Welcher E-Book-Reader passt besser zu dir? • Vergleich und KI-Analyse
erstellt vom Bluepick-Team
Der schnelle Überblick
Was kann der Kobo Libra Colour besser?
Wasserdichtigkeit nach IPX8: Ideal für den Einsatz am Pool, See oder in der Badewanne – selbst längeres Untertauchen wird problemlos überstanden
Deutlich längere Akkulaufzeit: Mehrere Wochen Nutzung sind bei normalem Gebrauch möglich
Besserer Lesekomfort: Durchdachtes asymmetrisches Design mit texturierter Rückseite, verzögerungsfreie Bedienung und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für Schrift und Layout sorgen für ermüdungsfreies Lesen.
Bessere Displayqualität: Trotz ähnlicher Technologie überzeugt das Display mit höherem Kontrast und deutlich besserer Maximalhelligkeit (120 vs. 79 Nits), was besonders bei wechselnden Lichtverhältnissen von Vorteil ist.
Komfortableres Lesen bei Dunkelheit: Fein regulierbare Beleuchtung mit zeitgesteuerter Lichtanpassung ermöglicht entspanntes nächtliches Lesen
Automatische Lichtsteuerung nach Zeitplan: Die Beleuchtung passt sich automatisch der Tageszeit an und wechselt abends zu wärmerem Licht
Fazit
Der Kobo Libra Colour ist die ideale Wahl für alle, die ein unkompliziertes, robustes Lesegerät mit langer Akkulaufzeit suchen. Besonders für Vielleser, die ihr Gerät auch unterwegs oder in der Badewanne nutzen möchten, bietet die IPX8-Zertifizierung einen entscheidenden Vorteil.
Er eignet sich hervorragend für alle, die Wert auf komfortables, ablenkungsfreies Lesen legen und keine komplexen Android-Funktionen benötigen.
Auch mit dem Libra Colour können bei Bedarf Notizen gemacht werden (Stylus nicht im Lieferumfang dabei). Die Funktionen fallen aber insgesamt deutlich geringer aus.
Die bessere Displayqualität, längere Akkulaufzeit und durchdachte Beleuchtungssteuerung machen es zum perfekten Begleiter für entspannte Lesestunden – egal ob tagsüber am Strand oder abends im Bett.
Wer auf E-Books von Amazon komplett verzichten kann und kein Problem damit hat, für die Onleihe oder andere Bücher den Umweg über den PC zu gehen, der kann zum Kobo greifen.
Preisvergleich
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Was kann der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) besser?
Maximale Flexibilität durch Android: Vollständiger Zugang zum Google Play Store ermöglicht die parallele Nutzung aller E-Book-Apps und Cloud-Dienste – einschließlich Amazon Kindle
Komfortable Onleihe-Nutzung: Die offizielle Onleihe-App lässt sich direkt installieren, sodass Bibliotheksbücher ohne Umweg über den PC ausgeliehen und gelesen werden können.
Doppelter Speicherplatz: Mit 64 GB interner Speicher steht die doppelte Kapazität zur Verfügung – ideal für umfangreiche Mediensammlungen, große PDF-Archive und zahlreiche Apps.
Erweiterbarer Speicher: Der microSD-Kartenslot ermöglicht zusätzliche Speichererweiterung für noch größere Datenmengen.
Integrierter Lautsprecher: Hörbücher und Sprachausgabe können direkt über das Gerät abgespielt werden, ohne dass Kopfhörer oder externe Lautsprecher zwingend erforderlich sind.
Professionelle Notizfunktionen: Fortgeschrittene Features wie AI Smart Scribe für perfekte Linien, Einbindung von Bildern, Audio-Dateien und Hyperlinks in Notizen gehen weit über klassische Annotationen hinaus. (Stift nicht im Lieferumfang enthalten)
Bessere PDF-Bearbeitung: Reflow-Funktionen und leistungsfähige NeoReader-App ermöglichen komfortableres Arbeiten mit komplexen Dokumenten.
Vielseitiges E-Ink-Tablet: Die Android-Basis macht das Gerät zum multifunktionalen Werkzeug für Lesen, Notizen, PDF-Bearbeitung und App-Nutzung
Fazit
Der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) richtet sich an alle, die maximale Flexibilität und Vielseitigkeit schätzen. Wer verschiedene E-Book-Ökosysteme parallel nutzen, Bibliotheksbücher unkompliziert ausleihen und das Gerät auch für umfangreiche PDF-Bearbeitung sowie handschriftliche Notizen einsetzen möchte, findet hier eine leistungsfähige Lösung.
Besonders geeignet ist das Gerät für alle, die bereit sind, sich in die Android-Umgebung einzuarbeiten und dafür Kompromisse bei Akkulaufzeit, Displayhelligkeit und Lesekomfort in Kauf nehmen.
Preisvergleich
| Angebot | Preis | Anbieter | Link |
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KI-Analyse
Akkulaufzeit
Der Libra Colour liefert im Alltag eine solide Akkulaufzeit, die für mehrere Wochen Nutzung ausreicht. Selbst bei intensiverem Einsatz mit höherer Beleuchtung oder beim Verwenden von Notizfunktionen bleibt die Ausdauer auf einem zufriedenstellenden Niveau.
Viele Nutzer berichten von zwei bis drei Wochen Laufzeit bei täglichem Gebrauch, teilweise sogar länger. Allerdings wirken sich die Farbfunktion und zusätzliche Features wie Stylus-Nutzung oder Bluetooth merklich auf den Verbrauch aus. Wer überwiegend in Schwarz-Weiß liest, kann von einer deutlich längeren Laufzeit profitieren.
Der Boox Go Color 7 Gen 2 zeigt sich dagegen deutlich schwächer in puncto Akkulaufzeit. Trotz etwas höherer Kapazität von 2300 mAh reicht die Energie für ein Android-Gerät dieser Größe nur bedingt aus, was sich besonders bei aktivierter Beleuchtung oder App-Nutzung bemerkbar macht.
Bei normalem Lesen ohne intensive Beleuchtung hält der Akku zwar mehrere Tage durch, was für gelegentliche Lesestunden ausreicht. Sobald jedoch die Beleuchtung hochgedreht wird – was aufgrund des etwas dunkleren Farbdisplays häufiger erforderlich ist – oder Apps wie E-Paper-Zeitungen zum Einsatz kommen, steigt der Verbrauch spürbar an.
Selbst beim reinen Buchlesen mit dem nativen Reader liegt der Energiebedarf relativ hoch. Das Android-System in Kombination mit dem energiehungrigen Farbdisplay trägt zu diesem erhöhten Verbrauch bei. Für längere Lesephasen oder Reisen sind daher häufigere Ladepausen einzuplanen.
Bibliotheksintegration über Onleihe
Beim Kobo Libra Colour ist die Nutzung der Onleihe nur mit einem Zwischenschritt möglich. Das Gerät bietet keine direkte Unterstützung für Online-Bibliotheken, sodass du keine App installieren kannst, um Bücher unmittelbar auszuleihen.
Stattdessen musst du zunächst über einen PC auf die Webseite der Onleihe zugreifen, dort das gewünschte Buch ausleihen und es anschließend per USB-Kabel auf den E-Reader übertragen. Immerhin wird der Kopierschutz unterstützt, sodass sich die ausgeliehenen Titel problemlos öffnen und lesen lassen.
Der Onyx Boox Go Color 7 bietet hingegen deutlich mehr Komfort bei der Bibliotheksnutzung. Dank des Android-Betriebssystems lässt sich die offizielle Onleihe-App direkt auf dem Gerät installieren. Sowohl das Ausleihen als auch das Lesen funktionieren dadurch unmittelbar auf dem E-Reader, ohne dass ein Computer oder zusätzliche Übertragungsschritte nötig wären.
Mögliche Alternativen
Displayqualität
Der Kobo Libra Colour arbeitet mit E-Ink Kaleido 3-Technologie und liefert bei Schwarz-Weiß-Inhalten eine scharfe Textdarstellung mit 300 ppi. Die Farbdarstellung erfolgt mit 150 ppi und präsentiert sich in gedämpften, zeitungsähnlichen Tönen, die für Comics und Buchcover ansprechend wirken, jedoch deutlich weniger intensiv als bei LCD-Bildschirmen ausfallen.
Auffällig ist die gräulich-gelbliche Grundtönung, die durch die Farbfilterschicht entsteht. Diese reduziert den Kontrast spürbar und lässt den Bildschirm ohne aktive Beleuchtung merklich dunkler erscheinen als klassische Schwarz-Weiß-Modelle. Die Frontbeleuchtung kommt daher häufig zum Einsatz, arbeitet dann aber gleichmäßig und bietet mit maximal 120 Nits ausreichend Helligkeit für unterschiedliche Lichtsituationen.
Nutzer nehmen eine leichte Körnigkeit der Oberfläche wahr, die jedoch bei normalem Leseabstand kaum ins Gewicht fällt. Bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt der Bildschirm gut lesbar. Die Helligkeit erreicht zwar nicht die Strahlkraft reiner E-Ink-Displays, erweist sich aber als ausreichend. Insgesamt eignet sich das Display sehr gut zum entspannten Lesen, wobei die Farbfunktion eher als praktische Ergänzung zu verstehen ist.
Der Onyx Boox Go Color 7 Gen 2 zeigt bei der Displayqualität einige Schwächen. Während die Schärfe bei Schwarz-Weiß-Texten mit 300 ppi überzeugt, bringt die Kaleido-3-Technologie deutliche Einschränkungen mit sich: Der Bildschirm erscheint merklich dunkler und gräulicher.
Die Farbdarstellung fällt gedämpft und aquarellartig aus und reicht für Comics sowie Grafiken aus. Besonders problematisch zeigt sich die geringe Maximalhelligkeit von nur 79 Nits, wodurch die Beleuchtung häufig erforderlich wird. Einige Nutzer berichten von einem gelblichen Farbstich, der sich bei aktiviertem Frontlicht noch verstärkt.
Positiv hervorzuheben ist das minimale Ghosting bei korrekten Einstellungen. Allerdings erfordert jede App individuelle Anpassungen der Bildwiederholrate, was sich als umständlich erweist. Die Textschärfe könnte besser sein, insbesondere kleine Schriften wirken leicht unscharf. Unter hellem Licht können zudem störende Reflexionen auftreten.
Das Display eignet sich für Nutzer, die Farbe als nützliche Ergänzung betrachten, jedoch keine hohen Erwartungen an Kontrast und Helligkeit stellen.
Lesekomfort
Der Libra Colour punktet mit einem durchdachten, asymmetrischen Design, das durch seine abgerundete Griffkante und die texturierte Rückseite selbst bei mehrstündigen Lesesessions einen ermüdungsfreien Halt garantiert. Die beiden physischen Blättertasten liefern ein angenehmes haptisches Feedback und machen einhändiges Lesen zum Vergnügen. Mit knapp 200 Gramm liegt das 7-Zoll-Gerät ausgesprochen leicht in der Hand.
Die Bedienung läuft flüssig und verzögerungsfrei, Seitenwechsel erfolgen ohne spürbares Ruckeln. Besonders hervorzuheben sind die umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten: Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder lassen sich präzise konfigurieren, teilweise über Slider mit mehr Optionen als bei Konkurrenzprodukten. Praktische Funktionen wie Wörterbuch-Nachschlagen, Farbmarkierungen und Notizen arbeiten intuitiv. Die automatische Displayrotation sowie die Helligkeitssteuerung per Wischgeste am Bildschirmrand erhöhen den Bedienkomfort zusätzlich.
Gelegentlich treten allerdings Probleme mit dem Touchscreen auf.
Der Go Color 7 Gen 2 überzeugt ebenfalls mit geringem Gewicht von 195 Gramm und einer kompakten 7-Zoll-Bauweise. Die griffige, texturierte Rückseite sorgt für sicheren Halt, was längere Lesesessions angenehm macht. Die physischen Blättertasten besitzen einen deutlichen Druckpunkt und ermöglichen müheloses, einhändiges Umblättern ohne Touchscreen-Einsatz. Die Tastenposition ist gut durchdacht, wobei der enge Abstand bei bestimmten Griffhaltungen etwas Eingewöhnung verlangt.
Die Lesesoftware NeoReader bietet umfangreiche Einstellmöglichkeiten für Schrift, Abstände und Layout. Das Umblättern verläuft flüssig und zügig, Ghosting-Effekte lassen sich durch Feineinstellungen reduzieren. Die optimale Konfiguration erfordert jedoch anfangs etwas Einarbeitungszeit. Besonders bei der Nutzung von Drittanbieter-Apps wie Kindle oder Tolino müssen Displayeinstellungen häufig manuell pro Anwendung angepasst werden, was die Bedienlogik komplexer gestaltet als bei reinen E-Readern.
Ein Schwachpunkt zeigt sich bei der Displayhelligkeit: Durch die Farbschicht fällt diese merklich geringer aus als bei Schwarz-Weiß-Geräten, sodass die Beleuchtung häufiger aktiviert werden muss.
Mögliche Alternativen
Lesekomfort bei Dunkelheit
Der Kobo Libra Colour ermöglicht angenehmes Lesen in dunkler Umgebung durch seine fein regulierbare Beleuchtung mit einstellbarer Farbtemperatur. Besonders praktisch ist die zeitgesteuerte Lichtanpassung, die das Display automatisch zu bestimmten Tageszeiten in warmes Licht taucht und so für entspannte Nachtstunden sorgt.
Eine Einschränkung zeigt sich allerdings beim Farbdisplay selbst: Ohne aktivierte Beleuchtung wirkt es merklich dunkler als herkömmliche Schwarz-Weiß-Displays, weshalb die Frontbeleuchtung nahezu dauerhaft erforderlich ist. Manche Nutzer empfinden dies als Abkehr vom klassischen E-Ink-Erlebnis.
Der vorhandene Dark Mode funktioniert im Wesentlichen zuverlässig, allerdings bleiben die Menüs hell gestaltet. Beim Wechsel zwischen Leseansicht und Menü kann dies zu störenden Blendeffekten führen. Insgesamt bietet das Gerät vielfältige Einstellmöglichkeiten für nächtliches Lesen, erfordert jedoch etwas mehr manuelle Justierung als Konkurrenzmodelle.
Der Onyx Boox Go Color 7 Gen 2 verfügt zwar über eine Frontbeleuchtung mit anpassbarer Farbtemperatur von Kaltweiß bis Warmton, zeigt aber deutliche Schwächen in der Praxis. Die Grundhelligkeit des Displays fällt spürbar geringer aus als bei vergleichbaren Geräten, sodass die Beleuchtung selbst bei normalen Lichtverhältnissen fast durchgehend eingeschaltet bleiben muss.
Besonders problematisch erweist sich eine gelbliche Verfärbung des Bildschirms, die durch die Beleuchtung noch verstärkt wird. Dies beeinträchtigt den Lesekomfort erheblich und führt bei längeren Lesesessions am Abend zu schnellerer Ermüdung der Augen.
Der Dark Mode weist ebenfalls Mängel auf: Das Display leuchtet an den Seiten weiter, was den eigentlichen Zweck des Modus teilweise konterkariert. Die permanente Nutzung der Beleuchtung resultiert zudem in erhöhtem Akkuverbrauch.
Während die technischen Funktionen zur Lichtanpassung grundsätzlich vorhanden sind, lässt die praktische Umsetzung zu wünschen übrig. Wer vorwiegend abends liest, muss mit spürbaren Kompromissen rechnen.
Mögliche Alternativen
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Notiz- & Zeichenfunktionen
Beide Geräte ermöglichen handschriftliche Notizen und Markierungen in E-Books, wobei sie unterschiedliche Ansätze verfolgen.
Der Libra Colour arbeitet mit dem separat erhältlichen Kobo Stylus 2 und bietet solide Grundfunktionen für Annotationen. Die Software stellt verschiedene Stiftstärken, Farben und Werkzeuge bereit, wobei besonders die farbigen Markierungsmöglichkeiten geschätzt werden. Ein Highlight ist die zuverlässige Handschrifterkennung, die handgeschriebenen Text in digitale Schrift umwandelt. Angefertigte Notizen werden automatisch synchronisiert und können exportiert werden, was die Integration in bestehende Workflows erleichtert.
Allerdings zeigen sich beim Kobo-Gerät deutliche Schwächen bei der PDF-Bearbeitung, wo Highlighting und Annotationen nicht oder nur eingeschränkt funktionieren. Einige Anwender berichten zudem von gelegentlichen Verzögerungen bei der Stifteingabe sowie Stabilitätsproblemen, wenn Notizbücher umfangreicher werden. Für grundlegende Annotationen beim Lesen reicht die Funktionalität aus, bei intensiverer Nutzung stößt man jedoch an Grenzen.
Das Boox Go Color 7 Gen 2 bietet dank Android-Betriebssystem und dedizierter Notiz-App deutlich professionellere Möglichkeiten. Die Software unterstützt nicht nur Freihandzeichnen und verschiedene Werkzeuge, sondern auch fortgeschrittene Features wie AI Smart Scribe, das perfekte Linien und Kreise ermöglicht. Darüber hinaus lassen sich Bilder, Audio-Dateien und sogar Hyperlinks in Notizen einbinden – Funktionen, die weit über klassische E-Reader-Annotationen hinausgehen. Für PDF-Bearbeitung und E-Book-Markierungen mit dem InkSense-Stift ist das Gerät gut aufgestellt.
Die Flexibilität hat jedoch ihren Preis: In Drittanbieter-Apps wie OneNote sind die Verzögerungen spürbar höher als in der nativen Anwendung. Export- und Synchronisationsmöglichkeiten werden als umständlich wahrgenommen. Ein weiterer Nachteil ist die eingeschränkte Stift-Kompatibilität, da ausschließlich das Boox-eigene Modell verwendet werden kann.
Mögliche Alternativen
PDF-Darstellung
Der Kobo Libra Colour bietet eine solide PDF-Darstellung, wobei die Schärfe des Displays überzeugt. Bei kleineren Schriften und komplexen Layouts wird jedoch häufiges Zoomen und Scrollen notwendig – eine typische Einschränkung bei dieser Bildschirmgröße. Die Zoom-Navigation läuft flüssig, allerdings gibt es eine spürbare Schwäche: Das Gerät merkt sich die gewählte Zoom-Position beim Seitenumbruch nicht immer zuverlässig, sodass man regelmäßig nachjustieren muss.
Praktisch ist die Cloud-Integration über Google Drive oder Dropbox, die das Laden von PDFs vereinfacht. Mit dem optionalen Stylus können Anmerkungen direkt auf den PDF-Seiten gemacht werden – ein nützliches Feature besonders für Studienzwecke. Für gelegentliche PDF-Nutzung ist der Libra Colour durchaus geeignet, doch wer regelmäßig mit wissenschaftlichen Papers, Lehrbüchern oder mehrspaltigem Material arbeitet, wird sowohl die begrenzte Displaygröße als auch das Fehlen von Komfortfunktionen wie Reflow oder automatischer Zoom-Speicherung als deutliche Einschränkung empfinden.
Der Onyx Boox Go Color 7 überzeugt durch seine Android-Basis und die leistungsfähige NeoReader-App, die PDFs erstaunlich gut bewältigt. Rendering und Navigation verlaufen flüssig, selbst bei umfangreichen oder grafiklastigen Dokumenten. Zoomen und Blättern funktionieren zuverlässig, Annotationen lassen sich komfortabel einfügen.
Auch hier zeigt sich die Displaygröße als limitierender Faktor: Bei mehrspaltigem Layout oder kleineren Schriften wird häufigeres Zoomen und Scrollen erforderlich, was den Lesekomfort einschränkt. Pinch-to-Zoom wird auf dieser Bildschirmgröße als umständlich empfunden. Einen Vorteil bietet das Gerät jedoch durch Reflow-Funktionen, auf die Nutzer bei textlastigen PDFs zurückgreifen können, um das Layout anzupassen und so die Lesbarkeit zu verbessern.
Mögliche Alternativen
Schreibgefühl und Präzision
Der Kobo Libra Colour bietet eine sehr glatte Oberfläche, die eher an Kunststoff erinnert und für viele Nutzer zunächst gewöhnungsbedürftig sein dürfte. Der Stift bewegt sich mit geringer Reibung über den Bildschirm, was je nach persönlicher Vorliebe als komfortabel oder als Mangel an Kontrolle wahrgenommen werden kann.
In puncto Genauigkeit liefert das Gerät ein solides Ergebnis, das für Anmerkungen und schlichte Markierungen völlig ausreicht. Allerdings fällt eine deutliche Verzögerung zwischen der Bewegung des Stifts und der Darstellung auf dem Display auf, die stärker ausgeprägt ist als bei vergleichbaren E-Ink-Produkten. Für sporadische handschriftliche Eingaben ist der Reader durchaus geeignet, wer jedoch regelmäßig umfangreich schreiben oder detaillierte Zeichnungen anfertigen möchte, sollte andere Optionen in Betracht ziehen. Nutzer, die hauptsächlich lesen und nur ab und zu etwas notieren wollen, werden mit der Leistung zufrieden sein.
Beim Onyx Boox Go Color 7 Gen 2 gleitet der InkSense-Stift ebenfalls sehr geschmeidig über den Bildschirm, was eher an ein Whiteboard als an Papier erinnert. Die geringe Reibung kann insbesondere bei zügigem Schreiben oder kleineren Notizen zu einem Gefühl eingeschränkter Kontrolle führen.
Die breitere, konische Stiftspitze wirkt weniger exakt als bei anderen Modellen, und gelegentlich werden Linien nicht vollständig erfasst. Auch hier zeigt sich eine merkliche Latenz, die das Schreiberlebnis weniger flüssig gestaltet. Das harte Aufsetzen des Stifts auf dem festen Display kann zudem als störend empfunden werden.
Für kurze, unkomplizierte Notizen reicht die Eingabefunktion aus, doch wer längere Texte verfassen oder präzise Skizzen erstellen möchte, vermisst die gewohnte Kontrolle und das papierähnliche Feedback, das andere Geräte bieten.
Mögliche Alternativen
Verarbeitung & Defekte
Die Verarbeitung des Libra Colour zeigt sich im täglichen Gebrauch als durchweg solide. Das Gehäuse macht trotz der Verwendung von Recyclingmaterial einen hochwertigen und robusten Eindruck, während die strukturierte Rückseite für sicheren Halt in der Hand sorgt.
Gelegentlich werden jedoch die Tasten bemängelt, die teilweise unterschiedliche Druckpunkte aufweisen oder etwas zu fest geraten können. Auf Software-Ebene kommt es vereinzelt zu Störungen: Das Display kann einfrieren, bei der Registrierung treten manchmal Schwierigkeiten auf, und nach einem Reset synchronisiert sich der Lesefortschritt nicht immer korrekt. In seltenen Fällen wird von kompletten Ausfällen innerhalb der ersten Nutzungsmonate berichtet.
Trotz dieser vereinzelten Schwachstellen erweist sich das Gerät als verlässlicher Alltagsbegleiter, dessen sporadische Probleme die praktische Nutzbarkeit kaum einschränken.
Beim Boox Go Color 7 (Gen 2) fällt die grundsätzliche Verarbeitungsqualität positiv auf. Allerdings stellt das extrem anfällige Display einen kritischen Schwachpunkt dar: Mehrere Nutzer berichten von Displayschäden bereits nach leichten Stürzen aus niedriger Höhe oder sogar beim einfachen Transport im Rucksack.
Die Software arbeitet bei den meisten Anwendern stabil, verlangt jedoch umfangreiche manuelle Konfigurationen für jede einzelne App. Einige Nutzer beklagen eine spürbare Langsamkeit beim Öffnen von Büchern, insbesondere wenn die Bibliothek größere Ausmaße annimmt. Positiv hervorzuheben ist die Verbesserung des SD-Kartenslots gegenüber der Vorgängergeneration, der nun problemlos funktioniert.
Die Langzeiterfahrungen zur Funktionsstabilität fallen überwiegend positiv aus, doch die mechanische Empfindlichkeit bleibt ein deutliches Manko, das eine Schutzhülle unbedingt notwendig macht.
Mögliche Alternativen
Preisvergleich
Kobo Libra Colour
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Variante ändern
Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2)
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Display & Technologie
Ökosystem
Der Libra Colour bietet ein relativ offenes System, das eine gute Balance zwischen Komfort und Flexibilität schafft. Neben dem hauseigenen Store können auch andere Händler genutzt werden, wobei die Formatunterstützung inklusive EPUB breit aufgestellt ist.
Eigene Dateien lassen sich unkompliziert übertragen, während die Cloud-Synchronisation zuverlässig funktioniert. Eine Einschränkung besteht allerdings bei Amazon-Titeln, die weder gelesen noch übertragen werden können.
Der Go Color 7 (Gen 2) stellt das offenste verfügbare System dar und bietet maximale Flexibilität durch seine Android-Basis mit Zugang zum Google Play Store. Praktisch alle E-Book-Anwendungen können parallel verwendet werden, die Formatunterstützung ist vollständig und das Übertragen eigener Inhalte unbegrenzt möglich.
Die Android-Umgebung erlaubt die gleichzeitige Verwendung verschiedener Shops, Cloud-Dienste und Anwendungen. Dies erfordert allerdings mehr technisches Verständnis und kann komplexer in der Handhabung sein als spezialisierte Systeme. Amazon-Titel können über die Kindle App problemlos gelesen werden.
Bildschirmdiagonale (Zoll)
Beide E-Book-Reader bieten mit 7 Zoll Bildschirmdiagonale eine größere Lesefläche als kompaktere Modelle, wodurch weniger häufig umgeblättert werden muss und das Lesen insgesamt entspannter wirkt. Trotz der größeren Bildschirmgröße bleiben sie handlich und lassen sich problemlos transportieren.
Das Verhältnis von Komfort und Mobilität ist bei beiden Geräten ausgewogen, sodass sie sich besonders für Nutzer eignen, die Wert auf eine ausreichend große, aber dennoch tragbare Lösung legen.
Farbdisplay
Beide Geräte setzen auf ein Farbdisplay, das Buchcover, Illustrationen und Comics in sanften, pastelligen Farbtönen wiedergibt. Dies ist vor allem bei Graphic Novels, Kinderbüchern und farbigen PDFs von Vorteil. Die Darstellung bleibt dabei augenfreundlich und frei von störenden Spiegelungen.
Im Vergleich zu Tablets wirken die Farben weniger intensiv, allerdings ist der Stromverbrauch dadurch deutlich geringer und das Leseerlebnis ähnelt stärker dem von Papier.
Gerätetyp
Der Kobo Libra Colour ist ganz auf das Leseerlebnis zugeschnitten. Die Software ist bewusst schlank gehalten, was eine besonders übersichtliche und ablenkungsfreie Nutzung ermöglicht. Durch den geringen Energieverbrauch lässt sich das Gerät über einen längeren Zeitraum nutzen, ohne häufig aufgeladen werden zu müssen.
Beim Onyx Boox Go Color 7 handelt es sich um ein multifunktionales E-Ink-Tablet mit vollständigem Android-Betriebssystem. Die Unterstützung des Google Play Store erlaubt es, zahlreiche Apps zu installieren, wodurch das Gerät sich nicht nur zum Lesen, sondern auch für handschriftliche Notizen, das Bearbeiten komplexer PDFs und die parallele Nutzung verschiedener E-Book-Dienste eignet. Diese Vielseitigkeit führt jedoch zu einer kürzeren Akkulaufzeit und einer anspruchsvolleren Bedienung im Vergleich zu klassischen E-Readern.
Bauform
Beide Geräte verfügen über eine asymmetrische Bauform mit einer breiteren Griffseite, was einen sicheren Halt mit einer Hand ermöglicht. Diese Bauweise ist besonders vorteilhaft bei längeren Lesezeiten oder wenn das Gerät etwas schwerer ist.
Displayauflösung in Farbe (ppi)
Die Farbauflösung beträgt 150 ppi, während das Display in Schwarzweiß mit 300 ppi auflöst.
Dadurch wirken farbige Inhalte wie Comics, Magazine oder Illustrationen weniger detailreich und etwas weicher, sind jedoch für das Auge meist noch ausreichend scharf.
Displayauflösung (ppi)
Beide Geräte verfügen über eine Auflösung von 300 ppi, wodurch der Text gestochen scharf erscheint. Auch bei kleinen Schriftgrößen bleiben Details gut sichtbar. Das Lesegefühl erinnert an Papier, und Illustrationen werden klar wiedergegeben.
Displaytechnologie
Beide Geräte setzen auf die E Ink Kaleido 3 Displaytechnologie, die eine angenehme Farbdarstellung für Buchcover, Comics und grafische Inhalte ermöglicht. Damit profitieren Nutzer bei beiden Readern von kräftigen Farben, die im Vergleich zu früheren Kaleido-Versionen einen deutlichen Qualitätssprung darstellen, während die Vorteile der klassischen E-Ink-Technik erhalten bleiben.
Maximale Helligkeit (Nits)
Beim Kobo Libra Colour erreicht das Display eine maximale Helligkeit von 120 Nits, was für das Lesen in Innenräumen und bei üblichen Lichtverhältnissen gut geeignet ist. Bei sehr hellen Lichtverhältnissen oder im Außenbereich kann die Lesbarkeit allerdings nachlassen, da die Helligkeit möglicherweise nicht ausreicht, um einen optimalen Kontrast zu bieten.
Das Display des Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) kommt auf eine maximale Helligkeit von 79 Nits und sorgt damit für eine ausreichende Beleuchtung bei normaler Nutzung in Innenräumen. Bei direkter Sonneneinstrahlung oder sehr hellem Umgebungslicht kann die Sicht auf das Display jedoch eingeschränkt sein, da der geringe Helligkeitswert nicht genug Kontrast für eine klare Darstellung ermöglicht.
Lese-Komfort
Dark Mode / Invertierte Farben
Sowohl der Kobo Libra Colour als auch der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) verfügen über einen Dark Mode, der es ermöglicht, auch bei wenig Licht oder in dunkler Umgebung ohne störende Blendung zu lesen.
Durch die Darstellung von hellem Text auf dunklem Hintergrund wird die Belastung der Augen bei längeren Lesesitzungen verringert, was besonders beim Lesen in der Nacht als angenehm empfunden wird.
Lichtsteuerung mit Sensor
Sowohl beim Kobo Libra Colour als auch beim Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) muss die Displayhelligkeit von Hand eingestellt werden. Es gibt keine automatische Anpassung, sodass die Beleuchtung unverändert bleibt, selbst wenn sich die Lichtverhältnisse in der Umgebung ändern. Das kann insbesondere bei häufig wechselndem Umgebungslicht als umständlich empfunden werden.
Lichtsteuerung nach Zeitplan
Beim Kobo Libra Colour sorgt eine automatische, zeitabhängige Steuerung dafür, dass die Beleuchtung je nach Tageszeit angepasst wird. Abends wird das Licht von selbst wärmer und weniger hell, sodass keine manuelle Anpassung erforderlich ist.
Beim Onyx Boox Go Color 7 hingegen gibt es keine automatische Anpassung der Beleuchtung. Sowohl Helligkeit als auch Farbtemperatur müssen stets manuell geregelt werden.
Warmlicht / Farbtemperatur einstellbar
Sowohl der Kobo Libra Colour als auch der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) bieten eine einstellbare Farbtemperatur, mit der sich der Blaulichtanteil reduzieren lässt. Das wärmere Licht sorgt in dunkler Umgebung, besonders am Abend oder in der Nacht, für ein entspannteres Leseerlebnis und kann den Schlaf weniger stören.
Möchtest du einen E-Reader mit Farbdisplay?
Zusatzfunktionen: Software
Hörbuch-Wiedergabe
Beide Geräte ermöglichen es, neben dem Lesen von E-Books auch Hörbücher abzuspielen. Dadurch lassen sie sich flexibel nutzen, etwa unterwegs oder wenn eine Pause vom Lesen nötig ist. Die Auswahl an Hörbüchern ist jeweils an das Angebot des Herstellers gekoppelt.
Vorlesefunktion / Text-to-Speech
Der Kobo Libra Colour besitzt keine Möglichkeit, sich Texte vorlesen zu lassen. Nutzer sind daher auf das klassische Lesen angewiesen, was insbesondere für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen oder für diejenigen, die gern beim Hören entspannen möchten, ein Nachteil ist.
Beim Onyx Boox Go Color 7 steht hingegen eine integrierte Text-to-Speech-Funktion zur Verfügung, die E-Books automatisch vorliest. Dies eignet sich besonders gut für Nutzer, die beim Zuhören entspannen möchten oder deren Hände anderweitig beschäftigt sind. Die vorgelesene Stimme wirkt jedoch eher künstlich und unterscheidet sich deutlich von der Qualität professioneller Hörbücher.
Werbefrei
Sowohl der Kobo Libra Colour als auch der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) präsentieren beim Einschalten oder im Standby-Modus keinerlei Werbeanzeigen. Dadurch ist es möglich, sofort und ohne Ablenkung mit dem Lesen zu beginnen, ohne vorher Werbung entfernen zu müssen.
Anschlüsse & Übertragung
Übertragung/Sideloading über USB
Eigene E-Books und Dokumente lassen sich bei beiden Geräten unkompliziert per USB-Kabel vom Computer auf den Reader übertragen. Die Übertragung erfolgt in der Regel ganz einfach per Drag & Drop, da sich beide Modelle wie ein herkömmlicher USB-Speicher verhalten.
Bluetooth
Sowohl der Kobo Libra Colour als auch der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) verfügen über integriertes Bluetooth, wodurch sich Hörbücher und andere Audioinhalte direkt über kabellose Kopfhörer oder Lautsprecher abspielen lassen. Dadurch ist bei beiden Geräten ein flexibler Wechsel zwischen Lesen und Hören möglich, ohne dass ein zusätzliches Abspielgerät erforderlich ist.
Kabelloses Laden
Beide Geräte unterstützen kein kabelloses Laden, sodass das Aufladen stets über ein Kabel erfolgen muss. Dies kann vor allem auf dem Nachttisch oder auf anderen Ablageflächen als unpraktisch empfunden werden.
Bei beiden Modellen ist es notwendig, beim Anschließen darauf zu achten, dass der Stecker korrekt eingesteckt wird.
USB-Anschlusstyp
Sowohl der Kobo Libra Colour als auch der Onyx Boox Go Color 7 setzen auf einen USB-C-Anschluss, der das Aufladen durch das beidseitig einsteckbare Kabel erleichtert. Die robustere Bauweise sorgt bei beiden Modellen für eine höhere Langlebigkeit im Alltag.
Ein weiterer Vorteil ist die schnellere Ladegeschwindigkeit. Außerdem lässt sich das gleiche Kabel für verschiedene Geräte nutzen, was den Umgang mit mehreren Ladegeräten überflüssig macht.
Zusatzfunktionen: Hardware
Stifteingabe (Stylus)
Beide E-Book-Reader bieten die Möglichkeit, einen optionalen Stylus zu verwenden, wodurch nicht nur das Lesen, sondern auch handschriftliche Notizen, Skizzen und Markierungen möglich werden.
Die Option, den Stylus nach Bedarf zu ergänzen, macht beide Geräte sowohl für reine Lesefans als auch für Nutzer attraktiv, die gerne direkt am Gerät Notizen anfertigen.
Wasserdichtigkeit
Der Kobo Libra Colour ist nach IPX8 zertifiziert und hält daher auch ein längeres Untertauchen problemlos aus. Dadurch eignet er sich besonders gut für den Einsatz am Pool, See oder sogar in der Badewanne. Selbst wenn das Gerät versehentlich ins Wasser fällt, bleibt es funktionsfähig.
Beim Onyx Boox Go Color 7 fehlt jeglicher Wasserschutz, weshalb beim Umgang mit Flüssigkeiten besondere Vorsicht geboten ist. Bereits geringe Mengen Wasser können zu Schäden führen, sodass der Reader nicht in der Nähe von Wasserquellen verwendet werden sollte.
Interner Speicher (GB)
Der Kobo Libra Colour verfügt über 32 GB internen Speicher, was ausreichend Kapazität für mehr als 10.000 E-Books bietet. Auch größere Dateien wie PDFs, Comics und einige Hörbücher lassen sich problemlos speichern. Damit ist genügend Platz vorhanden, um eine vielseitige Bibliothek offline zu verwalten, ohne schnell an Speichergrenzen zu stoßen.
Der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) besitzt 64 GB internen Speicher und stellt damit doppelt so viel Platz wie der Kobo zur Verfügung. Damit eignet sich das Gerät besonders für Nutzer, die extrem große Sammlungen an Medien, umfangreiche Hörbucharchive oder viele komplexe PDF-Dateien speichern möchten. Diese hohe Speicherkapazität ist vor allem für ein Android-basiertes E-Ink-Tablet mit zahlreichen Apps und dauerhaft offline verfügbaren Inhalten ein deutlicher Vorteil.
Lautsprecher
Kobo Libra Colour verfügt über keinen eingebauten Lautsprecher. Um Hörbücher zu hören oder die Vorlesefunktion zu nutzen, ist daher ein externer Lautsprecher oder Kopfhörer notwendig. Eine spontane Audioausgabe direkt über das Gerät ist somit nicht möglich.
Beim Onyx Boox Go Color 7 ist ein Lautsprecher bereits integriert. Dadurch lassen sich Hörbücher und Sprachausgabe direkt über das Gerät abspielen, ohne dass zusätzliches Zubehör erforderlich ist. So kann man beispielsweise auch nebenbei zuhören, wobei der Klang allerdings eher einfach gehalten ist.
microSD
Beim Kobo Libra Colour gibt es keinen microSD-Kartenslot, daher ist man auf den fest verbauten internen Speicher angewiesen.
Der Onyx Boox Go Color 7 hingegen bietet die Möglichkeit, den Speicher durch microSD-Karten zu erweitern. Dadurch lassen sich auch größere Datenmengen wie viele Hörbücher, umfangreiche PDF-Dateien oder Comics problemlos unterbringen, ohne den internen Speicher zu überlasten.
Mit Blättertasten
Beide Reader besitzen physische Blättertasten, mit denen man durch Seiten navigieren kann, ohne den Touchscreen zu berühren. Dadurch wird das Lesen angenehmer und die Gefahr von unbeabsichtigtem Umblättern durch versehentliche Berührungen des Displays verringert.
Speziell für Kinder
Beide Geräte sind auf erwachsene Nutzer oder Jugendliche ausgerichtet und bieten keine speziellen Funktionen für Kinder. Eine robuste Schutzhülle oder eine erweiterte Garantie gegen Alltagsbeschädigungen ist nicht im Lieferumfang enthalten, wodurch beide Modelle weniger Schutz bei Stürzen bieten.
Kindersicherungen sind nicht vorinstalliert, und eine Auswahl an speziellen Kinderbüchern ist ebenfalls nicht vorhanden.
Weitere Eigenschaften
Gewicht (g)
Mit 199,5 g liegt der Kobo Libra Colour in einem Bereich, der sowohl für die Nutzung mit einer Hand als auch für den Transport noch praktisch ist. Bei längerer Nutzung kann das Gewicht jedoch im Vergleich zu besonders leichten Modellen etwas auffallen.
Der Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) ist mit 195 g geringfügig leichter und bietet damit ebenfalls eine gute Balance zwischen Größe und Handlichkeit. Auch hier ist das Gerät für das einhändige Halten geeignet, wobei sich das Gewicht bei ausgedehnten Lesesitzungen bemerkbar machen kann.
Datenblatt
| Eigenschaft | Kobo Libra Colour | Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) | |
|---|---|---|---|
| Akkukapazität (mAh) | 2.050 | 2.300 | Akkukapazität (mAh) Kobo Libra Colour 2.050 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 2.300 |
| Bauform | Asymmetrisch | Asymmetrisch | Bauform Kobo Libra Colour Asymmetrisch Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Asymmetrisch |
| Bildschirmdiagonale (Zoll) | 7 | 7 | Bildschirmdiagonale (Zoll) Kobo Libra Colour 7 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 7 |
| Bluetooth | Ja | Ja | Bluetooth Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Breite (mm) | 144,6 | 137 | Breite (mm) Kobo Libra Colour 144,6 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 137 |
| Dark Mode / Invertierte Farben | Ja | Ja | Dark Mode / Invertierte Farben Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Displayauflösung in Farbe (ppi) | 150 | 150 | Displayauflösung in Farbe (ppi) Kobo Libra Colour 150 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 150 |
| Displayauflösung (ppi) | 300 | 300 | Displayauflösung (ppi) Kobo Libra Colour 300 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 300 |
| Displaytechnologie | E Ink Kaleido 3 | E Ink Kaleido 3 | Displaytechnologie Kobo Libra Colour E Ink Kaleido 3 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) E Ink Kaleido 3 |
| Farbdisplay | Ja | Ja | Farbdisplay Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Gerätetyp | Reiner E-Reader | Android-Gerät | Gerätetyp Kobo Libra Colour Reiner E-Reader Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Android-Gerät |
| Gewicht (g) | 199,5 | 195 | Gewicht (g) Kobo Libra Colour 199,5 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 195 |
| Hersteller | Kobo | Onyx | Hersteller Kobo Libra Colour Kobo Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Onyx |
| Höhe (mm) | 161 | 156 | Höhe (mm) Kobo Libra Colour 161 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 156 |
| Hörbuch-Wiedergabe | Ja | Ja | Hörbuch-Wiedergabe Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Interner Speicher (GB) | 32 | 64 | Interner Speicher (GB) Kobo Libra Colour 32 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 64 |
| Kabelloses Laden | Nein | Nein | Kabelloses Laden Kobo Libra Colour Nein Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Nein |
| Lautsprecher | Nein | Ja | Lautsprecher Kobo Libra Colour Nein Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Lichtsteuerung mit Sensor | Nein | Nein | Lichtsteuerung mit Sensor Kobo Libra Colour Nein Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Nein |
| Lichtsteuerung nach Zeitplan | Ja | Nein | Lichtsteuerung nach Zeitplan Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Nein |
| Maximale Helligkeit (Nits) | 120 | 79 | Maximale Helligkeit (Nits) Kobo Libra Colour 120 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 79 |
| microSD | Nein | Ja | microSD Kobo Libra Colour Nein Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Mit Blättertasten | Ja | Ja | Mit Blättertasten Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Speziell für Kinder | Nein | Nein | Speziell für Kinder Kobo Libra Colour Nein Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Nein |
| Stifteingabe (Stylus) | Optional erhältlich | Optional erhältlich | Stifteingabe (Stylus) Kobo Libra Colour Optional erhältlich Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Optional erhältlich |
| Tiefe (mm) | 8,3 | 6,4 | Tiefe (mm) Kobo Libra Colour 8,3 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) 6,4 |
| Übertragung/Sideloading über USB | Ja | Ja | Übertragung/Sideloading über USB Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| USB-Anschlusstyp | USB-C | USB-C | USB-Anschlusstyp Kobo Libra Colour USB-C Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) USB-C |
| Vorlesefunktion / Text-to-Speech | Nein | Ja | Vorlesefunktion / Text-to-Speech Kobo Libra Colour Nein Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Warmlicht / Farbtemperatur einstellbar | Ja | Ja | Warmlicht / Farbtemperatur einstellbar Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
| Wasserdichtigkeit | IPX8 | Nein | Wasserdichtigkeit Kobo Libra Colour IPX8 Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Nein |
| Werbefrei | Ja | Ja | Werbefrei Kobo Libra Colour Ja Onyx Boox Go Color 7 (Gen 2) Ja |
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