Eufy S1 Pro vs Roborock Qrevo Master

Welcher Saugroboter passt besser zu dir?Vergleich und KI-Analyse

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Die wichtigsten Unterschiede
Eufy S1 Pro

Eufy S1 Pro

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Was kann der Eufy S1 Pro besser?

  • Zuverlässigere Hinderniserkennung: Das 3D-MatrixEye-System erkennt selbst kleine Gegenstände wie Socken oder Spielzeug meist zuverlässig, während der Roborock bei Kabeln und flachen Objekten öfter Probleme hat und diese verschiebt oder einsaugt.

  • Längere Akkulaufzeit: Mit bis zu 210 Minuten im sparsamsten Modus arbeitet der Eufy rund 30 Minuten länger als der Roborock und kommt so auch bei größeren Wohnflächen ohne Ladepause aus.

  • Flachere Bauweise: 9,6 cm Höhe ermöglichen den Einsatz unter etwas niedrigeren Möbeln – der Roborock benötigt mit 10,3 cm rund einen Zentimeter mehr Platz.

  • Höherer Abstand bei Teppichen: Der Wischaufsatz hebt sich um 12 mm an (Roborock: 10 mm), sodass selbst etwas höhere Teppiche kaum nasse Stellen bekommen.

  • Etwas größerer Staubbehälter: 250 ml Fassungsvermögen (Roborock: 220 ml) bedeuten bei normaler Nutzung etwas seltener eine Unterbrechung zur Zwischenleerung.

Fazit

Der Eufy S1 Pro ist die bessere Wahl, wenn eine zuverlässige Hinderniserkennung und eine lange Laufzeit für große Flächen Priorität haben. Wer viele kleine Gegenstände auf dem Boden liegen lässt oder eine große Wohnung ohne häufige Ladepausen reinigen möchte, profitiert von den Stärken des Eufy.

Dafür muss man im Gegenzug Abstriche bei der Kanten- und Eckreinigung in Kauf nehmen – hier arbeitet der Roborock mit seinen schwenkbaren Armen deutlich gründlicher. Auch die Reinigungsstation des Eufy ist weniger komfortabel und benötigt mehr Platz. Der S1 Pro eignet sich daher besonders für Haushalte, die Wert auf eine sichere Navigation und Ausdauer legen und die kleineren Schwächen in Randbereichen akzeptieren können.

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Roborock Qrevo Master

Roborock Qrevo Master

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Was kann der Roborock Qrevo Master besser?

  • Bessere Kantenreinigung: Der ausfahrbare Seitenarm und der schwenkbare Wischmopp erreichen selbst verwinkelte Ecken und Fußleisten zuverlässig – ein klarer Vorteil gegenüber dem starren System des Eufy.

  • Gründlichere Hartbodenreinigung: Auf Fliesen, Parkett und Laminat entfernt der Qrevo Master auch schweren Schmutz wie Katzenstreu souverän und liegt hier etwas vor dem Eufy.

  • Komfortablere Reinigungsstation: Die Station wäscht die Mopps mit warmem Wasser, trocknet sie mit Heißluft und arbeitet dabei angenehm leise. Die entnehmbare Bodenwanne erleichtert die Wartung – insgesamt ein durchdachteres System als die pflegeintensivere Station des S1 Pro.

  • Leiserer Betrieb: Im Saugbetrieb und bei der Stationsarbeit ist der Qrevo Master spürbar unaufdringlicher. Die kurzen, kräftigen Absaugvorgänge lassen sich zeitlich gut steuern, während der Eufy vor allem beim Trocknen permanent präsent ist.

  • Leicht verbesserte Teppichreinigung: Mit 10.000 Pa Saugkraft und einer Doppelwalze aus Gummi löst er selbst feinere Partikel aus Kurzflor-Teppichen – ein kleiner, aber messbarer Vorsprung.

  • Kompaktere Basisstation: Mit 52 cm Höhe und 34 cm Breite fügt sich die Station unauffälliger in den Wohnraum ein als das 67 cm hohe Gehäuse des Eufy.

  • Mehr speicherbare Etagenkarten: Der Roborock verwaltet bis zu vier Grundrisse, der Eufy nur drei – praktisch für Mehrfamilienhäuser.

  • Integrierte Überwachungskamera: Die Frontkamera erlaubt eine Live-Ansicht per App und dient zur Fernüberwachung – der Eufy bietet diese Funktion nicht.

Fazit

Der Roborock Qrevo Master ist die erste Wahl für alle, die Wert auf eine makellose Kantenreinigung, eine gründliche Hartbodenreinigung und eine möglichst autarke, komfortable Station legen. Er arbeitet leiser als der Eufy und hinterlässt selbst an schwierigen Stellen saubere Ergebnisse.

Wer bereit ist, bei der Hinderniserkennung und Akkulaufzeit leichte Abstriche zu machen, erhält einen äußerst leistungsfähigen Saugroboter, der im Alltag durch durchdachte Details und eine unkomplizierte Pflege überzeugt. Besonders in Haushalten mit vielen Ecken, Hartböden und mehreren Etagen entfaltet er seine Stärken.

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Reinigungsleistung Hartboden

Der Eufy zeigt auf Oberflächen wie Fliesen, Laminat oder Parkett eine überzeugende Reinigungsleistung. Mit seiner Saugkraft beseitigt er alltägliche Verunreinigungen, Tierhaare und feinen Staub sehr zuverlässig und sorgt für ein gründliches Bodenbild.

Bei schwereren Partikeln wie Katzenstreu kann die Seitenbürste den Schmutz gelegentlich eher verteilen als einsammeln, was jedoch durch den Turbomodus ausgeglichen werden kann. In tiefen Ecken oder an den äußersten Kanten bleibt konstruktionsbedingt manchmal ein kleiner Rest zurück.

Der Roborock agiert auf Hartböden mit einer noch höheren Saugkraft äußerst gründlich. Er entfernt neben feinem Staub auch schwereres Material wie kleine Steinchen oder Katzenstreu souverän von glatten Flächen.

Dank seines Doppelwalzensystems und einer ausfahrbaren Seitenbürste erreicht dieser Saugroboter auch Schmutz in Ecken und an Kanten besonders präzise. Zwar kann auch hier die rotierende Bürste leichte Krümel vereinzelt wegkatapultieren, insgesamt ist die Schmutzaufnahme jedoch sehr effektiv.

Bei extrem großen Mengen an Haaren oder grobem Schmutz sollte lediglich darauf geachtet werden, dass der Eingang zum Staubbehälter frei bleibt, um Verstopfungen vorzubeugen. So wird die volle Leistungsfähigkeit des Qrevo Master dauerhaft sichergestellt.

Reinigungsleistung Teppich

Der Eufy zeigt eine solide Leistung auf flachen Untergründen und Kurzflor-Teppichen. Durch die automatische Erkennung wird die Wischreinigungseinheit angehoben und die Saugleistung auf 8.000 Pa erhöht, was für die Beseitigung von oberflächlichen Krümeln und Staub ausreicht.

An seine Grenzen stößt der Saugroboter bei der Tiefenreinigung, da feinere, tiefer sitzende Partikel nicht immer komplett erfasst werden. Zudem bereiten ihm Hochflor-Teppiche oder sehr leichte Läufer Probleme, da er sich dort festfahren oder den Stoff umschlagen kann.

Der Roborock setzt auf eine Saugkraft von 10.000 Pa und eine Doppelwalze aus Gummi, um Schmutz aus den Fasern zu lösen. Er hebt beim Befahren von Teppichen seine Wischpads an und eignet sich gut für die Aufnahme von Tierhaaren, wobei er bei starker Verschmutzung sogar seine Route anpassen kann.

Schwierigkeiten bereiten dem Qrevo Master vor allem lange Fransen oder sehr hohe Teppiche, an denen er hängen bleiben kann. Bei leichten Modellen oder Materialien wie Velours besteht zudem das Risiko, dass tiefer liegender Schmutz eher zusammengeschoben als effektiv aufgesaugt wird.

Verarbeitung & Defekte

Der Eufy präsentiert sich als ein haptisch hochwertiges und widerstandsfähiges Gerät. Besonders die Basisstation überzeugt durch ihre funktionale Gestaltung, wobei das integrierte Display und die leicht erreichbaren Wasserbehälter den wertigen Gesamteindruck unterstreichen. Viele Verschleißteile wie Filter und Bürsten sind zudem auf eine gute Haltbarkeit ausgelegt.

Im Alltag zeigt die Elektronik des S1 Pro jedoch punktuelle Schwächen, die sich etwa in Problemen mit der WLAN-Verbindung oder Fehlermeldungen an der Pumpeneinheit äußern können. Nach längerer, intensiver Nutzung können zudem mechanische Laufgeräusche auftreten. Sollten Defekte auftreten, kann sich die Kommunikation mit dem Service aufgrund aufwendiger Dokumentationspflichten langwierig gestalten.

Der Roborock ist ebenfalls solide gefertigt und besteht aus Materialien, die einen stabilen und durchdachten Eindruck hinterlassen. Dies trifft gleichermaßen auf das Gehäuse des Roboters wie auf die Verarbeitungsqualität der dazugehörigen Station zu.

Dennoch gibt es beim Master Berichte über technische Mängel, die beispielsweise das Gebläse oder die Lasereinheit für die Navigation betreffen. Auch mechanische Elemente wie die ausklappbare Seitenbürste oder die Sensorik zur Mopp-Erkennung weisen vereinzelt Schwachstellen auf. Zudem können gelegentlich Schwierigkeiten bei der WLAN-Einbindung oder ungewöhnliche Geräusche im Standby-Modus auftreten.

Wischleistung

Der Eufy nutzt eine innovative rotierende Wischwalze, die sich dank eines dualen Tanksystems schon während der Fahrt permanent selbst reinigt. Da die Walze fortlaufend mit Frischwasser gespült und das Schmutzwasser sofort abgesaugt wird, landet der Dreck direkt im Behälter, statt auf der Bodenfläche verteilt zu werden. Dies sorgt auf Hartböden für ein hervorragendes und meist streifenfreies Ergebnis. Konstruktionsbedingt bleibt beim S1 Pro allerdings an Rändern und Kanten ein ungewischter Streifen von etwa 1,5 bis 3 Zentimetern zurück.

Der Roborock arbeitet hingegen mit zwei rotierenden Mopps, die mit hohem Druck gegen den Boden gepresst werden. Ein entscheidender Vorteil des Qrevo Master ist der FlexiArm, ein schwenkbarer Mechanismus, der einen Mopp aktiv bis an die Fußleisten und in Ecken ausfährt, um eine nahezu lückenlose Kantenreinigung zu gewährleisten. Die Wasserabgabe lässt sich dabei über die App in 30 Stufen exakt auf den jeweiligen Untergrund abstimmen. Während alltäglicher Schmutz zuverlässig entfernt wird, ist bei extrem hartnäckigen oder fettigen Flecken mitunter ein zweiter Reinigungsgang notwendig.

Zufriedenheit Reinigungsstation

Die Reinigungsstation des Eufy übernimmt die Entleerung des Staubbehälters sowie die Pflege der Wischrolle weitgehend zuverlässig. Ein besonderes Merkmal ist die integrierte Ozon-Behandlung des Wassers, die aktiv gegen unangenehme Gerüche im Tank vorgeht.

Allerdings ist das System kein kompletter Selbstläufer und verlangt regelmäßig nach manueller Pflege der Bodenwanne und des Metallsiebs, um Ablagerungen zu vermeiden. Zudem zieht sich der Trocknungsprozess über mehrere Stunden hinweg und bleibt dabei stets akustisch präsent. Vereinzelt können zudem technische Anfälligkeiten wie Defekte an der Pumpe auftreten.

Beim Roborock sorgt die Station für eine umfassende Entlastung, indem sie die Wischmopps mit warmem Wasser wäscht und anschließend mit Heißluft trocknet. Dieser Vorgang arbeitet angenehm leise und beugt der Entstehung von Gerüchen effektiv vor.

Die Wartung der Basis gestaltet sich komfortabel, da die Bodenwanne entnehmbar ist und unkompliziert unter fließendem Wasser gereinigt werden kann. Lediglich bei einem sehr hohen Aufkommen von Tierhaaren kann es vorkommen, dass die Absaugkanäle gelegentlich manuell befreit werden müssen.

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Zuverlässigkeit Hinderniserkennung

Der Eufy nutzt sein 3D-MatrixEye-System, eine Verbindung aus binokularer Infrarot-Technologie und künstlicher Intelligenz. Diese Technik ermöglicht eine präzise Umgebungsanalyse, bei der selbst kleinere Gegenstände wie Socken, Schuhe oder Spielzeug meist zuverlässig erkannt werden. Im Alltag navigiert das Modell sehr sicher und hält respektvollen Abstand zu Möbeln.

Schwierigkeiten zeigen sich beim S1 Pro lediglich bei extrem dünnen Kabeln oder filigranen Metallgestellen. Zudem besteht ein Zielkonflikt bei der Randreinigung: In Modi mit maximaler Sicherheit fährt der Saugroboter an manchen Stellen nicht ganz so nah an die Außenkanten heran.

Beim Roborock basiert die Erkennung auf einer Kombination aus Kamera und LiDAR-Technik. Mit größeren Objekten wie Möbeln kommt der Qrevo Master sehr gut zurecht und umfährt sie flüssig. Besonders an Stuhl- und Tischbeinen reinigt er gründlich, da er nah an diese herankommt, ohne sich festzufahren.

Herausforderungen stellen für diesen Roboter jedoch kleine oder flache Objekte dar. Vor allem Kabel, dünne Textilien oder sehr dunkle Gegenstände werden mitunter nicht rechtzeitig erfasst. Das kann dazu führen, dass solche Hindernisse verschoben oder eingezogen werden, weshalb der Boden vorab von Kleinteilen befreit werden sollte.

Akkulaufzeit

Der Eufy zeichnet sich durch eine hohe Ausdauer aus und hält auf der niedrigsten Stufe bis zu 210 Minuten durch. In typischen Wohnsituationen reicht das aus, um Flächen zwischen 80 und 110 Quadratmetern in einem Durchgang sowohl zu saugen als auch zu wischen.

Bei intensiverer Beanspruchung, etwa im Turbomodus oder auf Teppichuntergrund, reduziert sich die Laufzeit jedoch deutlich. Bei sehr großen Grundrissen ab etwa 130 Quadratmetern kann es passieren, dass der Saugroboter eine Ladepause benötigt. Da das Modell keine Schnellladefunktion besitzt, erfordert das Zwischenladen eine gewisse Wartezeit, bevor die Reinigung fortgesetzt wird.

Der Roborock bietet mit bis zu 180 Minuten im sparsamsten Modus ebenfalls eine solide Basis für die Reinigung größerer Wohnflächen. Er arbeitet effizient und behält selbst bei der automatischen Leistungssteigerung auf Teppichen oder beim Umfahren von Hindernissen oft noch eine Energiereserve übrig.

Sollte die Kapazität für extrem aufwendige Aufgaben dennoch nicht ausreichen, kehrt auch der Qrevo Master zur Station zurück. Wie beim Konkurrenten fehlt eine Schnellladefunktion, weshalb die Zwangspause bis zur vollständigen Erledigung der Arbeit etwas länger ausfällt.

Bedienung der App

Der Eufy überzeugt durch eine besonders aufgeräumte und logisch strukturierte Benutzeroberfläche. Schon die Einrichtung und WLAN-Anbindung gestalten sich unkompliziert, während die Kartierung zügig erfolgt und präzise Ergebnisse für die Raumbearbeitung liefert.

Praktische Funktionen wie die Live-Verfolgung erleichtern die Überwachung im Alltag. Allerdings verzichtet die App auf tiefgreifende Details wie die Wahl der Wischrichtung, und die Speicherkapazität ist auf insgesamt drei Karten limitiert. Hindernisse werden zwar markiert, erlauben aber keine weiterführenden Interaktionen.

Beim Roborock steht vor allem die hohe Reaktionsgeschwindigkeit im Vordergrund. Die Steuerung wirkt flüssig, und Reinigungen lassen sich direkt vom Startbildschirm aus einleiten, wobei zwischen der Eingabe und der Ausführung am Saugroboter kaum Verzögerungen spürbar sind.

Die App bietet einen enormen Funktionsumfang, um Parameter wie Saugkraft oder Wassermenge für jeden Raum einzeln zu definieren. Diese Vielzahl an Optionen führt jedoch dazu, dass die Menüs etwas verschachtelter wirken können. Gelegentlich treten zudem kleine Hürden bei der WLAN-Verbindung auf.

Geeignet für Haare und Tierhaare

Der Eufy erzielt auf Hartböden wie Parkett oder Fliesen eine hohe Effektivität und beseitigt dort sowohl kurze als auch lange Haare zuverlässig. Auf Teppichen ist das Bild etwas differenzierter: Während flache Beläge gut gereinigt werden, fehlt dem Saugroboter bei tiefen Fasern gelegentlich die Kraft, um Rückstände komplett herauszuziehen.

Dank der integrierten Haarzerschneidefunktion wird der Wartungsaufwand beim S1 Pro deutlich reduziert, da sich weniger Haare um die Hauptwalze wickeln. Dennoch ist ab und zu ein manueller Eingriff nötig, da sich einzelne Strähnen an den Bürstenenden oder der Seitenbürste verfangen können.

Beim Roborock sorgt die hohe Saugkraft für eine gründliche Aufnahme von losem Fell auf glatten Untergründen. Das Modell nutzt doppelte Gummibürsten, die konstruktionsbedingt weniger anfällig für Verwicklungen sind und durch einen speziellen Schneidemechanismus unterstützt werden.

Auf Teppichen zeigt der Qrevo Master jedoch Schwächen bei tiefer sitzenden Haaren. Anstatt sie vollständig aufzusaugen, werden sie in den Fasern teilweise zu kleinen Haarknäueln zusammengerollt, die dann auf der Oberfläche liegen bleiben.

Trotz der technischen Hilfsmittel lässt sich auch bei diesem Saugroboter ein gewisser Wartungsaufwand nicht vermeiden. Insbesondere an den Rädern sowie den Enden der Bürsten müssen regelmäßig hängengebliebene Haare entfernt werden.

Kantenreinigung

Beim Eufy zeigt sich bei der Säuberung von Randbereichen ein eher durchwachsenes Bild. Obwohl die eckige Bauweise theoretisch vorteilhaft ist, verhindert die starr verbaute Seitenbürste, dass der Saugroboter tief in Ecken hineingreifen kann.

Besonders in 90-Grad-Ecken bleiben daher regelmäßig Schmutzreste liegen. Auch die Wischleistung reicht konstruktionsbedingt nicht bis zum äußersten Rand, sodass entlang von Wänden oft ein schmaler Streifen unberührt bleibt und manuelles Nachsaugen nötig ist.

Der Roborock hingegen agiert in diesem Bereich deutlich effektiver und nutzt einen ausfahrbaren Seitenarm, das sogenannte FlexiArm Design. Damit erreicht er selbst verwinkelte Stellen und befreit 90-Grad-Ecken sowie Fußleisten fast vollständig von Rückständen.

Durch die präzise Arbeitsweise entlang der Kanten wird eine lückenlose Sauberkeit erzielt, die händisches Nachbessern nahezu überflüssig macht. Selbst bei grobem Schmutz arbeitet der Saugroboter äußerst zuverlässig und maximiert die Reichweite seiner Bürsten effektiv.

Kompaktheit Basisstation

Die Basisstation des Eufy ist eine äußerst präsente Erscheinung, die einen großzügigen Stellplatz benötigt. Besonders die beachtliche Höhe von 67 Zentimetern sorgt dafür, dass das Gehäuse im Wohnraum sofort ins Auge fällt und kaum dezent im Hintergrund verschwindet.

Mit einer Grundfläche von etwa 38 mal 47 Zentimetern wirkt dieser Saugroboter insgesamt recht massiv. Wer plant, ihn in schmalen Durchgängen oder hinter Türen aufzustellen, sollte den Bereich vorab genau ausmessen, damit die Basis nicht zum Hindernis wird.

Der Roborock präsentiert sich hingegen als platzsparende Alternative, die trotz ihrer Ausstattung eine vergleichsweise geringe Stellfläche beansprucht. Mit einer Breite von 34 Zentimetern und einer moderaten Höhe von etwa 52 Zentimetern lässt sich diese Station wesentlich unauffälliger in den Wohnraum integrieren.

Durch dieses ausgewogene Größenverhältnis dominiert das Gerät das Zimmer optisch deutlich weniger. Es findet auch in Nischen oder unter Vorsprüngen Platz und stellt einen gelungenen Kompromiss dar, der im Alltag kaum im Weg steht.

Geeignet für große Flächen

Der Eufy zeigt sich als solide Lösung für weitläufige Wohnbereiche, da er dank LiDAR-Technologie äußerst effizient und systematisch navigiert. Seine Ausdauer von bis zu 210 Minuten im sparsamen Betrieb erlaubt es ihm, viele Quadratmeter ohne Unterbrechung zu bearbeiten, bevor er schließlich neue Energie benötigt.

Eine fehlende Schnellladefunktion macht sich jedoch bemerkbar, da die Ladezeit von über drei Stunden den Arbeitsprozess bei sehr großen Flächen spürbar in die Länge zieht. Zudem sind die integrierten Tanks eher kompakt bemessen, was bei hohem Schmutzaufkommen zu häufigeren Stopps an der Basisstation führt.

Beim Roborock ergibt sich ein etwas gemischtes Bild für den Einsatz auf großen Etagen. Er profitiert zwar ebenfalls von einer hervorragenden Navigationseffizienz ohne unnötige Umwege, bietet mit maximal 180 Minuten aber eine etwas kürzere Laufzeit als das Konkurrenzmodell.

Muss der Saugroboter zwischenzeitlich an die Steckdose, dauert dies aufgrund der vierstündigen Ladezeit recht lange. Auch hier schränken die knappen Kapazitäten für Staub und Wasser die Autonomie ein, da bei großen Arealen öfter automatisierte Service-Stopps an der Station notwendig werden.

Lautstärke

Der Eufy hinterlässt in puncto Geräuschentwicklung ein geteiltes Bild. Während das reine Saugen oft noch als akzeptabel empfunden wird, arbeitet vor allem die Reinigungsstation recht lautstark. Besonders das Säubern und langwierige Trocknen der Wischrolle erzeugt eine permanente, deutliche Geräuschkulisse, die das Niveau vergleichbarer Systeme übertrifft.

Hinzu kommen mechanische Eigenheiten wie ein Quietschen beim Anheben oder Absetzen der Walze, was den akustischen Eindruck im Alltag zusätzlich trübt. Aufgrund dieser Präsenz empfiehlt es sich, den Saugroboter bevorzugt dann einzusetzen, wenn niemand zu Hause ist.

Beim Roborock gestaltet sich der Betrieb im Alltag spürbar angenehmer und unaufdringlicher. In den Standardeinstellungen stört der Saugroboter weder Gespräche noch konzentriertes Arbeiten wesentlich. Zwar macht sich die Doppelbürsten-Walze auf harten Untergründen mechanisch etwas deutlicher bemerkbar und die Lautstärke nimmt auf Teppichen oder in hohen Saugstufen zu, doch bleibt das Klangbild meist dezent.

Die Absaugstation des Qrevo Master ist zwar während des Entleerens sehr kräftig und laut, dieser Vorgang ist jedoch nur von kurzer Dauer. Da sich die Arbeitszeiten der Station zudem präzise steuern lassen, lässt sich die Lärmentwicklung beim Roborock deutlich besser in den Alltag integrieren als beim Eufy.

Max. Hindernis-Höhe (cm)

In der Praxis überwinden beide Saugroboter gängige Schwellen und Übergänge bis zu einer Höhe von 2 cm meist zuverlässig. Voraussetzung dafür ist jedoch eine abgerundete Kantenform; bei harten 90-Grad-Winkeln haben beide Modelle Schwierigkeiten und können bereits bei etwas niedrigeren Absätzen scheitern.

Der Eufy zeigt bei höheren Hindernissen gelegentlich ein unkoordiniertes Kletterverhalten, wodurch er steckenbleiben kann. Zudem neigt er dazu, sich auf sehr flachen oder schmalen Möbelbeinen festzufahren, wenn er versucht, diese zu überqueren.

Beim Roborock stellen hingegen Teppichkanten eine potenzielle Fehlerquelle dar, da er diese beim Überfahren umschlagen kann. Während er Möbelkufen meist souverän meistert, benötigt er bei besonders hohem Flor deutlich mehr Mühe für die Überwindung.

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Roborock Qrevo Master

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App-Funktionen

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Live Mapping

Beide Saugroboter bieten Live Mapping in der App, wodurch in Echtzeit verfolgt werden kann, wo sich der Roboter befindet und welche Bereiche bereits gereinigt wurden. Das ermöglicht die Überprüfung geplanter Reinigungsvorgänge auch von unterwegs. Sollte der Roboter stecken bleiben, zeigt die Karte sofort seinen aktuellen Standort an.

Schnellkartierung

Beide Saugroboter nutzen LiDAR zur Schnellkartierung, wodurch Wände ohne vollständiges Abfahren des Raums erfasst werden. Das spart erheblich Akkulaufzeit, da die energieintensive Erstbefahrung verkürzt wird. Nach der Schnellkartierung können sofort Sperrzonen und No-Go-Linien festgelegt werden. Bei Abbruch der Erstbefahrung geht die erstellte Karte verloren.

No-Mop-Zone

Beide Modelle bieten die Möglichkeit, über die App rechteckige No-Mop-Zonen einzurichten, die während des Wischvorgangs nicht befahren werden. Diese Bereiche werden jedoch bei reinen Saugdurchgängen normal gereinigt.

Für Bereiche, die komplett gemieden werden sollen, muss bei beiden eine Sperrzone eingerichtet werden.

Raumreinigung

Beide Saugroboter ermöglichen die Erstellung von Raumkarten in der App, in denen verschiedene Räume eingezeichnet und benannt werden können. Dies erlaubt die gezielte Reinigung bestimmter Bereiche nach Zeitplan, wie etwa Küche und Flur am Montag und Wohn- und Schlafzimmer am Freitag.

Durch diese selektive Reinigung wird die Akkulaufzeit effizienter genutzt, wodurch auch Modelle mit geringerer Gesamtlaufzeit in größeren Wohnungen eingesetzt werden können.

Sperrlinie (Virtual Wall)

Beide Saugroboter ermöglichen das Anlegen von Sperrlinien (Virtual Walls) über die App. Diese geraden Linien werden in die Karte eingezeichnet und markieren Bereiche, die der Roboter nicht überfahren soll, wie Spielecken oder Treppenabgänge. Die Sperrlinien können jederzeit flexibel erstellt oder entfernt werden.

Sperrzone (No-Go-Zone)

Beide Saugroboter ermöglichen das Einrichten von rechteckigen Sperrzonen (No-Go-Zonen) über die App, die während der Reinigung gemieden werden. Diese können an beliebigen Stellen platziert werden, um beispielsweise Spielecken, Futterplätze oder Teppiche auszuschließen. Die Sperrzonen lassen sich jederzeit neu anlegen oder entfernen.

Zonen-Reinigung

Beide Modelle bieten über die App die Möglichkeit zur Zonen-Reinigung, bei der rechteckige Bereiche auf der Karte markiert werden können. Diese Zonen lassen sich sowohl sofort als auch zeitgesteuert reinigen, beispielsweise täglich um 19 Uhr in der Küche. Die Zonen können flexibel hinzugefügt oder entfernt werden.

Anzahl Etagen

Der Eufy kann drei verschiedene Grundrisse speichern, während der Roborock bis zu vier Karten erstellen kann. Beide ermöglichen damit die Reinigung mehrerer Etagen ohne Überschreiben vorhandener Karten.

Beim Eufy muss allerdings für die Erstkartierung die sperrige Basisstation mitgenommen werden, da er eine Karte nur erstellen und speichern kann, wenn die Reinigung an der Station beginnt und endet.

Saugstufen

Beide Modelle bieten vier verschiedene Saugstufen, die eine Anpassung der Saugleistung an Verschmutzungsgrad und Bodenart ermöglichen. Dies ist besonders nützlich für Teppiche, die eine höhere Saugleistung benötigen, und hilft gleichzeitig, den Akkuverbrauch zu regulieren.

Sprachsteuerung

Der Eufy lässt sich über Alexa oder Google Assistant steuern. Eine Bedienung per Bixby oder Siri ist nicht möglich.

Der Saugroboter von Roborock hingegen unterstützt die Sprachsteuerung über Alexa, Google Assistant, Siri sowie den Roborock-eigenen Sprachassistenten . Eine Steuerung über Bixby ist nicht möglich.

Verbindungsart

2,4 GHz WLAN

Beide Saugroboter können ausschließlich über ein 2,4 GHz WLAN mit der App verbunden werden. Diese Verbindungsart bietet eine größere Reichweite als 5 GHz Netzwerke, ist jedoch anfälliger für Störungen.

Weder Misch-Netzwerke noch reine 5 GHz Verbindungen werden unterstützt. Bei Misch-Netzwerken muss die 5 GHz Frequenz deaktiviert werden, um Verbindungsprobleme zu vermeiden.

Technologie & Navigation

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Kartierungsfläche pro Ladung (qm)

Beide Saugroboter können mit einer Akkuladung etwa 150 qm kartieren. Für maximale Effizienz sollte bei beiden die minimale Saugstufe gewählt werden.

Beide verfügen über eine Schnellkartierungsfunktion, die den Prozess beschleunigt, sodass eben nicht jeder Winkel zu Beginn abgefahren werden muss.

Orientierungs-Technologie

Der S1 Pro nutzt LiDAR-Navigation über einen integrierten Lasersensor, der an der Vorderseite positioniert ist statt auf der Oberseite. Diese Konstruktion ermöglicht eine kompaktere Bauweise ohne hervorstehenden Turm.

Der Qrevo Master arbeitet mit einem klassischen Laser-Navigationsturm, der höchste Präzision und Effizienz bietet. Diese Technologie funktioniert auch bei Dunkelheit oder schwachen Lichtverhältnissen zuverlässig. Der Turm führt jedoch zu einer erhöhten Gerätehöhe.

Bei reflektierenden Oberflächen wie großen Glasflächen oder Spiegeln kann es bei beiden gelegentlich zu Navigationsschwierigkeiten kommen, da der Laserstrahl verstärkt zurückgeworfen wird.

Technologie Hinderniserkennung

Der Eufy nutzt ausschließlich eine Frontkamera zur Hinderniserkennung, die bei schlechten Lichtverhältnissen etwas an Zuverlässigkeit verliert.

Der Roborock kombiniert hingegen eine Frontkamera mit LiDAR-Sensoren, was theoretisch eine präzisere Erkennung ermöglichen soll. In der Praxis zeigen jedoch beide Systeme noch Verbesserungsbedarf.

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Reinigung & Pflege

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Automatische Absaugstation

Beide Saugroboter werden mit einer automatischen Absaugstation geliefert, die den Staubbehälter nach jeder Reinigung entleert, sodass keine manuelle Entleerung nötig ist. Die Stationen arbeiten jeweils mit einem Beutelsystem.

Trocknungsfunktion

Beide verfügen über eine Basisstation mit Trocknungsfunktion, die den Wischaufsatz nach der Reinigung über mehrere Stunden aktiv trocknet. Das erspart das manuelle Abnehmen und Trocknen des Aufsatzes nach jedem Wischvorgang.

Waschstation

Beide Saugroboter reinigen den Wischaufsatz nach jedem Wischvorgang automatisch in der Basisstation mit sauberem Wasser. Dennoch empfiehlt es sich, den Wischaufsatz gelegentlich abzunehmen und händisch auszuwaschen.

Filter waschbar

Bei beiden kann der Filter einfach unter fließendem Wasser ausgewaschen werden. Eine regelmäßige Reinigung ist sinnvoll, um die Reinigungs- und Filterleistung langfristig zu erhalten.

Wischfunktionen

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Wischmethode

Rotierende Walze

Der Eufy nutzt eine rotierende Softwalze an der Unterseite, während der Roborock mit rotierenden Wischpads arbeitet. Beide Methoden sorgen für zusätzlichen Druck und lösen Verschmutzungen besser als herkömmliche Wischtücher.

Als Besonderheit verfügt der Eufy über einen separaten Schmutzwassertank und elektrolysiert das Frischwasser in der Station. Obwohl beide Systeme manuelles Wischen nicht vollständig ersetzen können, bieten sie effektive Reinigungsergebnisse.

Anhebung Wischaufsatz (mm)

Der Eufy kann seinen Wischaufsatz um bis zu 12 mm anheben, während der Roborock etwa 10 mm schafft. Beide ermöglichen dadurch das Überfahren niedriger Teppiche ohne übermäßige Befeuchtung und können Saugen und Wischen in einem Durchgang erledigen.

Bei beiden ist jedoch Vorsicht bei sehr hellen oder hohen Teppichen geboten, da der Wischaufsatz den Teppich meist trotzdem leicht berührt und diese dadurch feucht oder bei gebrauchtem Wischpad leicht verschmutzt werden können.

Schwenkbarer Wischmopp

Der Eufy hat keinen schwenkbaren Wischmopp, was zu ungereinigten Streifen entlang von Wänden und in Ecken führt und gelegentliches manuelles Nachwischen erfordert.

Im Gegensatz dazu bietet der Roborock einen schwenkbaren Wischmopp, der die Reichweite erhöht und Ecken sowie Möbelstücke besser erreicht, wodurch eine gründlichere automatische Reinigung ohne manuelles Nachwischen möglich ist.

Teppichvermeidung

Anheben Wischaufsatz

Anheben Wischaufsatz

Beide Modelle heben im Wischmodus den Wischaufsatz an, wenn sie Teppiche befahren, wodurch diese weiterhin gesaugt werden können. Bei hochflorigen Teppichen kommt es jedoch trotzdem zu leichtem Kontakt mit dem nassen Wischpad.

Automatische Wassertankbefüllung

Beide Saugroboter verfügen über eine automatische Wassertankbefüllung, die vor jeder Reinigungsfahrt in der Station erfolgt. Das ermöglicht die Abgabe von stets frischem Wasser an den Wischaufsatz und reduziert den manuellen Aufwand im Alltag erheblich.

Größe integrierter Wassertank (ml)

Der Roborock verfügt über einen 80 ml fassenden Wassertank, der zwar relativ klein ist, aber während des Reinigungsvorgangs an der Waschstation aufgefüllt werden kann.

Der Eufy besitzt sowohl einen Frischwasser- als auch einen Schmutzwassertank, wodurch verbrauchtes Wasser von den Bodenwalzen abtransportiert wird und diese kontinuierlich mit frischem Wasser versorgt werden.

Wassermenge einstellbar

Bei beiden Modellen kann die Wasserabgabe in 3 Stufen eingestellt werden, was eine Anpassung an verschiedene Bodenarten ermöglicht - niedrigere Stufe für Parkett, höhere für Fliesen. Bei empfindlichen Böden sollte jedoch vorab geprüft werden, ob selbst die niedrigste Einstellung nicht zu feucht ist.

Basisdaten

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Bauhöhe (cm)

Der Eufy S1 Pro ist mit 9,6 cm etwas flacher als der Roborock Qrevo Master mit 10,3 cm Höhe. Für den Eufy reichen Möbel mit mindestens 10 cm Bodenfreiheit, während der Roborock etwa 10,6 bis 11 cm Abstand benötigt.

Die größere Höhe des Qrevo Master ist auf den im Navigationsturm integrierten Sprachassistenten "Rocky" zurückzuführen.

Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)

Der Eufy S1 Pro bietet mit 210 Minuten eine etwas längere maximale Akkulaufzeit auf niedrigster Stufe als der Roborock Qrevo Master mit 180 Minuten. Beide übertreffen damit den Durchschnitt von 120 Minuten. Die tatsächliche Laufzeit variiert bei beiden abhängig von Leistungsstufe, Bodenart und zu umfahrenden Hindernissen.

Schwenkbarer Seitenarm

Der Qrevo Master verfügt über einen schwenkbaren Seitenarm, der die Reinigung von Ecken und Kanten deutlich verbessert. Diese Funktion kompensiert die runde Bauform und reduziert die Notwendigkeit manuellen Nachsaugens.

Beim Eufy S1 Pro fehlt diese Funktion, wodurch Schmutz in Ecken und entlang von Kanten weniger effektiv erreicht wird und gelegentliches manuelles Nachsaugen erforderlich ist.

Akku (mAh)

Sowohl beim Eufy (4.600 mAh) als auch beim Roborock (5.200 mAh) bewegt sich die Akkukapazität in einem soliden Mittelfeld. Solche Werte sind für die überwiegende Mehrheit der Saugroboter absolut typisch.

Durchmesser (cm)

Beide Geräte haben eine ähnliche Größe, wobei der Eufy mit 34,7 cm einen minimal geringeren Durchmesser als der Roborock mit 35,3 cm aufweist. Diese standardmäßige Größe bedeutet für beide, dass sie in engen Passagen etwas mehr Zeit benötigen können, jedoch durch die größere Saugfläche die Reinigungszeit insgesamt verkürzen.

Größe integrierter Staubbehälter (ml)

Der Eufy S1 Pro verfügt über einen 250 ml fassenden Staubbehälter, während der Roborock Qrevo Master mit 220 ml etwas kleiner dimensioniert ist. Beide Tankgrößen sind ausreichend, um bei regelmäßiger Nutzung und moderater Verschmutzung eine Fläche von bis zu 80 qm ohne Zwischenleerung zu reinigen.

Max. Saugleistung (Pa)

Der Eufy erzielt auf der höchsten Saugstufe einen Wert von 8.000 Pascal. Damit siedelt sich der Saugroboter im mittleren Leistungsfeld an. Ob die Kraft im Alltag überzeugt, wird dabei maßgeblich durch die konstruktive Gestaltung und die Saugart beeinflusst.

Der Roborock bietet eine Spitzenleistung von 10.000 Pascal, was ebenfalls als Wert der Mittelklasse gewertet wird. Auch bei diesem Saugroboter ist die tatsächliche Effektivität im Haushalt von der Bauart sowie der gewählten Saugmethode abhängig.

Saugart

Beide Modelle verwenden eine Gummiwalze, die besonders effektiv bei Hartböden und Tierhaaren ist. Längere Haare können leichter entfernt werden, da sie sich nicht so schnell in Bürsten verfangen. Auf Teppichen sind die Gummiwalzen etwas weniger effektiv, da sie den Schmutz nicht aus dem Teppich herausbürsten, was jedoch nicht zwangsläufig die Saugleistung auf Teppichen beeinträchtigt.

Wischen

Sowohl der Eufy als auch der Roborock verfügen neben der Saugfunktion über eine integrierte Wischfunktion.

Grundfunktionen

Nur Unterschiede anzeigen

Kletter-Funktion

Sowohl der Eufy als auch der Roborock verfügen über keine spezielle Kletter-Funktion. Das bedeutet für beide Saugroboter, dass sie bei höheren Hindernissen im Haushalt schnell an ihre Grenzen stoßen.

Dickere Teppichkanten, ausgeprägte Türschwellen oder höhere Übergangsleisten können für den S1 Pro und den Qrevo Master gleichermaßen zur Barriere werden, da sie auf eher flache Unebenheiten beschränkt sind.

Teppicherkennung

Beide Saugroboter verfügen über eine automatische Teppicherkennung, die während des Saugvorgangs automatisch die Saugleistung erhöht, sobald ein Teppich erkannt wird. Dies ermöglicht eine gezieltere Reinigung von Teppichen mit stärkerer Saugstufe und trägt zu einer effizienteren Nutzung der Akkulaufzeit bei.

Abgrunderkennung

Beide Saugroboter verfügen über Sensoren an der Unterseite, um Treppen und Absätze rechtzeitig zu identifizieren. Ein lückenloser Schutz ist jedoch nicht garantiert; in besonders ungünstigen Situationen kann es sowohl beim Eufy als auch beim Roborock trotz der Technik zu einem Absturz kommen.

App steuerbar

Beide Saugroboter lassen sich über eine App steuern, in der Reinigungspläne erstellt und Sperrzonen eingerichtet werden können. Die Installation der App ist in beiden Fällen zwingend erforderlich, selbst wenn keine Reinigungspläne genutzt werden sollen, da Saugstufen und Wischfunktionen nur über die App angepasst werden können.

Bereichsabgrenzung

Beide Saugroboter ermöglichen die Einrichtung von Bereichsabgrenzungen über die App, um Bereiche zu definieren, die nicht gesaugt werden sollen.

Front LED-Licht

Beide Saugroboter verzichten auf ein frontseitiges LED-Licht. Dies kann dazu führen, dass die Hinderniserkennung in dunklen Bereichen weniger zuverlässig arbeitet.

Kabel oder kleine Gegenstände unter Möbeln und in düsteren Zimmerecken werden daher sowohl vom Eufy als auch vom Roborock unter Umständen nicht rechtzeitig erkannt.

Überwachungs-Kamera

Der Eufy S1 Pro kann keine Live-Bilder an das Smartphone senden, während der Roborock Qrevo Master mit einer Frontkamera ausgestattet ist, die neben der Hinderniserkennung auch zur Überwachung des Zuhauses dient.

Der Qrevo Master ermöglicht es, per App durch die Wohnung zu "patrouillieren" und überträgt dabei Live-Bilder. Für bessere Sicht bei schlechten Lichtverhältnissen verfügt er zusätzlich über eine unterstützende LED-Beleuchtung.

Datenblatt

Eigenschaft
Abgrunderkennung
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Absaugstation Beutellos
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Nein
Akkulaufzeit niedrigste Stufe (min)
Eufy S1 Pro
210
Roborock Qrevo Master
180
Akku (mAh)
Eufy S1 Pro
4.600
Roborock Qrevo Master
5.200
Anhebung Wischaufsatz (mm)
Eufy S1 Pro
12
Roborock Qrevo Master
10
Anzahl Etagen
Eufy S1 Pro
3
Roborock Qrevo Master
4
App steuerbar
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Automatische Absaugstation
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Automatische Wassertankbefüllung
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Bauhöhe (cm)
Eufy S1 Pro
9,6
Roborock Qrevo Master
10,3
Bereichsabgrenzung
Eufy S1 Pro
In der App
Roborock Qrevo Master
In der App
Breite Basisstation (cm)
Eufy S1 Pro
38,3
Roborock Qrevo Master
34
Durchmesser (cm)
Eufy S1 Pro
34,7
Roborock Qrevo Master
35,3
Farbe
Eufy S1 Pro
Schwarz
Roborock Qrevo Master

Schwarz

Schwarz

Weiß

Weiß

Filter waschbar
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Fläche pro Ladung (qm)
Eufy S1 Pro
150
Roborock Qrevo Master
150
Front LED-Licht
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Nein
Gewicht (kg)
Eufy S1 Pro
4,78
Roborock Qrevo Master
4,6
Größe integrierter Staubbehälter (ml)
Eufy S1 Pro
250
Roborock Qrevo Master
220
Größe integrierter Wassertank (ml)
Eufy S1 Pro
240
Roborock Qrevo Master
80
Hauptbürste anhebbar
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Ja
Hinderniserkennung mit KI
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Nein
Höhe Basisstation (cm)
Eufy S1 Pro
67
Roborock Qrevo Master
52,1
Kartierungsmethode
Eufy S1 Pro
Karten-Erstellung
Roborock Qrevo Master
Karten-Erstellung
Kletter-Funktion
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Nein
Ladezeit (min)
Eufy S1 Pro
216
Roborock Qrevo Master
240
LiDAR-Turm einfahrbar
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Nein
Live Mapping
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Max. Hindernis-Höhe (cm)
Eufy S1 Pro
2
Roborock Qrevo Master
2
Max. Saugleistung (Pa)
Eufy S1 Pro
8.000
Roborock Qrevo Master
10.000
Mehr-Etagen-Kartierung
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Mit Laserturm
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Ja
No-Mop-Zone
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Orientierungs-Technologie
Eufy S1 Pro
LiDAR
Roborock Qrevo Master
LiDAR
Raumreinigung
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Saugart
Eufy S1 Pro
Gummiwalze
Roborock Qrevo Master
Gummiwalze
Saugstufen
Eufy S1 Pro
4
Roborock Qrevo Master
4
Schnellkartierung
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Schnellladefunktion
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Nein
Schwenkbarer Seitenarm
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Ja
Schwenkbarer Wischmopp
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Ja
Sperrlinie (Virtual Wall)
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Sperrzone (No-Go-Zone)
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Sprachsteuerung
Eufy S1 Pro

Alexa

Ja

Eigener

Nein

Google Assistant

Ja

Siri

Nein

Roborock Qrevo Master

Alexa

Ja

Eigener

Ja

Google Assistant

Ja

Siri

Ja

Technologie Hinderniserkennung
Eufy S1 Pro
Kamera
Roborock Qrevo Master
Kamera + LiDAR
Teppicherkennung
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Teppichvermeidung
Eufy S1 Pro
Anheben Wischaufsatz
Roborock Qrevo Master
Anheben Wischaufsatz
Tiefe Basisstation (cm)
Eufy S1 Pro
46,7
Roborock Qrevo Master
48,7
Trocknungsfunktion
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Überwachungs-Kamera
Eufy S1 Pro
Nein
Roborock Qrevo Master
Ja
Verbindungsart
Eufy S1 Pro
2,4 GHz WLAN
Roborock Qrevo Master
2,4 GHz WLAN
Waschstation
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Wassermenge einstellbar
Eufy S1 Pro
3
Roborock Qrevo Master
3
Wischen
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Wischmethode
Eufy S1 Pro
Rotierende Walze
Roborock Qrevo Master
Rotierend
Zonen-Reinigung
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Ja
Zwei integrierte Tanks
Eufy S1 Pro
Ja
Roborock Qrevo Master
Nein

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