Welchen RasenmÀhroboter soll ich kaufen?

Interaktiver Ratgeber

Welchen RasenmÀhroboter soll ich kaufen?

14 RasenmĂ€hroboter im Vergleich | Finde den besten RasenmĂ€hroboter fĂŒr dich | Juni 2021

Bonus: Experten-Interview mit
Prof. Martin Bocksch ist Diplom-Agrarbiologe und Verbandsreferent des Deutschen Rollrasen-Verbandes. Zudem ist er als unabhĂ€ngiger Berater fĂŒr Rasenpflege und Pflanzenschutz tĂ€tig un...
Bonus: Experten-Interview mit
Prof. Martin Bocksch ist Diplom-Agrarbiologe und Verbandsreferent des Deutschen Rollrasen-Verbandes. Zudem ist er als unabhĂ€ngiger Berater fĂŒr Rasenpflege und Pflanzenschutz tĂ€tig un...
Daten zum Ratgeber
RasenmÀhroboter

14 RasenmÀhroboter im Vergleich

Finger tippt

5290 Nutzer erfolgreich beraten

Checkliste auf Klemmbrett

20 analysierte Eigenschaften und Kriterien

Kalender mit Checkmark-Haken

Zuletzt veröffentlicht: 22. Juni 2021, 16:08
Letztes Update der Preise: vor 7 Minuten

Über diesen Ratgeber
Auf der Suche nach dem richtigen MĂ€hroboter kommen einige Fragen auf: Passt das GerĂ€t wirklich zu meinem Garten? Kann der Roboter auch bei Regen mĂ€hen? Kann der MĂ€hroboter den Rasen in meiner gewĂŒnschten Höhe schneiden? Dieser Ratgeber hilft dir dabei den passenden MĂ€hroboter fĂŒr deinen Rasen zu finden. Egal ob große oder kleine FlĂ€chen, verwinkelte oder gerade FlĂ€chen. Dieser Ratgeber klĂ€rt die wichtigsten Fragen, die man sich beim Kauf eines MĂ€hroboters stellen sollte. Dabei werden die besten Produkte der bekanntesten Hersteller miteinander verglichen, sodass sicher auch fĂŒr dich der passende Rasen-MĂ€hroboter mit dabei ist.

RasenmÀhroboter in diesem Ratgeber

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Welcher RasenmÀhroboter passt zu dir?
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Interview mit Prof. Martin Bocksch

Prof. Martin Bocksch
Prof. Martin Bocksch
Prof. Martin Bocksch

Prof. Martin Bocksch ist Diplom-Agrarbiologe und Verbandsreferent des Deutschen Rollrasen-Verbandes. Zudem ist er als unabhĂ€ngiger Berater fĂŒr Rasenpflege und Pflanzenschutz tĂ€tig und hilft Betreibern von GrĂŒnanlagen und SportplĂ€tzen Rasenprobleme zu beheben. Durch seine AuftrĂ€ge im In- und Ausland sowie durch die langjĂ€hrige Erfahrung auf dem Gebiet der Rasenpflege kennt er alle wichtigen Faktoren, die man bei der Rasenpflege und damit auch bei der Nutzung eines Rasen-MĂ€hroboters beachten sollte.

Herr Prof. Bocksch, wie sind Sie zu Ihrem Fachgebiet Rasenpflege und -vermarktung gekommen?

Mein Vater war Verwalter von zwei GĂŒtern, wobei eines dieser GĂŒter sehr große Rasen- und GrĂŒnflĂ€chen besaß. Daher war es naheliegend, dass sich mein Bruder und ich mit um die Pflege der RasenflĂ€chen kĂŒmmern.

Da ich immer viel Spaß an der Rasenpflege hatte und ich diese Aufgabe sehr hĂ€ufig ĂŒbernommen habe, hat sich daraus auch meine Liebe zum Rasen entwickelt.

SpĂ€ter habe ich mit dem Biologie-Studium begonnen, bis ich nach dem Vordiplom dann zur Agrarbiologie an die UniversitĂ€t Hohenheim gewechselt habe. Dort wurde mir von Kommilitonen mitgeteilt, dass ein Doktor der Hochschule noch Mitarbeiter fĂŒr einen Rasenversuch benötigt. Nachdem mir RasenmĂ€hen schon immer Spaß gemacht hat, habe ich mich auch dafĂŒr beworben und schließlich den Job bei Herrn Dr. Schulz bekommen. Als Herr Dr. Schulz hörte, dass ich aus Lippstadt komme, hat er mir sofort die Deutsche Saatveredelung AG empfohlen. Dort habe ich dann nach dem Ende meines Studiums sieben Jahre lang gearbeitet, bis ich anschließend zum Deutschen Golf Verband (DGV) wechselte.

Nach den zwei Jahren beim DGV habe ich mich als Berater selbststÀndig gemacht und berate sehr intensiv im Golfbereich zu den Themen Rasenpflege und Umweltmanagement. Zudem biete ich verschiedene Dienstleistungen auf dem Gebiet des Pflanzenschutzes an und bin sehr hÀufig auch als Referent tÀtig.

Aufgrund meiner Referenten-TĂ€tigkeit wurde ich schließlich von der Hochschule in Geisenheim gefragt, ob ich Interesse daran hĂ€tte einen Lehrauftrag anzunehmen. Nachdem ich einige Jahre als Dozent tĂ€tig war, wurde mir schließlich vonseiten der Hochschule eine Honorarprofessur angetragen, die ich gerne angenommen habe.

Außerdem halte ich die Stelle als Verbandsreferent des Deutschen Rollrasen Verbandes e.V. inne. Dabei liegt meine Arbeit in der Betreuung unserer Mitglieder, der Erstellung unseres Mitgliederorganes, dem „Rasenbrief“ und der Organisation von unseren Veranstaltungen.

Was zÀhlt zu Ihren interessantesten Projekten bisher?

Die herausragenden Projekte sind selbstverstĂ€ndlich diejenigen, bei denen ich großen Golfanlagen dabei helfen konnte, deren Rasenprobleme erfolgreich zu beheben.

Aber ein besonderer Erfolg fĂŒr mich persönlich war auch ein Auftrag in der Schweiz. Die Aufgabe bestand darin, die Ursache fĂŒr die Rasenprobleme mehrerer SportplĂ€tze zu finden, auch wenn bereits mehrere Experten auf dem Gebiet den Grund der Probleme nicht finden konnten.

Dabei habe ich herausgefunden, dass die Ursache der Probleme an einer bestimmten Grasart lag. Dadurch waren wir schließlich in der Lage die PlĂ€tze wieder gut nutzbar zu machen.

Zudem kam ich durch Beratungsanfragen aus dem Ausland auch an spannende Projekte außerhalb Deutschlands, bei denen ich gleichzeitig auch sehr interessante LĂ€nder kennenlernen konnte.Auf der Suche nach Rasen-Experten wenden sich jedoch viele Leute an FachkrĂ€fte aus England oder Amerika, da dort das Thema Rasen auch vonseiten der Hochschulen viel stĂ€rker aufgestellt ist als es in Deutschland der Fall ist. Aus diesem Grund versuchen wir dieses Fachgebiet auch in den deutschen Hochschulen wieder mehr zu etablieren. An der Hochschule OsnabrĂŒck wurde zum Beispiel eine Rasen-Professur eingerichtet und auch an der Hochschule Geisenheim bin ich auf der Suche nach Nachwuchs fĂŒr diesen Fachbereich.

Welche Vorteile bietet der Einsatz von MĂ€hrobotern zur Rasenpflege?

Der grĂ¶ĂŸte Vorteil beim Einsatz von MĂ€hrobotern ist natĂŒrlich der deutliche Zeitgewinn, da der MĂ€hroboter seine Arbeit selbststĂ€ndig und zu beliebigen Zeiten verrichten kann.

Ein weiterer Grund, den man auch hĂ€ufig liest, ist das Recycling des geschnittenen Rasens. Denn bei einem MĂ€hroboter fĂ€llt kein Abfall an, da der Roboter stattdessen alles wieder auf den Rasen zurĂŒckfĂŒhrt. Dadurch erhĂ€lt der Rasen alle NĂ€hrstoffe, die noch in den geschnittenen Überresten vorhanden sind.

Da das klassische MĂ€hen eines Rasens natĂŒrlich auch arbeitsintensiv ist, kann es speziell fĂŒr Ă€ltere Leute oder Menschen mit körperlichen EinschrĂ€nkungen bei grĂ¶ĂŸeren FlĂ€chen zu einem Problem werden. In diesem Fall ist ein MĂ€hroboter eine sehr gute Alternative, wenn man keinen Dienstleister beauftragen möchte und auch keinen Nachbarn fragen kann. In Amerika ist es zum Beispiel gĂ€ngige Praxis, dass Garten- und Landschaftsbau Firmen als Dienstleister beauftragt werden, um den Rasen zu mĂ€hen. Da diese Dienstleister in Amerika jedoch mit Pauschalzahlungen arbeiten, versuchen sie auch möglichst viele Fahrten einzusparen. Um dies zu erreichen, werden neben dem RasenmĂ€hen zusĂ€tzliche Wachstumsregulatoren versprĂŒht, die das Rasenwachstum fĂŒr eine gewisse Zeit verringern. Dieser Trend zur Nutzung von Dienstleistern ist aufgrund der hohen Lebenserwartung hierzulande auch fĂŒr deutsche Garten- und Landschaftsbau Firmen ein interessantes Thema.

Gibt es bekannte Probleme bei den Robotern, die man vor einem Kauf wissen sollte?

Ein sehr hĂ€ufiges Problem besteht bei der Pflege des MĂ€hroboters. Denn viele Menschen gehen davon aus, dass man einen Rasen-MĂ€hroboter nur installiert und nichts weiter beachten muss. Jedoch besteht ein Unterschied zwischen den Messern eines klassischen RasenmĂ€hers und denen eines MĂ€hroboters. WĂ€hrend ein klassischer RasenmĂ€her mit einer grĂ¶ĂŸeren Sichel arbeitet, die geschĂ€rft werden sollte, nutzen MĂ€hroboter mehrere kleine Klingen. Diese Klingen sind schĂ€rfer als die eines gĂ€ngigen RasenmĂ€hers und werden mit einer geringeren Geschwindigkeit gedreht. Daher ist es wichtig diese Messer regelmĂ€ĂŸig zu wechseln, um ein gleichmĂ€ĂŸiges MĂ€hergebnis zu erzielen.

Ein anderes Problem ergibt sich aus der Navigation der Roboter, da diese meist nach dem Zufallsprinzip arbeiten und ein Begrenzungskabel nutzen, um die zu mĂ€hende FlĂ€che festzulegen. Wenn dieses Kabel nicht korrekt verlegt wurde, kann es zu SchĂ€den oder bei fehlenden Begrenzungen sogar zum Verlust des Roboters kommen. Daher sollten sowohl fĂŒr die Verlegung des Begrenzungskabels als auch fĂŒr die Einrichtung der Basisstation am besten Fachleute beauftragt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die RÀder der MÀhroboter. Diese sind deutlich kleiner als die RÀder eines normalen RasenmÀhers. Da MÀhroboter ein nicht zu vernachlÀssigendes Gewicht haben und viele Roboter drei RÀder besitzen, verteilt sich das Gewicht nur auf diese drei kleinen RÀder.

Durch diese erhöhte Bodenbelastung kann es bei hĂ€ufigen Fahrten auf der gleichen Stelle zu SchĂ€den fĂŒr den Rasen kommen.

Ein besonders stark belasteter Bereich ist der Rasen vor der Basisstation und auf dem Weg dorthin. Um die Station mit Strom zu versorgen, wird diese oft in der NÀhe der Terrasse eingerichtet. Nach einiger Zeit könnte der Rasen vor der Station jedoch durch die hÀufigen Fahrten des Roboters beschÀdigt werden und einen unschönen Fleck verursachen. Um dieses Problem zu lösen, kann man in einem kleinen Bereich vor der Basisstation Pflastersteine verlegen und dadurch die starke Abnutzung an dieser Stelle verhindern.

Meines Erachtens sollte man zudem wissen, dass man einen MĂ€hroboter nicht unbeaufsichtigt arbeiten lassen sollte, da er eine Gefahr fĂŒr Kinder oder auch Kleintiere, die sich im Garten befinden können, darstellt. Deshalb sollte der Roboter auch nicht nachts eingesetzt werden, da zu dieser Zeit vermehrt Tiere unterwegs sind, die durch die Messer des Roboters verletzt oder gar getötet werden könnten.

Ein weiteres Problem kann auch durch das Recycling des geschnittenen Rasens entstehen. Denn neben dem normalen Gras werden auch UngrĂ€ser wie die Poa Annua, die jĂ€hrige Rispe, durch den Roboter wieder auf den Rasen zurĂŒckgefĂŒhrt. Die Poa Annua produziert fast durchgehend neues Saatgut, das beim MĂ€hen durch den Roboter nun immer weiter ĂŒber die RasenflĂ€che verteilt wird. Daher wĂŒrde ich empfehlen, den MĂ€hroboter in der HauptblĂŒtezeit der jĂ€hrlichen Rispe nicht zu nutzen und stattdessen in dieser Zeit wieder auf den manuellen RasenmĂ€her zurĂŒckzugreifen.

Es gibt außerdem noch einen zweiten Punkt, weshalb ich den Leuten nahe legen möchte ihren alten RasenmĂ€her nicht zu entsorgen: Wenn der Rasen nass ist, kann ein MĂ€hroboter Schaden am Boden anrichten, da der Boden bei NĂ€sse verdichtet wird und das Gewicht des Roboters durch die kleinen RĂ€der zu starken Druck ausĂŒbt.

Nun kommt noch ein dritter Grund dazu, der dafĂŒr spricht den klassischen RasenmĂ€her zu behalten: Oft existieren UngrĂ€ser im Rasen, die durch AuslĂ€uferbildung gekennzeichnet sind. Das bedeutet es gibt eine Pflanze, die einen AuslĂ€ufer bildet. Dieser versucht normalerweise nach einigen Zentimetern wieder nach oben zum Licht zu dringen. Durch die hĂ€ufigen Fahrten des MĂ€hroboters wird dieser AuslĂ€ufer jedoch immer wieder nach unten gedrĂŒckt und wĂ€chst somit nach außen weiter.

Dieser Umstand beschleunigt die Bildung unschöner Flecken im Rasen.

Um dies zu vermeiden, sollte man auf UngrĂ€ser im Rasen achten und diese möglichst frĂŒh aus dem Rasen entfernen.

Was sind die wichtigsten Kriterien, die man bei einem MĂ€hroboter beachten muss?

Ein Kriterium beim Kauf eines MÀhroboters ist in meinen Augen die Erfahrung des Herstellers, bei dem ich den Roboter kaufe. Ein sehr erfahrener Hersteller ist sicherlich die Firma Husqvarna. Diese hatten lange Zeit die einzige Lizenz, um MÀhroboter zu verkaufen. Auch wenn es heutzutage sehr viele weitere Hersteller gibt, gehört Husqvarna trotzdem zu den Produzenten mit der meisten Erfahrung auf dem Gebiet und zudem haben sie meiner Meinung nach auch die ausgereiftesten GerÀte. Daher bin ich auch der Ansicht, dass sich der etwas höhere Preis in diesem Fall lohnt.

Vor einem Kauf sollte man außerdem beachten, wie die Messer des Roboters getauscht werden können. NatĂŒrlich ist hier auch wichtig, wie teuer diese sind und wo ich neue Klingen zum Wechseln bekomme.

Auch die Akkuleistung ist ein wichtiger Faktor bei einem Roboter. Dabei sollte man sich informieren wie lange das GerĂ€t mit einer Akkuladung lĂ€uft, damit der Roboter nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig oft fahren muss, um den kompletten Rasen zu mĂ€hen. Denn dadurch kann eine unnötige Belastung des Rasens vermieden werden.Nicht zu vergessen ist auch der Schutz von Tieren. Hierbei sollte man darauf achten wie der Roboter im Falle einer Kollision abgesichert ist.

Was möchten Sie den Bluepick-Nutzern zum Thema MÀhroboter noch mit auf den Weg geben?

FĂŒr diese Frage bin ich sehr dankbar.

Denn es gibt ein Thema, das von vielen Leuten nicht beachtet wird.

Und zwar das Thema Schnitthöhe. Die meisten Leute sind ihren HandrasenmĂ€her gewohnt und haben diesen auf eine bestimmte Höhe eingestellt. Meistens sind es um die 3-4 cm. Sobald nun gemĂ€ht wird, ist das Gras auf die entsprechende Höhe von 3-4 cm zurĂŒckgeschnitten und damit hat die Pflanze auch nur 3 cm Photosynthese-FlĂ€che. Dann wird der Rasen jedoch stehen gelassen und er wĂ€chst wieder bis zu einer bestimmten Aufwuchs-Höhe von etwa 6-8 cm, bis er wieder gemĂ€ht wird. Das bedeutet, dass der Rasen eine gewisse Zeit lang auch eine Photosynthese-FlĂ€che von etwa 8 cm hat und in dieser Phase auch wesentlich mehr Energie produzieren kann als bei 3 cm. Daher hat die Pflanze im Schnitt nicht 3 oder 8 cm Photosynthese-FlĂ€che, sondern durchschnittlich 6 cm. Deswegen darf man einen MĂ€hroboter nicht auf die 3-4 cm Höhe seines klassischen RasenmĂ€hers einstellen, sondern sollte stattdessen die durchschnittliche Höhe verwenden. Denn der MĂ€hroboter hĂ€lt den Rasen stĂ€ndig auf dieser Höhe, was bei einer zu niedrigen Schnitthöhe vor allem in kritischen Jahren zu SchĂ€den der Grasnarbe fĂŒhren kann.

Tipps zum Thema

Korrekte Rasenhöhe einstellen
Korrekte Rasenhöhe einstellen
Die meisten Leute schneiden ihren Rasen mit einem HandrasenmĂ€her auf eine Höhe von etwa 3-4 cm und lassen ihn dann bis zu einer Höhe von ca 6-8 cm wieder wachsen, bis er das nĂ€chste mal gemĂ€ht wird. Dadurch hat das Gras einmal eine Photosynthese-FlĂ€che von 3-4 cm und ein anderes Mal sogar eine Photosynthese-FlĂ€che von 8 cm. Bei einem MĂ€hroboter wird der Rasen jedoch stĂ€ndig auf einer Schnitthöhe gehalten, sodass das Gras bei einer Höhe von 3-4 cm dauerhaft nur eine sehr geringe Photosynthese-FlĂ€che hat. Dies fĂŒhrt dazu, dass die Pflanze weniger Energie produzieren kann und es somit bei schwierigen Wetterlagen zu RasenschĂ€den kommen kann. Daher sollte bei einem MĂ€hroboter nicht sie selbe Höhe wie die des HandrasenmĂ€hers genommen werden, sondern stattdessen die durchschnittliche Wuchshöhe, nĂ€mlich 6 cm anstatt der 3-4 cm.
Fleckenbildung durch UngrÀser verhindern
Fleckenbildung durch UngrÀser verhindern
Oft gibt es UngrĂ€ser im Rasen, die viele AuslĂ€ufer bilden. Normalerweise wachsen diese AuslĂ€ufer nach oben, doch wenn der MĂ€hroboter hĂ€ufig ĂŒber diese GrĂ€ser fĂ€hrt, wachsen die AuslĂ€ufer stattdessen seitwĂ€rts und bilden so unschöne Flecken im Rasen. Vor allem die jĂ€hrliche Rispe stellt ein Problem dar, da diese fast stĂ€ndig neue Samen bildet, die dann durch den MĂ€hroboter weiter ĂŒber den Rasen verteilt werden. Aus diesem Grund sollten UngrĂ€ser möglichst immer sofort aus dem Rasen entfernt und der MĂ€hroboter, wenn möglich, bei vermehrtem Auftauchen der jĂ€hrlichen Rispe pausiert werden. Daher sollte man trotz eines MĂ€hroboters am besten nicht den RasenmĂ€her entsorgen.
BeschÀdigung des Rasens vermeiden
BeschÀdigung des Rasens vermeiden
Rasen-MĂ€hroboter sind meist trotz ihrer kompakten Form relativ schwer. Dieses Gewicht verteilt sich auf die RĂ€der und beeintrĂ€chtigt den Rasen grundsĂ€tzlich nicht sehr stark. Allerdings gibt es bestimmte FlĂ€chen, die der MĂ€hroboter deutlich öfter befĂ€hrt als andere und genau an diesen Stellen kann es daher auf Dauer zu RasenschĂ€den kommen. Sehr anfĂ€llig sind vor allem die FlĂ€che direkt vor der Ladestation sowie der Weg dorthin. Daher sollte man die Basisstation am besten an einer abgelegenen Stelle platzieren und nicht direkt an der Terrasse, um dort unschöne Flecken zu vermeiden. Andererseits ist es auch möglich ein kleines StĂŒck vor der Ladestation zu pflastern, damit der MĂ€hroboter beim hĂ€ufigen Ausfahren keinen Rasen beschĂ€digt.
Achtung bei Steigungen
Achtung bei Steigungen

Die angegebene Maximal-Steigung des Herstellers bezieht sich auf eine Steigung in der MĂ€h-FlĂ€che und nicht auf die Steigung am Begrenzungskabel. Das bedeutet: weißt die MĂ€h-FlĂ€che irgendwo eine Steigung von x-% auf, die im Rahmen der Herstellerangabe liegt und daran eine flache AuslaufflĂ€che anschließt, so stellt dies bei trockenen WitterungsverhĂ€ltnissen kein Problem dar.

Sollte sich diese Steigung allerding am Begrenzungskabel befinden, d.h anschließend geht es weiter bergab, sodass der Roboter, um nicht ĂŒber die Begrenzung zu fahren, rĂŒckwĂ€rts oder horizontal zum Hang fahren mĂŒsste, so funktioniert dies nicht. Als ungefĂ€hres Richtmaß funktioniert die HĂ€lfte der maximalen Steigung, als Steigung am Begrenzungskabel. In allen FĂ€llen empfiehlt sich aber: befindet sich eine Steigung oder ein Begrenzungskabel nur wenige Meter von einer Straße oder einem Teich entfernt, so empfiehlt sich eine zusĂ€tzliche Absicherung z.B. durch einen Zaun, um UnfĂ€lle zu vermeiden.

HĂ€ufig gestellte Fragen

Wie funktionieren PIN-Sperre und Alarm?

Die PIN-Sperre reagiert durch den Hebe-Sensor, sobald der MÀhroboter im laufenden Betrieb angehoben wird, ohne dass er zuvor gestoppt wurde. Dadurch kann das GerÀt ohne die Eingabe der korrekten PIN nicht mehr genutzt werden. Dies hindert einen Dieb jedoch nicht daran, den Roboter dennoch zu stehlen.

Ein Alarm wird wie auch die PIN-Sperre beim Hochheben des MÀhroboters wÀhrend des MÀh-Vorgangs ausgelöst. Dies kann Diebe davon abhalten, das GerÀt dennoch mitzunehmen.

Welchen Vorteil hat das MĂ€hen in parallelen Bahnen?

Der Haupt-Vorteil ist die Geschwindigkeit. Denn MĂ€hroboter, die den Rasen in parallelen Bahnen anstatt nach dem Zufallsprinzip mĂ€hen, sind in der Regel deutlich schneller. Dies liegt daran, dass beim MĂ€hen nach dem Zufallsprinzip viele FlĂ€chen mehrfach abgefahren werden und der Roboter daher insgesamt eine lĂ€ngere Strecke bewĂ€ltigen muss, bis er den gesamten Rasen gemĂ€ht hat. Beim MĂ€hen in parallelen Bahnen wird die RasenflĂ€che hingegen nur einmal an jeder Stelle befahren, wodurch sich die Gesamtstrecke und damit auch die Dauer des MĂ€h-Vorgangs verkĂŒrzt.

Die Nachteile: bis das Schnittbild ordentlich aussieht, braucht der MÀhroboter einige MÀhdurchgÀnge, da zu Beginn noch an einigen Stellen etwas Gras stehen bleibt. Zudem kommen diese MÀhroboter schlechter mit Hindernissen oder komplexen FlÀchen zurecht. Daher eignen sich diese eher bei GÀrten ohne viel BÀume und einer unkomplizierten zusammenhÀngenden FlÀche.

Wie bestimme ich die Steigung meines Rasens?

Um die Steigung an einer bestimmten Stelle zu berechnen, muss man sich den höchsten Punkt sowie den Startpunkt der stĂ€rksten Steigung im Rasen suchen. Anschließend kann man von diesen Punkten aus die Höhe und den Abstand bestimmen. Folgende Berechnung liefert schließlich die Steigung in Prozent: Bestimmung der Steigung

Um die Höhe und den Abstand ohne ein spezielles MessgerÀt zu bestimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. Der Abstand kann durch eine lange Stange bestimmt werden, die am höchsten Punkt der Steigung abgelegt wird und in Richtung des niedrigsten Punktes mit einer Wasserwaage ausgerichtet wird. Als Beispiel kann die Abstandslinie des oben gezeigten Bildes dienen. Anschließend kann man mit einem Maßband messen, wie weit die Stange am niedrigsten Punkt vom Boden entfernt ist. Auf diese Weise erhĂ€lt man durch das Maßband die Höhe und durch die LĂ€nge der Stange bis zum Maßband den Abstand der beiden Punkte.

Messung durch Stange und Maßband

2. Auch eine Wasserwaage mit integrierter Winkelanzeige kann genutzt werden, um die Steigung zu bestimmen. Dazu wird die Wasserwaage einfach an den entsprechenden Hang gelegt und der Winkel abgelesen. Anschließend kann die Steigung mit einem Taschenrechner folgendermaßen in Prozent umgerechnet werden:

Steigung in Prozent = tan(Winkel in Grad) x 100

Was gibt es bei der Schnitthöhe zu beachten?
Da ein MÀhroboter im Gegensatz zu einem normalen RasenmÀher das Gras kontinuierlich schneidet und somit ungefÀhr immer dieselbe Höhe gehalten wird, sollte die Schnitthöhe nicht zu niedrig eingestellt werden. Bei einiger zu geringen Schnitthöhe von 3-4 cm kann es in Trockenperioden zu RasenschÀden kommen.
Welche Vorteile und Nachteile bringt es, wenn der Roboter auch bei Regen mÀhen kann?

Der Vorteil eines Roboters, der auch bei Regen mĂ€hen kann, liegt darin, dass das Gras bei lĂ€ngeren Regen-Perioden nicht zu hoch wĂ€chst. Denn diese großen Grashalme können dann zu einer stĂ€rkeren Verfilzung des Rasens fĂŒhren. Außerdem kann es bei einer zu großen Grashöhe sein, dass der MĂ€hroboter diese spĂ€ter nicht mehr bewĂ€ltigen kann.

Allerdings gibt es auch einen Nachteil, wenn der Roboter bei Regen eingesetzt wird. Durch die NĂ€sse wird der Boden verdichtet und die kleinen RĂ€der des MĂ€hroboters ĂŒben zu viel Druck aus, sodass der Boden bei hĂ€ufiger Nutzung Schaden erleiden kann.

Wozu brauche ich eine App-Steuerung?
Die Apps der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich zwar in ihrer FunktionalitĂ€t, doch die meisten Apps bieten die Möglichkeit den MĂ€hplan des Roboters einzustellen. Außerdem kann der MĂ€hroboter in der Regel auch ĂŒber die App gestartet beziehungsweise gestoppt werden. Dies ist vor allem dann nĂŒtzlich, wenn sich ein Unwetter anbahnt und man in diesem Fall den MĂ€h-Vorgang lieber einstellen möchte.
Was ist der Vorteil einer Cut-to-Edge-Funktion?
Cut-to-Edge ist vor allem sinnvoll, wenn neben der Rasenkante noch etwas Platz bleibt, damit der MĂ€hroboter daran entlang fahren kann. Generell muss bei der Verlegung des Begrenzungskabels auf die richtigen AbstĂ€nde zu Hindernissen, Beeten oder anderen FlĂ€chen gehalten werden. Auch mit einer Cut-to-Edge-Funktion lĂ€sst es sich nicht gĂ€nzlich ausschließen, dass der Rand des Rasens an der ein oder anderen Stelle noch manuell getrimmt werden muss. GrundsĂ€tzlich mĂ€hen aber Roboter mit dieser Funktion (auch teilweise Bauartbedingt) etwas weiter an den Rand als andere Modelle.
Was ist ein Graswachstumssensor?
Bei manchen Herstellern auch Wetter-Timer oder Sensor Control genannt. Bei der Aktivierung des Sensors misst der MÀhroboter den Widerstand des Grases an den MÀhklingen und erkennt so das Wachstum des Rasens. In sehr trockenen oder sehr nassen Zeiten wÀchst das Gras langsamer. Durch diese Messung passt der MÀhroboter seine MÀhzeiten entsprechend dem Rasenwachstum an. Ist das Gras nur wenig gewachsen, werden die MÀhzeiten reduziert, ist es viel gewachsen, so werden die MÀhzeiten erhöht. So wird vor allem bei geringem Rasenwachstum zum einen der MÀhroboter und zum anderen der Rasen geschont.
Warum ist die MĂ€hzeit pro Woche fĂŒr die Wahl des MĂ€hroboters relevant?

Die angegebene maximale FlĂ€che des Herstellers bezieht sich meist auf einen MĂ€hbetrieb von 120 Stunden pro Woche. Das ist in der Praxis allerdings nicht möglich und wird auch nicht empfohlen. Daher reduziert sich die angegebene FlĂ€chenleistung, desto kĂŒrzer der MĂ€hroboter tatsĂ€chlich im Einsatz ist. PI-Mal-Daumen lĂ€sst sich sagen: ist der MĂ€hroboter auf 1000 qm ausgelegt und man reduziert die MĂ€hdauer auf 60 Stunden die Woche, so reduziert sich die FlĂ€chenleistung ebenfalls um die HĂ€lfte auf 500 qm. Die meisten entscheiden sich fĂŒr einen tĂ€glichen oder mindestens zweitĂ€glichen Einsatz. Dabei sollte man den MĂ€hroboter nicht nachts mĂ€hen lassen, da er eine Gefahr fĂŒr Igel und andere kleine Tiere darstellen kann. Zudem lassen ihn viele sonntags oder auch samstags nicht laufen. So ergeben sich meist MĂ€hzeiten von 20 - 50 Stunden pro Woche.

Der tatsÀchliche FlÀchen-Bedarf hÀngt noch von weiteren Faktoren ab.

Diese sind:

  • Quadratmeter des eigenen Gartens: um eine Basis fĂŒr die Berechnung zu schaffen
  • KomplexitĂ€t des Gartens (verwinkelt oder viele Hindernisse wie BĂ€ume und Beete)
  • eventuelle Steigungen im Garten
Warum sind die Preise der MĂ€hroboter bei 20h Betriebszeit pro Woche so hoch?
Da die tatsĂ€chliche FlĂ€chenleistung eines MĂ€hroboters von der Betriebszeit abhĂ€ngt, mĂŒssen auch bei kleineren GĂ€rten grĂ¶ĂŸere Modelle genommen werden, die teurer sind. Die angegebene FlĂ€chenleistung des Herstellers bezieht sich i.d.R auf eine Betriebszeit von 120h in der Woche. Das ist natĂŒrlich eher unrealistisch. Desto kĂŒrzer man also mĂ€ht, desto weniger FlĂ€chenleistung hat der MĂ€hroboter in der Woche. Abhilfe schafft hier eine Steigerung der Betriebszeit pro Woche. Eine grobe Formel fĂŒr die tatsĂ€chlich FlĂ€chenleistung eines MĂ€hroboter ist: Quadratmeter, die der Hersteller angibt x Stunden die ich in der Woche mĂ€hen möchte : Stunden die der Hersteller fĂŒr qm angibt (in der Regel wird hier 120h verwendet). NatĂŒrlich stellt dies auch nur eine NĂ€herung dar.
Wie installiere ich einen MĂ€hroboter?
  1. FĂŒr die Installation eines MĂ€hroboters muss zunĂ€chst eine passende, ebene Stelle fĂŒr die Ladestation gefunden werden. Die Ladestation sollte an einer frei zugĂ€nglichen Stelle am Rasenrand platziert werden, sodass seitlich ca. 1,5 m und zur Einfahrt ca. 2 m Freiraum sind. Außerdem wird eine Steckdose in der NĂ€he der Station benötigt. Vor der Station kann der Rasen jedoch nach einiger Zeit abgenutzt werden, da die FlĂ€che vor der Station eine der meistbefahrenen RasenflĂ€chen ist. Deshalb ist es empfehlenswert, die Station nicht im Hauptsichtfeld oder vor der Terrasse zu positionieren, sondern lieber an einer unscheinbaren Stelle. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein kleines StĂŒck vor der Station zu pflastern, um unschöne Rasenflecken zu vermeiden.
  1. Als NĂ€chstes wird das Begrenzungskabel verlegt. HierfĂŒr wird Folgendes benötigt:

    • Abstandslineal
    • Begrenzungskabel
    • Gummihammer
    • ErdnĂ€gel
    • Rasenkantenstecher
    • Quetschverbinder
    • Crimp-/Quetschzange
    • Seitenscheider

      Das Begrenzungskabel wird, an der Ladestation beginnend, um die RasenflĂ€che herum verlegt. Dabei sollte man ca. 50 cm Überschuss an Ladestation fĂŒr das Anschließen zum Schluss ĂŒberlassen. Begrenzungskabel verlegen

      FĂŒr eine unterirdische Verlegung wird zunĂ€chst mit einem Rasenkantenstecher eine Rille in den Boden am Rasenrand gestochen. Das Kabel kann bis zu 20 cm unterirdisch verlegt werden. Eine unterirdische Verlegung ist optisch ansprechender und sorgt dafĂŒr, dass das Kabel besser vor AußeneinflĂŒssen geschĂŒtzt ist. Falls sich öfter Nagetiere im Garten herumtreiben, empfiehlt es sich, ein verstĂ€rktes und bissfestes Kabel zu kaufen. Bei der Verlegung sollte man folgende AbstĂ€nde berĂŒcksichtigen:

      • Das Kabel sollte ca. 5-10 cm Abstand zu gepflasterten, ebenen Rasenkanten haben.
      • Zu Beeten, Hecken oder Ähnlichem sollte ein Abstand von ca. 30 cm eingehalten werden. Tipp: Wer verhindern möchte, dass bei einem so großen Abstand eine kleine Rasenkante ĂŒbrig bleibt, der kann ca. 20 cm des Rasens um das Beet herum entfernen und anschließend pflastern oder mit Steinen auslegen. Dadurch reicht es aus, wenn man zu dieser neuen, ebenen Rasenkante nur 5 - 10 cm Abstand hĂ€lt, wodurch der Roboter den Rasen komplett mĂ€hen kann.

      • Zu Mauern oder anderen hohen Kanten sollte ca. 35 cm Abstand gehalten werden.

      • Ca. 30 cm Abstand wird zu metallischen GegenstĂ€nden wie beispielsweise Gullideckeln benötigt, um Störungen zu vermeiden.

      • Zwischen den ErdnĂ€geln sollte man ca. 50 cm Abstand halten.

  1. Bei Beeten innerhalb der RasenflĂ€che kann das Kabel von der Außenkante zum Beet und einmal herum verlegt werden. Dabei darauf achten, dass das Kabel beim ZurĂŒckfĂŒhren zur Außenkante wieder direkt neben dem zum Beet hinfĂŒhrenden Kabel verlegt wird. So gleichen sich die Magnetfelder aus und der Roboter erkennt die quer durch den Rasen verlegten Kabel nicht als Abgrenzung. Begrenzungskabel - Beet innerhalb des Rasens
  1. Falls ein Suchkabel genutzt wird, muss auf der gegenĂŒberliegenden Seite der Ladestation eine Schlaufe im Begrenzungskabel gelegt werden, an die spĂ€ter das Suchkabel angeschlossen wird. Begrenzungskabel - Schlaufe fĂŒr Suchkabel
  1. Hat man das Begrenzungskabel einmal um die komplette RasenflĂ€che herum verlegt und ist wieder an der Ladestation angelangt, so kann man das Begrenzungskabel mit einem Überschuss von 50 cm abschneiden.
  1. Nun kann das Suchkabel von der Station aus zur gegenĂŒberliegenden Schlaufe verlegt werden. Dabei sollte das Kabel möglichst mittig durch die gesamte RasenflĂ€che verlaufen. Anschließend kann die Schlaufe mittig durchtrennt und die 3 Enden mit einem Quetschverbinder verbunden werden. Nun werden die Kabel unter der Erde vergraben oder bei oberirdischer Verlegung mit einem Erdnagel fixiert. Kabelverlegung - Suchkabel
  1. Schließlich werden noch die Kontaktklemmen an den Kabelenden des Begrenzungskabels befestigt und an der Ladestation angeschlossen. Da sich das Anschließen bei den verschiedenen Herstellern unterscheiden kann, sollte man hierfĂŒr die Schritte der mitgelieferten Installationsanweisung befolgen.
  1. Nun kann man die Ladestation an den Strom anschließen. Eine LED-Lampe an der Station zeigt an, ob die Begrenzungskabel korrekt verlegt wurden.
  1. Ist alles korrekt angeschlossen, kann die Ladestation mit den beigelegten Befestigungsschrauben am Boden befestigt werden und der MĂ€hroboter zum Laden gestellt werden.
Was ist der Vorteil eines Suchkabels?
Durch ein Suchkabel findet der MĂ€hroboter schneller zurĂŒck in die Ladestation, da er sich Such-Zeit spart. Ist der Akku so gut wie leer oder die vorgegebene MĂ€hzeit beendet, so navigiert der MĂ€hroboter am Suchkabel entlang in die Ladestation. Dieser Weg ist oft direkter und schneller. Ohne Suchkabel navigiert der Roboter am Begrenzungskabel zurĂŒck, was gegebenenfalls zu Umwegen fĂŒhren kann. Bei sehr großen oder komplexen GĂ€rten bietet sich daher mindestens ein Suchkabel an, da so die gesamte Betriebszeit des MĂ€hroboters reduziert werden kann.
Was ist ein Fernstartpunkt und welche Vorteile haben mehrere Fernstartpunkte?
Normalerweise beginnt der Roboter seinen MĂ€hvorgang bei seiner Ladestation. Bei grĂ¶ĂŸeren, verwinkelten oder komplexeren GĂ€rten, deren RasenflĂ€che durch engere Passagen verbunden sind, bieten sich Fernstartpunkte an. Da die meisten Roboter nach dem Zufallsprinzip navigieren, wird durch verschiedene Fernstartpunkte die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der MĂ€hroboter abgelegenere FlĂ€chen in etwa gleich hĂ€ufig mĂ€ht, wie grĂ¶ĂŸere FlĂ€chen oder FlĂ€chen die sich direkt vor der Ladestation befinden. Dabei lassen sich diese Punkte unterschiedlich festlegen: bei einigen Modellen lassen sich nur bestimmte AbstĂ€nde zur Ladestation angeben, also z.B. Startpunkt 1: in 60 cm Entfernung, Startpunkt 2: 120 cm Entfernung usw. Bei anderen Modellen fĂ€hrt der MĂ€hroboter das Begrenzungskabel ab und sobald man in der App einen Fernstartpunkt auswĂ€hlt, wird die gerade angefahrene Stelle als Fernstartpunkt gesetzt. Bei GPS-basierten Modellen werden die Fernstartpunkte i.d.R automatisch gewĂ€hlt und angepasst.

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