt der Verbrauch naturgemäß an. Schaltet man Beleuchtung und WLAN jedoch aus, liegt der tägliche Verbrauch bei lediglich rund zwei Prozent – ideal für lange Reisen ohne Zugang zu einer Steckdose.
Bemerkenswert ist dabei, dass die Akkukapazität von 1500 mAh vergleichsweise kompakt ausfällt, die Effizienz aber deutlich über den Erwartungen liegt.
Mögliche Alternativen
Bibliotheksintegration über Onleihe
Der Amazon Kindle unterstützt die Onleihe nicht. Da das Gerät ausschließlich mit dem proprietären Amazon-Format arbeitet und keine Kompatibilität mit gängigen DRM-Systemen bietet, lassen sich über Bibliotheken ausgeliehene E-Books weder öffnen noch lesen.
Der PocketBook Verse hingegen bietet eine vollständige Integration der Onleihe. Bibliothekstitel lassen sich direkt auf dem Gerät ausleihen und sofort lesen, ganz ohne Umweg über einen Computer.
Möglich wird das durch die Unterstützung sowohl des klassischen Adobe-DRM als auch des moderneren CARE-DRM, womit nahezu alle Bibliotheksinhalte problemlos zugänglich sind. Für alle, die regelmäßig Bücher über öffentliche Bibliotheken beziehen, ist der Verse damit klar im Vorteil.
Mögliche Alternativen
Displayqualität
Der Amazon Kindle (2024) punktet mit einem 6-Zoll-E-Ink-Display, das eine Auflösung von 300 ppi bietet und damit Texte sowie Grafiken außerordentlich scharf und klar wiedergibt.
Die Beleuchtung verteilt sich gleichmäßig über den gesamten Bildschirm, ohne unerwünschte Helligkeitsunterschiede oder Schattenbildung – auch bei sehr niedrig eingestellter Helligkeit. Mit einer maximalen Helligkeit von 94 Nits bleibt der Bildschirm selbst bei direktem Sonnenlicht gut lesbar, und die matte Oberfläche hält störende Reflexionen zuverlässig in Schach.
Das verbaute Carta 1300 Panel sorgt für einen spürbar verbesserten Kontrast gegenüber älteren Generationen, sodass schwarze Schrift klar und deutlich vom hellen Hintergrund absticht. Seitenwechsel verlaufen flüssig, und Ghosting-Effekte fallen kaum ins Gewicht. Insgesamt kommt das Leseerlebnis dem eines deutlich teureren Paperwhite sehr nahe.
Der PocketBook Verse setzt ebenfalls auf ein E-Ink-Carta-Display und zeigt sich vor allem im Außeneinsatz von seiner starken Seite: Spiegelungen sind selbst bei intensivem Sonnenlicht kaum wahrnehmbar.
Die SMARTlight-Beleuchtung erlaubt eine flexible Steuerung von Helligkeit und Farbtemperatur, was das Lesen bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen erleichtert. Allerdings neigt die Grundfarbtemperatur ins Kühle, was abendliches Lesen weniger angenehm machen kann.
Mit einer Auflösung von 212 ppi bleibt die Schärfe hinter dem Kindle zurück. Für viele Nutzer ist die Darstellung im normalen Lesefluss durchaus akzeptabel, doch wer genauer hinschaut, wird den Unterschied zu einem 300-ppi-Display bemerken. Auch Kontrast und Schwarzwert fallen etwas schwächer aus, was die Gesamtbildqualität leicht einschränkt.
Mögliche Alternativen
Lesekomfort
Der Amazon Kindle (2024) punktet im Alltag mit einem sehr natürlichen und angenehmen Lesefluss. Mit einem Gewicht von nur 158 Gramm und einer 6-Zoll-Anzeige lässt er sich über lange Zeit ermüdungsfrei halten.
Die Reaktionszeiten des Geräts sind bemerkenswert kurz: Das Umblättern gelingt in etwa einer halben Sekunde, das Aufrufen eines Buches dauert rund 1,3 Sekunden. Der Touchscreen arbeitet dabei präzise und zuverlässig.
Gleichmäßige Ausleuchtung und eine scharfe Textdarstellung sorgen unter verschiedensten Lichtverhältnissen für ein angenehmes Leseerlebnis. Besonders positiv fällt die unkomplizierte Bedienlogik auf, die schnellen Zugriff auf Schrifteinstellungen und Lesezeichen ermöglicht.
Auf der Negativseite wird die glatte, rutschige Kunststoffrückseite von manchen Nutzern bemängelt, ebenso wie die ungünstige Platzierung des Ein-/Ausschalters an der Unterseite. Wer von einem Paperwhite umsteigt, vermisst zudem die Möglichkeit, die Farbtemperatur der Beleuchtung anzupassen.
Das PocketBook Verse bietet ebenfalls sehr guten Lesekomfort im täglichen Einsatz. Mit 182 Gramm liegt es etwas schwerer in der Hand als der Kindle, ermöglicht aber dennoch problemloses einhändiges Lesen über längere Zeiträume.
Ein besonderes Merkmal sind die physischen Blättertasten am unteren Rand des Geräts, die einen guten Druckpunkt besitzen und eine ergonomische Bedienung ermöglichen – ergänzend zum präzisen Touchscreen.
Die Lesesoftware bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, darunter Pinch-Zoom zur intuitiven Schriftgrößenänderung sowie rund 50 vorinstallierte Schriftarten. Funktionen wie Markierungen und Wörterbuch-Abfragen arbeiten zuverlässig, und konfigurierbare Gesten sowie Tastenbelegungen erhöhen den Bedienkomfort zusätzlich.
Kleinere Schwächen zeigen sich in einer anfangs gewöhnungsbedürftigen Menüführung sowie leichten Verzögerungen beim Durchsuchen der Bibliothek. Der eigentliche Lesefluss wird davon jedoch nicht beeinträchtigt, da das Weiterblättern flüssig und ohne spürbare Verzögerung funktioniert.
Mögliche Alternativen
Lesekomfort bei Dunkelheit
Der Kindle (2024) bietet beim Lesen im Dunkeln solide, aber eingeschränkte Möglichkeiten. Die Helligkeit lässt sich in 25 Stufen manuell regulieren, wobei das Display auch auf niedrigen Stufen sehr gleichmäßig ausgeleuchtet wird.
Ein spürbarer Nachteil ist das Fehlen einer einstellbaren Farbtemperatur. Wer abends auf wärmeres, augenschonenderes Licht angewiesen ist, findet hier keine entsprechende Option – der Kindle bleibt durchgehend bei einem kühlen Weißton.
Positiv hervorzuheben ist der vorhandene Dark Mode, der weiße Schrift auf schwarzem Hintergrund darstellt und von vielen Nutzern gerade beim nächtlichen Lesen als angenehm empfunden wird. Die Displayqualität ist dabei ausgezeichnet. Weder eine sensorbasierte noch eine zeitplangesteuerte automatische Helligkeitsanpassung steht zur Verfügung.
Das PocketBook Verse punktet beim abendlichen Lesen vor allem durch seine einstellbare Farbtemperatur. Die SMARTlight-Funktion erlaubt es, sowohl Helligkeit als auch Warmton gezielt anzupassen, was das Gerät flexibel für verschiedene Lichtsituationen macht.
Auch der Verse verfügt über einen Dark Mode, der das Lesen im Dunkeln zusätzlich erleichtert und die Augen schont. Allerdings weist die Beleuchtung im Auslieferungszustand einen Blauanteil auf, der beim Lesen kurz vor dem Schlafengehen störend sein kann.
Wie beim Kindle fehlt auch hier eine automatische Lichtsteuerung – weder per Sensor noch per Zeitplan. Alle Anpassungen müssen manuell vorgenommen werden.
Mögliche Alternativen
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PDF-Darstellung
Beide Geräte haben ein 6-Zoll-Display, was bei komplexeren PDF-Layouts gelegentliches Zoomen und Scrollen erforderlich macht. Die Darstellung bleibt dabei jeweils scharf, und für einfache, textbasierte Dokumente sind beide durchaus geeignet.
Bei grafiklastigen oder mehrspaltigen Inhalten stößt der Kindle jedoch stärker an seine Grenzen – selbst mit Zoom lassen sich Details nicht immer komfortabel erfassen. Insgesamt ist er eher für den gelegentlichen PDF-Einsatz gedacht.
Der Verse bietet hingegen einige zusätzliche Funktionen, die den Umgang mit PDFs angenehmer gestalten. Besonders hervorzuheben ist die Reflow-Funktion, die den Text dynamisch neu umbricht und vor allem bei älteren Dokumenten das Lesen deutlich erleichtert.
Darüber hinaus erlaubt der Verse eine flexible Anpassung der Tastenbelegung speziell für PDFs sowie verschiedene Leseeinstellungen, was mehr Komfort als bei vielen anderen E-Readern bietet. Für häufige Arbeit mit anspruchsvollen Fachpublikationen wäre allerdings auch hier ein größeres Display von Vorteil.
Mögliche Alternativen
Verarbeitung & Defekte
Der Kindle (2024) präsentiert sich als solide und zuverlässig verarbeitetes Gerät. Die Hardware läuft stabil, und nennenswerte Abstürze oder Softwareprobleme bleiben aus.
Bei manchen Geräten fallen allerdings ungleichmäßige Spaltmaße zwischen Display und Gehäuserahmen auf, insbesondere entlang der Längskanten. Das glatte Kunststoffgehäuse wird von einigen Nutzern zudem als rutschig wahrgenommen.
Die Touch-Bedienung arbeitet in der Regel zuverlässig, jedoch berichten einzelne Nutzer von gelegentlichen Verzögerungen oder ungewollten Doppelumblätterungen am Displayrand. Die Akkulaufzeit hält erwartungsgemäß mehrere Wochen durch, wenngleich in Ausnahmefällen ein frühzeitiger Kapazitätsverlust beobachtet wurde.
Der PocketBook Verse überzeugt im Alltag ebenfalls durch eine solide Verarbeitung. Besonders das stabile Metallgehäuse und die angenehme Haptik werden von vielen Nutzern positiv hervorgehoben.
Die physischen Blättertasten sorgen jedoch für geteilte Meinungen: Während ihre Funktionalität geschätzt wird, kritisieren manche ein zu lockeres Spiel im Rahmen. Zudem gilt das Display als empfindlich, weshalb der Einsatz einer Schutzhülle empfohlen wird.
Auf der Softwareseite zeigt sich der Verse weniger stabil als der Kindle – es kommt vereinzelt zu Abstürzen, träger Reaktion oder Schwierigkeiten beim Einlesen der Bibliothek.
Mögliche Alternativen
Preisvergleich
Amazon Kindle (2024)
| Angebot | Preis | Anbieter | Link |
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Variante ändern
PocketBook Verse
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Variante ändern
Display & Technologie
Ökosystem
Der Kindle ist stark in das eigene Ökosystem eingebunden, was eine bequeme Nutzung des Kindle Stores und eine zuverlässige Cloud-Synchronisation ermöglicht. Das Angebot an verfügbaren Büchern ist sehr groß. Zusätzlich lassen sich Bücher aus externen Quellen über die Send-to-Kindle-Funktion oder per USB auf das Gerät bringen, wobei diese Dateien meist automatisch in das Kindle-Format konvertiert werden, was in der Regel reibungslos funktioniert.
Das PocketBook zeichnet sich durch ein sehr offenes System aus, das eine besonders breite Unterstützung für verschiedene E-Book-Formate bietet. Nutzer können E-Books aus unterschiedlichsten Quellen und Shops beziehen und nahezu alle geläufigen Formate problemlos lesen. Das Übertragen eigener Dateien gestaltet sich einfach und flexibel, wobei die Cloud-Anbindung nicht an einen bestimmten Anbieter gebunden ist. E-Books von Amazon können jedoch weder übertragen noch auf dem Gerät geöffnet werden.
Bildschirmdiagonale (Zoll)
Beide Geräte verfügen über einen 6-Zoll-Bildschirm, wodurch sie besonders handlich sind und leicht in kleinere Taschen passen. Das niedrige Gewicht sorgt dafür, dass auch längere Lesesitzungen angenehm bleiben. Dank ihrer kompakten Bauweise eignen sie sich hervorragend für unterwegs, den täglichen Arbeitsweg oder das entspannte Lesen zu Hause.
Farbdisplay
Sowohl der Kindle als auch das Verse setzen auf ein Schwarz-Weiß-Display, das eine sehr hohe Textschärfe und deutlichen Kontrast ermöglicht. Beide Modelle eignen sich daher besonders gut für das Lesen von Romanen, Sachbüchern und anderen textbasierten Werken.
Die Bildschirme sind energieeffizient und sorgen für eine klare Darstellung. Eine Farbdarstellung von Covern, Comics oder illustrierten Inhalten ist bei beiden Geräten jedoch nicht möglich.
Gerätetyp
Beide Geräte bieten eine auf das Lesen fokussierte Nutzererfahrung. Die Software ist bei beiden Modellen speziell darauf ausgelegt, übersichtlich zu bleiben und störende Elemente zu vermeiden.
Durch den geringen Energieverbrauch ermöglichen beide E-Book-Reader eine lange Akkulaufzeit, sodass sie auch bei längeren Lesesessions nicht häufig aufgeladen werden müssen.
Bauform
Das symmetrische Design sorgt dafür, dass sich der Reader in beiden Händen gleichermaßen angenehm und vertraut anfühlt. Dadurch ist ein flexibles und ausbalanciertes Halten beim Lesen möglich.
Displayauflösung (ppi)
Der Kindle verfügt über ein Display mit 300 ppi, was für eine hohe Auflösung sorgt. Dadurch wirkt der Text auch bei kleiner Schrift gestochen scharf und feine Details bleiben sichtbar. Das Lesegefühl erinnert an Papier, und auch Illustrationen werden deutlich abgebildet.
Beim Verse beträgt die Displayauflösung 212 ppi, was zu einer insgesamt guten Lesbarkeit führt. Allerdings wirken Buchstaben bei sehr kleinen Schriftgrößen weniger glatt.
Displaytechnologie
Sowohl der Kindle (2024) als auch der Verse setzen auf ein E Ink Carta Schwarz-Weiß-Display, das speziell auf gute Lesbarkeit und hohe Textschärfe ausgelegt ist.
Beide bieten ausschließlich eine Schwarz-Weiß-Darstellung, wodurch Texte besonders kontrastreich und klar dargestellt werden.
Maximale Helligkeit (Nits)
Der Kindle bietet mit einer Spitzenhelligkeit von 94 Nits eine gute Ausleuchtung, die für die Nutzung in Innenräumen in der Regel ausreicht. Bei starken Lichtquellen oder direkter Sonneneinstrahlung kann es jedoch zu einer Reduzierung von Kontrast und Lesbarkeit kommen.
Beim Verse liegen keine Angaben zur maximalen Display-Helligkeit vor.
Lese-Komfort
Dark Mode / Invertierte Farben
Sowohl der Kindle als auch der Verse bieten einen Dark Mode, der das Lesen in dunkler Umgebung angenehmer macht. Dabei wird heller Text auf dunklem Hintergrund angezeigt, was die Augen schont und besonders bei längeren Lesesitzungen in der Nacht für mehr Komfort sorgt.
Lichtsteuerung mit Sensor
Sowohl beim Kindle als auch beim Verse muss die Displayhelligkeit von Hand reguliert werden. Die Beleuchtung passt sich nicht automatisch an unterschiedliche Lichtverhältnisse an, sodass sie stets gleich bleibt, auch wenn sich die Umgebungshelligkeit verändert. Das kann in Situationen mit wechselndem Licht als umständlich empfunden werden.
Lichtsteuerung nach Zeitplan
Sowohl beim Kindle als auch beim Verse gibt es keine automatische Anpassung der Helligkeit oder Farbtemperatur. Beide Geräte erfordern, dass du diese Einstellungen manuell vornimmst, da eine zeitbasierte Steuerung des Lichts nicht vorhanden ist.
Warmlicht / Farbtemperatur einstellbar
Beim Kindle fehlt die Möglichkeit, die Farbtemperatur anzupassen. Dadurch bleibt der Blaulichtanteil beim Lesen im Dunkeln hoch, was das Leseerlebnis weniger komfortabel macht. Nutzer, die abends oder nachts lesen, können nicht auf eine wärmere, augenschonende Beleuchtung umschalten, die das Einschlafen erleichtern könnte.
Der Verse bietet eine individuell einstellbare Farbtemperatur. Das reduziert den Blaulichtanteil und sorgt in dunkler Umgebung für ein angenehmeres, entspannteres Lesegefühl. Besonders in den Abendstunden profitieren die Augen vom wärmeren Licht, sodass der Schlaf weniger gestört wird.
Möchtest du einen E-Reader mit Farbdisplay?
Zusatzfunktionen: Software
Hörbuch-Wiedergabe
Mit dem Kindle hast du die Möglichkeit, nicht nur E-Books zu lesen, sondern auch Hörbücher abzuspielen. Das erlaubt einen flexiblen Wechsel zwischen Lesen und Zuhören, was vor allem unterwegs oder zur Entlastung der Augen praktisch ist. Die Hörbuch-Auswahl richtet sich dabei nach dem jeweiligen Angebot im Amazon-Ökosystem.
Beim Verse fehlt die Option, Hörbücher abzuspielen. Hier bist du auf das reine Lesen von E-Books beschränkt und kannst nicht zwischen unterschiedlichen Medienformen wechseln.
Vorlesefunktion / Text-to-Speech
Der Kindle bietet eine integrierte Vorlesefunktion, mit der Texte automatisch durch eine synthetische Stimme wiedergegeben werden. Dies ermöglicht es, Bücher auch dann zu genießen, wenn man gerade keine Hand frei hat. Allerdings wirkt die Stimme deutlich künstlicher als bei klassischen Hörbüchern.
Beim Verse fehlt eine solche Text-to-Speech-Möglichkeit vollständig. Nutzer müssen hier alle Inhalte selbst lesen, da eine automatische Sprachausgabe nicht zur Verfügung steht.
Werbefrei
Beim Kindle (2024) kannst du zwischen einer Version mit und einer ohne Werbung wählen. Entscheidest du dich für die werbefreie Variante, wirst du beim Einschalten nicht durch Anzeigen unterbrochen und gelangst direkt zum Lesen. Die günstigere Werbeversion zeigt hingegen auf dem Sperr- und Startbildschirm Anzeigen, die vor dem Start der Lektüre entfernt werden müssen. Während des Lesens selbst erscheinen jedoch keine Werbeeinblendungen.
Beim PocketBook Verse gibt es keine Werbeanzeigen, weder auf dem Startbildschirm noch im Ruhemodus. Dadurch ist ein unmittelbarer Start ins Buch möglich, ohne dass Werbung ausgeblendet werden muss.
Anschlüsse & Übertragung
Übertragung/Sideloading über USB
Um eigene E-Books auf den Kindle zu übertragen, ist es notwendig, die Dateien zunächst mithilfe einer externen Software wie Calibre in das spezielle Amazon-Format zu konvertieren. Erst nach dieser Umwandlung lassen sich die Bücher per USB auf das Gerät spielen, was den Prozess insgesamt aufwändiger macht.
Beim Verse erfolgt die Übertragung eigener E-Books und Dokumente per USB-Kabel direkt und unkompliziert. Dateien können einfach per Drag & Drop verschoben werden, da der Reader wie ein normaler USB-Speicher erkannt wird, was die Handhabung deutlich erleichtert.
Bluetooth
Mit dem Kindle ist es möglich, dank integriertem Bluetooth, Hörbücher und andere Audioinhalte kabellos über Kopfhörer oder Lautsprecher zu genießen. So lässt sich unkompliziert zwischen Lesen und Hören wechseln, ohne ein weiteres Gerät zu benötigen.
Beim PocketBook Verse fehlt die Bluetooth-Funktion, sodass keine drahtlose Übertragung von Audioinhalten möglich ist. Der Reader bietet ausschließlich die Lesefunktion und unterstützt kein flexibles Wechseln zwischen Lesen und Hören.
Kabelloses Laden
Sowohl beim Kindle als auch beim Verse ist kein kabelloses Laden möglich, weshalb jedes Mal ein Kabel verwendet werden muss. Das kann auf Ablageflächen wie dem Nachttisch als unpraktisch empfunden werden. In beiden Fällen ist es notwendig, beim Anschließen darauf zu achten, dass der Stecker korrekt sitzt.
USB-Anschlusstyp
Sowohl der Kindle als auch das PocketBook verfügen über einen USB-C-Anschluss, der das Aufladen durch seine beidseitige Steckerführung deutlich vereinfacht. Die robustere Bauweise der Buchse trägt dazu bei, dass sie den täglichen Beanspruchungen besser standhält.
Durch den USB-C-Anschluss ist ein schnelleres Laden möglich, und das gleiche Kabel lässt sich auch für andere Geräte verwenden.
Zusatzfunktionen: Hardware
Stifteingabe (Stylus)
Sowohl der Kindle als auch der PocketBook Verse sind rein auf das Lesen ausgelegt und bieten keine Unterstützung für Stifteingaben. Handschriftliche Notizen, Zeichnungen oder Markierungen lassen sich auf beiden Geräten nicht anfertigen, wodurch sich die Nutzung auf das Lesen von E-Books beschränkt.
Wasserdichtigkeit
Sowohl Kindle als auch Verse verfügen über keinen Wasserschutz. Daher ist bei beiden Geräten besondere Vorsicht geboten, wenn sie in der Nähe von Wasser verwendet werden. Bereits geringe Mengen an Flüssigkeit können Schäden verursachen, weshalb sie von Badewannen, Pools oder anderen Wasserquellen ferngehalten werden sollten.
Interner Speicher (GB)
Der Kindle verfügt über 16 GB internen Speicher, wodurch sich problemlos mehr als 10.000 E-Books sowie größere Dateien wie PDFs, Comics oder einige Hörbücher speichern lassen. Auch für Nutzer, die neben klassischen Büchern weitere Dateiformate nutzen, ist der Speicherumfang großzügig bemessen.
Der Verse besitzt 8 GB Speicher und ermöglicht damit die Ablage von über 5.000 E-Books. Für das reine Lesen von Büchern reicht diese Kapazität auch bei häufigem Gebrauch aus, sodass keine Speicherengpässe zu erwarten sind.
Lautsprecher
Beim Kindle fehlt ein eingebauter Lautsprecher, daher kannst du Hörbücher oder die Sprachausgabe nur mit Kopfhörern oder externen Lautsprechern nutzen. Eine spontane Wiedergabe direkt am Gerät ist somit nicht möglich.
Der Verse hat ebenfalls keinen Lautsprecher, geht aber noch weiter: Er bietet weder Unterstützung für Hörbücher noch eine Vorlesefunktion. Das Gerät ist damit rein auf das Lesen von Textinhalten ausgerichtet.
microSD
Der Kindle bietet keinen microSD-Kartenslot, weshalb Nutzer ausschließlich auf den fest verbauten internen Speicher angewiesen sind.
Beim Verse besteht die Möglichkeit, den Speicherplatz durch microSD-Karten zu erweitern. Dadurch lassen sich auch größere Mengen an Hörbüchern, PDFs oder Comics unkompliziert auslagern, ohne dass der interne Speicher schnell an seine Grenzen stößt.
Mit Blättertasten
Der Kindle verzichtet vollständig auf physische Blättertasten und setzt stattdessen ausschließlich auf die Bedienung über den Touchscreen. Dadurch wirkt das Gerät schlichter und ist insgesamt kompakter gestaltet, allerdings musst du zum Umblättern immer den Bildschirm berühren.
Beim Verse sind hingegen Blättertasten vorhanden, mit denen du Seiten vor- oder zurückblättern kannst, ohne das Display zu nutzen. Die Tasten bieten einen spürbaren Druckpunkt und verhindern so, dass Seiten versehentlich durch Berührungen des Bildschirms gewechselt werden.
Speziell für Kinder
Beide E-Book-Reader sind auf Erwachsene oder Jugendliche ausgelegt und bieten keine speziellen Funktionen für Kinder. Es gibt weder eine robuste Schutzhülle noch eine erweiterte Garantie gegen Alltagsunfälle, wodurch sie weniger gut gegen Stürze geschützt sind.
Eine Kindersicherung ist nicht vorinstalliert und spezielle Kinderbücher sind ebenfalls nicht enthalten.
Weitere Eigenschaften
Gewicht (g)
Der Kindle wiegt lediglich 158 g und ist dadurch besonders angenehm über längere Zeit hinweg mit nur einer Hand zu halten. Das macht ihn vor allem für entspanntes Lesen im Bett oder unterwegs sehr geeignet, da die Hand kaum ermüdet.
Der PocketBook Verse bringt 182 g auf die Waage und bleibt damit noch handlich genug für das einhändige Lesen. Allerdings wird die Hand bei längeren Sitzungen etwas stärker beansprucht als bei besonders leichten Geräten, was sich bemerkbar machen kann.
Datenblatt
| Eigenschaft | Amazon Kindle (2024) | PocketBook Verse | |
|---|---|---|---|
| Akkukapazität (mAh) | Unbekannt | 1.500 | Akkukapazität (mAh) Amazon Kindle (2024) Unbekannt PocketBook Verse 1.500 |
| Bauform | Symmetrisch | Symmetrisch | Bauform Amazon Kindle (2024) Symmetrisch PocketBook Verse Symmetrisch |
| Bildschirmdiagonale (Zoll) | 6 | 6 | Bildschirmdiagonale (Zoll) Amazon Kindle (2024) 6 PocketBook Verse 6 |
| Bluetooth | Ja | Nein | Bluetooth Amazon Kindle (2024) Ja PocketBook Verse Nein |
| Breite (mm) | 108,6 | 108 | Breite (mm) Amazon Kindle (2024) 108,6 PocketBook Verse 108 |
| Dark Mode / Invertierte Farben | Ja | Ja | Dark Mode / Invertierte Farben Amazon Kindle (2024) Ja PocketBook Verse Ja |
| Displayauflösung (ppi) | 300 | 212 | Displayauflösung (ppi) Amazon Kindle (2024) 300 PocketBook Verse 212 |
| Displaytechnologie | E Ink Carta 1300 | E Ink Carta 1200 | Displaytechnologie Amazon Kindle (2024) E Ink Carta 1300 PocketBook Verse E Ink Carta 1200 |
| Farbdisplay | Nein | Nein | Farbdisplay Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Gerätetyp | Reiner E-Reader | Reiner E-Reader | Gerätetyp Amazon Kindle (2024) Reiner E-Reader PocketBook Verse Reiner E-Reader |
| Gewicht (g) | 158 | 182 | Gewicht (g) Amazon Kindle (2024) 158 PocketBook Verse 182 |
| Hersteller | Amazon | PocketBook | Hersteller Amazon Kindle (2024) Amazon PocketBook Verse PocketBook |
| Höhe (mm) | 157,8 | 156 | Höhe (mm) Amazon Kindle (2024) 157,8 PocketBook Verse 156 |
| Hörbuch-Wiedergabe | Ja | Nein | Hörbuch-Wiedergabe Amazon Kindle (2024) Ja PocketBook Verse Nein |
| Interner Speicher (GB) | 16 | 8 | Interner Speicher (GB) Amazon Kindle (2024) 16 PocketBook Verse 8 |
| Kabelloses Laden | Nein | Nein | Kabelloses Laden Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Lautsprecher | Nein | Nein | Lautsprecher Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Lichtsteuerung mit Sensor | Nein | Nein | Lichtsteuerung mit Sensor Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Lichtsteuerung nach Zeitplan | Nein | Nein | Lichtsteuerung nach Zeitplan Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Maximale Helligkeit (Nits) | 94 | Unbekannt | Maximale Helligkeit (Nits) Amazon Kindle (2024) 94 PocketBook Verse Unbekannt |
| microSD | Nein | Ja | microSD Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Ja |
| Mit Blättertasten | Nein | Ja | Mit Blättertasten Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Ja |
| Speziell für Kinder | Nein | Nein | Speziell für Kinder Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Stifteingabe (Stylus) | Nein | Nein | Stifteingabe (Stylus) Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Tiefe (mm) | 8 | 7,6 | Tiefe (mm) Amazon Kindle (2024) 8 PocketBook Verse 7,6 |
| Übertragung/Sideloading über USB | Ja | Ja | Übertragung/Sideloading über USB Amazon Kindle (2024) Ja PocketBook Verse Ja |
| USB-Anschlusstyp | USB-C | USB-C | USB-Anschlusstyp Amazon Kindle (2024) USB-C PocketBook Verse USB-C |
| Vorlesefunktion / Text-to-Speech | Ja | Nein | Vorlesefunktion / Text-to-Speech Amazon Kindle (2024) Ja PocketBook Verse Nein |
| Warmlicht / Farbtemperatur einstellbar | Nein | Ja | Warmlicht / Farbtemperatur einstellbar Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Ja |
| Wasserdichtigkeit | Nein | Nein | Wasserdichtigkeit Amazon Kindle (2024) Nein PocketBook Verse Nein |
| Werbefrei | Grün - Mit Werbung Nein Grün - Ohne Werbung Ja Schwarz - Mit Werbung Nein Schwarz - Ohne Werbung Ja | Ja | Werbefrei Amazon Kindle (2024) Grün - Mit Werbung Nein Grün - Ohne Werbung Ja Schwarz - Mit Werbung Nein Schwarz - Ohne Werbung Ja PocketBook Verse Ja |
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